RAAM



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  Race Across America                                                                             



RAAM Vorbereitungen

2012-06-07

Das wir das letzte Update vorm Tag der Tage, dem 13.06. sein.
Wie ja einige von Euch bereits wissen, machen wir seit dem 23.05. eine Wohnmobiltour von Houston nach Oceanside. Auf der Strecke sind wir sehr interessante Teile des RAAM mit dem Rad abgefahren. Mit dem Wohnmobil haben wir auf unserer 3000 Meilen Tour einige Schmankerl passiert.
Zum einen war da der Grand Canyon. Hier durften wir einen gigantischen Sonnenaufgang und einen mindestens genauso schönen Sonnenuntergang erleben. Grandios war auch die große Hubschraubertour über dem Grand Canyon, mit einer Pilotin, die der Wahnsinn war :-) Die Radtour entlang des Grand Canyon war auch traumhaft, hier habe ich nahezu jeden Aussichtspunkt angefahren, war das genial :-)))
Las Vegas war auch schön, das Bellagio, der Cirque du Soleil "O", der Stratoshere Tower mit dem X-Scream und dem Big-Shot, alles einfach nur gigantisch. Wobei der Big-Shot der Oberwahnsinn war :-) Da wird man auf ca. 300m Höhe noch einmal mit 4g in den Himmel geschossen, unbeschreiblich :-)))
San Diego war auch sehr schön, hier haben wir uns sogar ein Baseballspiel angesehen. Die San Diego Padres haben mit einem Home-Run am Ende die San Francisco Giants im Lokalderby besiegt. 3 Home-Runs, ein gebrochener Schläger, ein bekleideter Flitzer, da war richtig was los :-)))
Natürlich haben wir noch unzählige andere Sachen erlebt und gesehen, aber das waren erstmal die Highlights :-)))
Während unserer Wohnmobiltour habe ich auch einiges getestet, und für gut befunden. Ich habe auch so einige wichtige Erfahrungen machen können, die für das RAAM wichtig sind. Nach unserer Wohnmobiltour möchte ich jetzt unbedingt das ganze Land sehen, und wir werden das schaffen !!!
Sehr nett sind auch die immer sehr interessierten Amerikaner, die fragen immer fröhlich los: Woher kommen Sie, wie lange bleiben Sie hier, was machen Sie hier, etc.. Ich finde das immer sehr nett, mit den Leuten zu plaudern, das macht echt Spaß :-)))
Unsere Wohnung in Oceanside ist übrigens auch sehr schön, und wird von Klaus und Gerry bereits als zweite Heimat bezeichnet, weil beide schon zum dritten Mal hier sind :-)))
Morgen gibt es wieder Gänsehaut, da geht es nach 2011 wieder auf die ersten RAAM-Kilometer, mal sehen wie es rollt :-))) So langsam geht die ganz heiße Phase los. In den nächsten Tagen kommt ein Teammitglied nach dem anderen in Los Angeles an. Wir haben noch einiges vor Ort zu tun, aber das ist alles im grünen Bereich. Und am 13.06. um 12 Uhr plus ein paar Minuten geht es dann los :-)))
Ich würde mich übrigens über Mails während des RAAM an meine E-Mail-Adresse info@Christian-Mayer.net freuen. Diese Mails werden mir während den Nachtfahrten vorgelesen, damit die Zeit schneller rumgeht. Schöne Inhalte wären kleine Anekdoten, Witze oder ähnliches. Vielen Dank schon einmal im Voraus :-)))

Und noch einmal ein RIESIGES Dankeschön an ALLE, die mich/uns bei der Vorbereitung dieses organisatorischen Monsters namens RAAM unterstützt haben. Ein ganz besonderer Dank geht dabei an meine Eltern, ohne die ich das alles sehr oft nicht durchgestanden hätte, DANKE, DANKE, DANKE !!!

Es könnte übrigens sein, dass Ihr mich beim Start am 13.06. um 12 Uhr plus ein paar Minuten, bis nach Deutschland schreien hört, dann rollt die Kampfsau mit seiner gigantischen Crew unaufhaltsam gen Osten !!!

Wir werden alles geben, um für unseren Captain Jörg die Finisher-Medaille zu holen, versprochen !!!
Bis dann Eure Kampfsau und bald RAAM-Finisher Christian "Arny" Mayer + TEAM !!!




Zur Info noch einmal die Links zu den Infoseiten während des RAAM:

Während des RAAM wird es an folgenden Stellen Informationen zum Rennverlauf geben:
ARNY GOES EAST
(Hier aktualisiert Familie Hartlieb die Seite, mit den Informationen, die wir Ihnen per Mail aus den USA vom RAAM zukommen lassen. Hierfür ein riesiges Dankeschön an Familie Hartlieb, DANKE.)
ODER
direkter Link zur RAAM Seite auf "http://06.live-radsport.ch"
ODER
http://06.live-radsport.ch
(Ein sehr interessanter Link, auf dem in Abständen von ca. fünf Minuten zum aktuellen Geschehen bei RAAM berichtet wird. Nur in den frühen Morgenstunden unserer Zeit wird für ca. 2 Stunden unterbrochen, dann geht es wieder weiter. Abgedeckt wird das gesamte Geschehen. Unter dem Link oben auf die Startseite gehen, von der aus man sich dann im linksseitigen Menü zu LIVE-Ticker 2012 und dann zum Monat Juni durchklicken muss, was aber erst im Juni funktionieren wird.)
ODER
http://www.raceacrossamerica.org
(Das ist die RAAM Website, hier wird es auch immer aktuelle Texte und Videos geben.)

Die Kartenansicht auf der RAAM Website wird wohl dieses Jahr nicht mehr angeboten. 2012-05-22

Diese Woche lief einigermaßen gut, es ging mal wieder so richtig in die Achterbahn, aber nach dieser Woche kann mich nichts mehr aus der Bahn werfen !!!
Es sind auch die wirklich letzten Teile eingetroffen. Das gesamte Material ist verteilt, und schon so gut wie verpackt. Wir haben alles menschenmögliche gemacht, um in Annapolis anzukommen. Jetzt muss nur noch das ganze Material gut in den USA ankommen, wir alle gesund bleiben, Petrus gut zu uns sein, und ein oder zwei Glücksfeen bei uns sein, dann wird das schon was :-) Mein Team wird mich schon gut nach Annapolis führen, da bin ich mir sehr, sehr sicher !!! Ich freue mich wirklich sehr, mit so einer gigantischen Mannschaft in die Schlacht meines Lebens ziehen zu dürfen !!!
Der Teil 6 aus der Serie "Mein Weg zum RAAM" ist in der aktuellen RennRad abgedruckt und hatte leider einen sehr traurigen Inhalt. Für diesen Bericht geht ein großes DANKESCHÖN an die RennRad Redaktion !!!

Während des RAAM wird es an folgenden Stellen Informationen zum Rennverlauf geben:
ARNY GOES EAST
(Hier aktualisiert Familie Hartlieb die Seite, mit den Informationen, die wir Ihnen per Mail aus den USA vom RAAM zukommen lassen. Hierfür ein riesiges Dankeschön an Familie Hartlieb, DANKE.)
ODER
direkter Link zur RAAM Seite auf "http://06.live-radsport.ch"
ODER
http://06.live-radsport.ch
(Ein sehr interessanter Link, auf dem in Abständen von ca. fünf Minuten zum aktuellen Geschehen bei RAAM berichtet wird. Nur in den frühen Morgenstunden unserer Zeit wird für ca. 2 Stunden unterbrochen, dann geht es wieder weiter. Abgedeckt wird das gesamte Geschehen. Unter dem Link oben auf die Startseite gehen, von der aus man sich dann im linksseitigen Menü zu LIVE-Ticker 2012 und dann zum Monat Juni durchklicken muss, was aber erst im Juni funktionieren wird.)
ODER
http://www.raceacrossamerica.org
(Das ist die RAAM Website, hier wird es auch immer aktuelle Texte und Videos geben.)

Die Kartenansicht auf der RAAM Website wird wohl dieses Jahr nicht mehr angeboten.

2012-05-14

Heute war der Tag der Tage. Die große Frage war, ist mein Herz in Ordnung oder nicht???
Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, habe ich heute einen Leistungstest mit Belastungs-EKG gemacht. Davor stand noch ein Ruhe-EKG auf dem Plan, und eine Ultraschalluntersuchung meines Herzens. Mit meinem Herz ist alles in bester Ordnung :-) Der Leistungstest lief nach meiner Magen-Darm-Geschichte sehr gut. Ich bin in der Form meines Lebens und es ist nach der Zwangspause noch Luft nach oben :-)
Gestern in der Muckibude habe ich in den Beinen noch nicht ganz den Druck wie vor meiner Krankheit gehabt, aber das bekomme ich mit den nächsten paar Muckibudenbesuchen auch noch in den Griff :-)
Auf dem Rad läuft es auch schon wieder sehr gut. Die Neuffener Steige wird noch zu meinem zweiten zu Hause. Mittlerweile macht es richtig Spaß das Scheißerchen hoch zu fahren :-)))
So langsam beginnt die heiße Phase. Heute ist bereits unser erstes Teammitglied in die USA geflogen, als nächstes bin dann ich dran :-)))
Mein großes Schwesterchen hat mich in die Zeitung gebracht :-) In Kassel, meiner alten Heimat, wurde ein schöner Bericht über unsere RAAM Teilnahme abgedruckt. Dafür ein großes Dankeschön an das ExtraTip-Team.
Meine SUPERNOVA M33 PRO Zweitleuchte ist auch schon auf dem Weg zu mir :-) Meine Carbonsports Lightweight Leihlaufräder werden auch bald bei mir eintrudeln :-)
Heute hatte ich auch meinen letzten Besuch bei meinem Mentaltrainer Thomas Stolle, wir haben noch einmal alle wichtigen Punkte angesprochen, jetzt kann fast nichts mehr schief gehen :-)
Armin Pelzer aus Altenriet hat mir noch einmal meine letzten kleinen Leichen aus den Muskeln gezogen. Dank Armins gigantischer Arbeit, werde ich ohne Probleme im Körper am 13.06. auf der RAAM-Startrampe in Oceanside stehen können :-)
Ein großes Dankeschön geht auch an Sinan Oyan von DEIN Radladen, der mir bei einigen Rad-Problemchen geholfen hat, DANKE :-)
Also, Ihr seht es ist alles auf Kurs, und der Abflug in Richtung USA kommt mit großen Schritten immer näher :-)))

2012-05-05

In den letzten beiden Wochen habe ich meine Sättel eingestellt, und mein Bergrad eingefahren. Das Training war sehr abwechslungsreich, von Flachetappen über Albetappen, bis hin zu Schwarzwaldetappen war alles vertreten :-) Schön war die Ausfahrt mit Markus Strinz am vorletzten Samstag, da sind wir im Schwarzwald auf herrlich ruhigen Wegen gefahren. Landschaftlich war das echt ein Schmankerl :-)
Unsere Autonavigationslösung funktioniert jetzt nach langer, zeitraubender Tüftelei auch endlich. Bald wird auch das erste Rad eingepackt, und für den Versand fertig gemacht. Sonst gibt es noch einige Baustellen, aber die bekommen wir auch noch in den Griff. Es werden noch stressige Wochen bis zum Abflug, das ist gewiss.
Wenn es einem zu gut geht, dann kommt immer ein Dämpfer, in meinem Fall ein schöner Magen-Darm-Virus, der mich seit diesem Donnerstag mit seiner Anwesenheit beglückt. Aber heute geht es mir schon wieder ganz gut.
So langsam trudeln auch die letzten Pakete ein. Das RAAM sprengt jeglichen Rahmen, an was man da alles denken muss ist einfach unglaublich. Heute haben wir auch den Dachaufbau für unser Follow-Vehicle vorbereitet, so dass wir in Oceanside nur noch ein paar Löcher bohren, und ein paar Schnitte mit der Metallsäge machen müssen.
Ein ganz großes Dankeschön geht an dieser Stelle an meine Eltern, ohne die ich mittlerweile Vollpension in einer geschlossenen Anstalt gebucht hätte !!!
Schön ist, dass wir unser Team wieder aufstocken konnten. Fabian Reiß wird uns in den USA unterstützen.
An dieser Stelle möchte ich Fabian recht herzlich in unserem Team begrüßen, und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit :-)
Ein weiteres Dankeschön geht an TransVelo, Eurem Radsportfachgeschäft in Reutlingen, Tübingen und Stuttgart, die mich bei einigen speziellen Teilebestellungen unterstützt haben.

2012-04-22

Die Woche des Grauens.
Das Training lief wieder nach Plan, so wie es sich gehört. Am Freitag war dann der Tag des Abschieds. Das war der bewusst wahrgenommen schlimmste Tag in meinem Leben. Die Hölle ist dagegen ein Ponnyhof. Am Freitag um 14 Uhr haben wir Jörg Beyreuther unseren Captain zu Grabe getragen. Petrus hat uns Jörg's Wetter dargeboten, wolkiger Himmel mit leichtem Regen. Schön war, dass so viele Personen Jörg die letzte Ehre erteilt haben. Es waren auch viele Randonneure dort. Erst jetzt, als ich bei Jörg's Bestattung dabei war, ist mir klar geworden, dass er wirklich nicht mehr unter uns ist.
Captain wir rocken die Bude, das kannste glauben, ich werde Dir in Unterwössen UNSERE RAAM-Finisher-Medaille übergeben !!!
Am Samstag bei meiner 180 Kilometer Tour war Jörg bei mir, er hat mich mit einem Doppelregenbogen und einem einzelnen Regenbogen gelobt, dass ich gut gefahren bin. Heute bei meiner nächsten langen Tour war Jörg wieder bei mir, und hat mich wieder mit zwei Regenbögen gelobt. Zudem hat mir Jörg eine Krafteinheit verpasst, indem er mir ordentlich Wind von vorne gegeben hat. Jörg macht mich zur Maschine, die Beine wachsen, der Druck auf dem Pedal ist schon richtig gut, und die Ausdauer ist auch ordentlich. Jörg hat mir auch einen kleinen Teil seines unbändigen Willen gegeben, der uns nach Annapolis führen wird !!!
Markus Strinz habe ich heute auch beim Radfahren getroffen, bei sonem Wetter fahren halt nur außergewöhnliche oder soll ich sagen verrückte Radler Ihre Runde :-) Wir haben uns wieder richtig gut unterhalten, Markus ist halt ein Pfundskerl !!!
Es gibt bei all den traurigen Nachrichten auch positives zu berichten.
In der aktuellen Ausgabe der RennRad, ist Teil 5 der Serie "Mein Weg zum RAAM" abgedruckt, dafür geht ein großes DANKESCHÖN an die RennRad Redaktion !!!
SQlab wird mich mit Sätteln versorgen, damit wir schön durchwechseln können. Hierfür natürlich auch ein herzliches Dankeschön an SQlab.
Gestern habe ich mich mit einer Ersatzradbrille versorgt. Hier hat mich Herr Widmann von Optik Weitblick in Esslingen unterstützt. Die duosystem II Sportbrille ist sehr pfiffig gemacht, und eine perfekte Lösung für Brillenträger, die auch eine Korrektur in der Sportbrille brauchen. Herr Widmann berät einen gerne vor Ort, und weiß wovon er spricht, einfach rundum perfekt :-) Natürlich auch für diese Unterstützung ein herzliches Dankeschön.
Getreu dem Motto jetzt erst recht, geht es mit ALLER Kraft nach vorne, und dem 13.Juni entgegen, hierfür ein GROßES Lob an mein Team !!!

2012-04-15

Diese Woche wurden wir alle auf brutalste Art und Weise auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Es ist das Unvorstellbare passiert. Jörg Beyreuther, unser RAAM-Team-Captain ist am Donnerstag den 12.04. sehr unerwartet verstorben. Das ist alles wie ein ganz schlechter Film, das kann einfach nicht wahr sein, aber es ist leider so. Ich habe es bis heute noch nicht realisiert, das unser Captain nicht mehr unter uns ist.
An dieser Stelle möchte ich Jörg's Familie, die auch schon zu meiner Familie geworden ist, im Namen unseres RAAM-Team ARNY GOES EAST, unsere tiefste Anteilnahme kundtun, und ein herzliches Beileid wünschen.
Jörg hinterlässt ein gigantisches Loch in unserer Randonneurswelt, und natürlich auch in seiner Familie.
Lieber Gott steh Jörg's Familie bitte in dieser unglaublich harten Zeit bei. Wir werden natürlich auch immer für Euch da sein, wenn Ihr uns braucht, versprochen !!!
Er war ein so herzlicher, gutmütiger, hilfsbereiter, und immer gut gelaunter Mensch. Lieber Gott, was soll das, dass kannst Du doch nicht mit uns machen !!!
Jörg, für dich kommen wir spätestens am 25.06.2012 in Annapolis an, jetzt erst recht !!!
Jörg wird von oben auf uns herabsehen, uns zur Seite stehen, und uns ins Ziel, was auch seines werden sollte, begleiten.
Schließlich war unsere RAAM-Teilnahme seine Idee.
Captain ruhe in Frieden im Himmel, wir werden Dich NIE vergessen !!!

2012-04-09

Diese Woche war wieder einiges los.
Am Montag war ich bei Thomas Stolle meinem Mentaltrainer. Wir haben wieder einiges besprochen, und ich habe Hausaufgaben bekommen, die ich auch schon erledigt habe :-) Mit den Tricks von Thomas wird es wieder ein Stück wahrscheinlicher in Annapolis anzukommen :-)
Sonst stand das normale Training auf dem Plan.
Am Sonntag habe ich alle meine Räder fertig eingestellt, und getestet. Meine RockyApp ist richtig krass, mit der Übersetzung und dem Gewicht bügelt man alles platt :-) Oceanside mein Startrad und Annapolis mein Rad für alle Fälle sind auch fertig. Alle Speziallösungen funktionieren einwandfrei, GEHT DOCH :-))) Sone richtig schöne Compakt-Leistungsmesskurbel ist schon etwas feines, da könnte ich mich glatt dran gewöhnen :-)
Seit kurzem ist auch mein Arbeitgeber in den Kreis meiner Sponsoren eingetreten.
Hiermit möchte ich mich herzlichst bei der Bertrandt Technikum GmbH für die Unterstützung bedanken, vielen Dank.
Die hoffentlich vorletzte Teilebestellung ist auch auf Reise gegangen. So langsam aber sicher scheinen wir alles beisammen zu haben :-)))
Mein Renntrikot ist auch fertig, das erste Muster ist schon auf dem Weg zu mir, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, und freue mich, dieses Schmuckstück bald in meinen Händen halten zu dürfen :-))) Dieses Trikot wird uns ins Ziel tragen, ich habe 11 motivierende Elemente in das Trikot eingearbeitet, die mich in den harten Zeiten, die mit Garantie kommen werden, am fahren halten werden !!!
Die Startrampe kommt immer näher, und dann geht's endlich los, Mojave-Wüste, Rockys, Great Plains und Appalachen wir kommen in friedlicher Absicht.

2012-04-01

In dieser Woche stand das erste Brevet in diesem Jahr auf dem Plan. Bei Jörg ging es in den 200er. In der Früh war es trocken, aber doch etwas frisch. Zu warm angezogen, ging es direkt in die Hügel. Von Stunde zu Stunde, wurde das Wetter besser. Wir hatten dann ab ca. Kilometer 70 schönsten Sonnenschein. Leider haben wir es mit sehr starkem Wind zu tun gehabt, aber wie heißt es so schön, das gibt Kraft. Getreu diesem Motto, haben wir seeehr viel Kraft bekommen :-))) Dieses Brevet war wie immer eine sehr gelungene Veranstaltung. Familie Beyreuther hat das alles mal wieder hervorragend gemacht, vielen Dank für die schöne Veranstaltung :-))) !!!
Meine Teilekiste ist auch eingetrudelt, so langsam ist alles beisammen :-)
Ich habe auch eine Akkuleuchte der Spitzenklasse als Leihgabe bekommen. Diese SUPERNOVA M33 PRO ist der Wahnsinn. 30 Watt LED Licht !!! Das Geschoss ist unglaublich. Also bei dem Gerät wird die Dimmfunktion mein bester Freund, sonst fahren mir die entgegenkommenden Radler reihenweise in die Botanik, weil Sie nichts mehr sehen :-))) Vielen Dank an Supernova, für diese Leihgabe, Danke.
Also, es ist und bleibt alles auf Kurs !!!

2012-03-25

Diese Woche lief es wie geschmiert. Heute habe ich die Ernte meiner Muckibudeneinheiten eingefahren. Auf Klaus' und meiner Sprintbrücke habe ich einen neuen Wattrekord aufgestellt. Mit 1270 Watt bin ich da drüber geknallt (sorry Andi, das musste mal sein) :-)
Auch so geht es steil aufwärts, auf der Ebene rollt es gut, und in den Hügeln geht es auch immer besser. Gestern im Schwarzwald mit Klaus lief es auch sehr gut, da ging es einen Hügel nach dem anderen hoch, und uns hat KEINER überholt. Da wurden alle Blutgefäße mal so richtig freigeblasen :-)
Gestern und heute konnte ich sogar zum ersten Mal in diesem Jahr mit kurzer Radkleidung fahren, und dann son schöner Sonnenschein, herrlich. Die Krokusse blühen, die Osterglöckchen strahlen auch um die Wette, da macht es gleich doppelt so viel Spaß in der Gegend rumzufahren :-) Der Froschslalom am Baggersee im Dunkeln scheint auch zu Ende zu sein, da musste ich die letzten Wochen immer mit voller Konzentration im Slalom um die Frösche rum, damit kein Frosch Bekanntschaft mit meinem Schwalbe ULTREMO ZX Reifen macht, der übrigens hervorragend läuft. Und ich habe keinen Frosch erwischt !!! Mein Nachtsichtgerät die SUPERNOVA E3 Triple hat da auch einen großen Beitrag geleistet :-)
Gerade habe ich mein Bergrad zusammen gebaut, es bedarf noch ein wenig Feintuning, aber das schlimmste ist erledigt. Es hat mal wieder eine Speziallösung her gemusst, aber jetzt funtzt es, geht doch. Mein Bergfloh hat natürlich auch eine Leistungsmesskurbel, damit ich immer im grünen Bereich die Berge hochfahre, und nicht überziehe, das ist gerade am Berg sehr wichtig !!! Ich freue mich schon auf die erste Runde mit meinem Bergfloh. Mit dem Rad können sich die Rockys und die Appalachen warm anziehen, die werden mit dem Gerät förmlich weggebügelt :-))) Ja, jetzt ist mein Rad-Fuhrpark so langsam startklar. Ich werde jetzt mal alle Räder durchrotieren, und die Position entsprechend anpassen, dass alles 100%tig passt.
Armin mein Physiotherapeut hier vor Ort bekommt die Leichen, die er im Keller gefunden hat auch immer besser in den Griff. Ich merke, das ich mit jeder Sitzung bei Ihm immer besser auf dem Rad sitze. Dank Armins gigantischer Arbeit, wird es immer wahrscheinlicher in Annapolis anzukommen. An dieser Stelle, ein gaaanz großes Lob an Armin !!!
Boris möchte ich an dieser Stelle auch einmal so RICHTIG für seine Arbeit loben. Boris ist Klaus' und mein Masseur, er muss jede Woche die Verspannungen aus unseren Körpern zieht, die wir uns dann gleich durchs Training wieder einfangen, ein Teufelskreis :-) Boris gibt aber nicht auf !!! :-)
Letzte Woche kam auch der nächste Bericht über unsere Vorbereitung auf das RAAM in der RennRad. Das ist Teil 4 der Serie "Mein Weg zum RAAM". Hierfür geht ein RIESIGES Dankeschön an die RennRad-Redaktion !!!
In der Nürtinger Zeitung war auch ein Bericht über Petra Durst-Bennings Buchvorstellung in Nürtingen, über die ich ja letztens auch schon geschrieben hatte. Es ist ein schöner, lesenswerter Bericht geworden :-)
Und die beste Nachricht wie immer zum Schluss :-)))))))))
Wir sind jetzt wieder voll besetzt. Hannes Digomann wird uns in die USA begleiten, und uns mit seinem medizinischen Know-How als Rettungsassistent zur Seite stehen. Hannes, hiermit begrüße ich dich im Namen aller Teammitglieder recht herzlich in unserem Team !!! :-)))
So jetzt werde ich noch ein paar Radteile ordern, und dann ist diese GIGANTISCHE Woche auch wieder vorbei. So darf es gerne weiterlaufen.

2012-03-18

Diese Woche war sehr Ereignisreich. Am Donnerstag stand die Buchpräsentation von Petra Durst-Bennings neuem Buch "Solang die Welt noch schläft" auf dem Plan. Im K3N in Nürtingen, durfte ich den Gästen das RAAM und den Extremradsport etwas näher bringen, was mir sehr, sehr viel Spaß gemacht hat :-))) In der Pause haben Petra und ich Autogramme gegeben. Leider konnten wir nicht alle Autogrammwünsche erfüllen, weil die Pause so schnell zu Ende war. Wenn jemand an diesem Abend von mir keine signierte Autogrammkarte bekommen haben sollte, und Interesse an einer hat, dann bitte einfach einen frankierten Rückumschlag an mich schicken (Christian Mayer, Hohenneuffenstraße 26, 72666 Neckartailfingen), und bitte noch einen kleinen Zettel in den Umschlag legen, mit dem Namen der Person, für die die Autogrammkarte sein soll. Schön waren auch die vielen Gespräche mit den ausnahmslos sehr netten Gästen des Abends.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Besuchern dieser meiner Meinung nach sehr gelungen Buchpräsentation recht herzlich bedanken, und hoffe, dass Sie den Abend auch genossen haben. Natürlich möchte ich mich auch bei Petra, dem Veranstalter des schönen Abends, der Buchhandlung Im Roten Haus, und Kirsi bedanken, die eine sehr schöne Veranstaltung auf die Beine gestellt haben :-)))
Das war mal eine richtig coole Nummer, bei sonem Ereignis einen Beitrag leisten zu dürfen, DANKE Petra :-)))
Sonst läuft es gerade wieder sehr gut auf dem Rad. Es geht kontinuierlich bergauf. Also bergauf im Sinne von Form wird besser, und im Sinne von die Berge hoch. Die Alb wird wohl bald zu meinem neuen zu Hause werden. Arny wird noch zur Bergziege :-)))
Schön war auch der Ausflug mit Markus Strinz, der dieses Jahr auch das RAAM fahren wird. Markus und ich haben eine schöne Runde mit unseren Rädern gedreht, und dabei wieder unsere RAAM-Vorbereitungserfahrungen ausgetauscht. Manchmal bin ich mir wie vor einem Spiegel vorgekommen. Wir kämpfen halt beide mit den gleichen Problemen :-)
Also, die Kuh fliegt, und die Oberschenkel wachsen, so solls sein. RAAM wir kommen, auch wenn's manchmal anders läuft als geplant, aber das wird beim RAAM auch so kommen, das ist halt wie im waren Leben, das ist ja bekanntlich auch kein Ponnyhof :-)))

Servus EURE Kampfsau Arny !!!

2012-03-11

Der Postbote hat mich diese Woche reich beschenkt :-) Ich habe meine Paris-Brest-Paris Medaille bekommen. Meine letzte noch nötige Schaltgruppe ist auch eingetroffen. Jetzt kann ich mein Bergrad fertig zusammenbauen. Mein Bergrad heißt übrigens RockyApp (zusammengesetzt aus Rocky Mountains & Appalachen, in denen dieses Rad zum Einsatz kommt :-))
Das Training läuft wieder sehr gut, es rollt von Ausfahrt zu Ausfahrt besser :-)))
Am Freitag hatten der Captain und ich die Ehre auf den Vortrag von DEM Christoph Strasser zu dürfen (RAAM Sieger von 2011). Der Vortrag war sehr gelungen, und hervorragend strukturiert, zudem konnten wir wieder einiges dazu lernen :-) Regensburg ist übrigens jederzeit einen Ausflug Wert (sehr schöne Altstadt).
Das absolute Highlight war die gemeinsame Ausfahrt mit Christoph am Samstag. Wir haben bei bestem Wetter eine schöne Runde mit unseren Rädern gedreht, und sind dann spontan nach Kelheim gefahren, nachdem wir ein Straßenschild Kelheim 12km gesehen hatten. In Kelheim haben wir zwei Runden auf der Strecke des 24h-Rennens gedreht, und vorher noch mit einem der Organisatoren vom Kelheimer 24h Rennen geredet, den wir zufällig getroffen haben.
Christoph ist WIRKLICH ein sehr sympathischer und bodenständiger RAAM Sieger. Ich hatte mir einen RAAM-Sieger hochnäsig und arrogant vorgestellt, aber sone Einstellung ist Christoph völlig fremd. Er ist ein richtiger Pfundskerl !!!
An dieser Stelle wünsche ich Christoph und seinem Team für die weitere Vorbereitung auf das RAAM, und für das RAAM alles, alles Gute !!!
Ich freue mich schon auf unser Wiedersehen in Oceanside und dann im Ziel in Annapolis :-)))
Christoph wir erreichen unsere Ziele !!!

2012-03-05

Mein Startrad hat nach den ersten Kilometern etwas geschwächelt, weil ich etwas zu wenig Spannung auf die Speichen gegeben hatte. Mit etwas mehr Speichenspannung, war alles in bester Ordnung, geht doch :-))) Vom Fahrgefühl her sind meine wichtigsten Räder jetzt exakt gleich. Meine diversen Experimente, die ich an meinem Startrad gemacht habe, sind auch sehr erfolgreich gewesen :-)
So wird das Material Schritt für Schritt optimiert, und dann bei den diversen Brevets, die bald anstehen, auf Herz und Nieren getestet. Die neuen Schuheinlagen machen auch einen guten Eindruck, nach der nächsten Einheit mit gut Druck auf dem Pedal ist dann sicher, ob sie passen.
Meine neuen Radschuhe werde ich in der kommenden Woche auch qualifizieren.
Diese Woche ist auch der neue Leistungsmessstern für meine Radkurbel angekommen, und wird verbaut, sobald ich die passenden Kettenblätter habe.

Ihr seht, es befindet sich einiges in der Feinabstimmung, und die läuft sehr gut :-)))

2012-02-26

Im März bin ich bei der Buchpräsentation von Petra Durst-Bennings neuem Buch "Solang die Welt noch schläft" eingeladen. Ihr werdet Euch fragen, was will der denn da??? Nun ja, ich hatte die Ehre als einer der Ersten in Ihrem neuen Buch lesen zu dürfen. Da diese Art von Radrennen, um die es in diesem Buch geht, mir nicht gerade unbekannt ist, durfte ich Petra bei den Rennabschnitten mit meinem Erfahrungsschatz zur Seite stehen. Diese Aufgabe hat mir sehr viel Spaß gemacht, da ich mich oft selbst auf dem Rad sitzend, im Jahre 1890 wiedergefunden habe :-) Für diesen Termin habe ich letzte Woche zusammen mit Nico Fritz ein paar sehr schöne Fotos gemacht, die von Nico zu einer sehr schönen Autogrammkarte verfeinert wurden :-))) Der Captain hat jetzt die Karten in den Druck gegeben, damit ich bei dieser Buchpräsentation neben Petra sitzend meine eigenen Autogrammkarten verteilen kann, cool wa :-)))
In der aktuellen Ausgabe der RennRad, ist Teil 3 der Serie "Mein Weg zum RAAM" abgedruckt, dafür geht ein großes DANKESCHÖN an die RennRad Redaktion !!!

2012-02-19

Unser Teamtreffen war wieder einmal eine sehr gelungene Veranstaltung. Wir haben viele wichtige Punkte besprochen, und beschlossen. Zu den Beschlüssen zählt unter anderem, dass unser Team jetzt "Arny goes east" heißt. Das Ziel des RAAM ist in 4810 Kilometern östlich von Oceanside in Annapolis, deshalb dieser Name :-) Die Strategie ist jetzt auch eingetütet, und unsere Teamshirts wurden von unserem Spontandesigner Mike gestaltet :-) Unsere neuen Teammitglieder Jens und Olli wurden vom Team herzlichst aufgenommen, und es war so, als ob die Beiden schon immer ein Teil unseres Teams gewesen wären :-))) Also, es war rundum ein seeeehr gelungenes Teamtreffen, bei dem wir von Birgitt und Klaus hervorragend versorgt wurden, DANKE !!! Ach, und gelacht haben wir auch wie die Weltmeister, ich hab sogar einmal weinen müssen vor lauter Lachen :-) Ich habe bei DIESER Crew keine Zweifel, ob wir die richtigen Mitglieder ausgewählt haben, das passt einfach wie der Deckel auf den Topf :-)))

2012-02-12

Gute und nicht so gute Nachrichten.
Wie immer die schlechten Nachrichten zu erst. Christoph und Petra können aus persönlichen Gründen nicht mit uns in die USA zum RAAM kommen. Zum Glück haben wir mit Oliver Herrmann schon einen hervorragenden Ersatz gefunden, der den Doppelverlust teilweise kompensiert :-)
Oliver, hiermit begrüße ich Dich herzlichst in unserem Team, und bedanke mich schon jetzt für Deine Unterstützung, DANKE.
Eine sehr gute Nachricht habe ich diese Woche bekommen. Die Firma Schwalbe wird uns mit Ihren hervorragenden Reifen versorgen.
Hiermit möchte ich mich herzlichst bei Schwalbe für die Unterstützung bedanken, vielen Dank.
Wie immer eine Woche mit Sonne und Regen, aber so ist es in der Vorbereitung. Das RAAM ist halt schon in der Vorbereitungsphase ein nicht zu unterschätzendes Monster :-) Entweder kocht es dich weich oder es macht dich hart!

2012-02-05

Ich habe diese Woche mein Rad für den RAAM-Start fertig gestellt. Es hat sich aber eine Herausforderung ergeben, der ich jetzt noch auf den Grund gehen muss :-)
Sonst habe ich an unzähligen Kleinbaustellen gewerkelt, und auch wieder sehr viel erledigen können.
Mittwoch war ein denkwürdiger Tag, da ist mir zum ersten Mal seit über zwei Jahren spontan nichts eingefallen, was ich noch für die RAAM Vorbereitung machen kann. Das war der Tag, der Tage, den ich mir sehr, sehr, sehr hart erkämpfen musste. Es gibt natürlich immer noch einiges zu erledigen, aber es wird immer weniger, es ist quasi Land in Sicht :-)))))) Ja, wir haben wirklich sehr viel erreicht, und jetzt steht schon bald unser nächstes Teamtreffen auf dem Plan, auf das ich mich schon sehr freue :-))) Da werden gemeinsam die letzten großen Kühe vom Eis gezogen, und dann muss ich nur noch Radfahren, und kann mich auf den Abflug in Richtung USA freuen :-)))
Mit diesem Update sind auch ein paar neue Seiten dazu gekommen und erweitert bzw. umstrukturiert worden. Viel Spaß beim Suchen :-) Mein bomben Team ist unter anderem auch zu finden !!!

2012-01-23

Mein zweites RAAM-Rad steht schon auf eigenen Rädern, und sieht auch schon sehr nach Rennrad aus :-) Es bedarf noch einiger Stunden Arbeit, aber das wird schon !!!
Das Training lief wieder nach Plan. Andreas hat mir ein paar richtig leckere Trainingseinheiten verpasst, die ich sehr gut verkraftet habe. Der sehr detaillierte Trainingplan bis zum RAAM ist von Andreas auch schon zu Papier gebracht worden. Damit werde ich perfekt vorbereitet in die große Schlacht ziehen !!!
Sonst standen viele Kleinigkeiten auf dem Plan, und einiges an organisatorischen Punkten, das übliche Geschäft halt :-)
Meine Schuheinlagen scheinen jetzt auch einen guten Stand zu haben, schauen wir mal, was die weiteren Testkilometer so bringen :-)
Aber das aller wichtigste ist, dass ich immer mehr in das RAAM reinwachse. Ich sehe mich immer öfter auf der RAAM-Strecke, und das ist seeehr wichtig, denn der Kopf bringt einen ins Ziel und natürlich meine gigantische Crew !!!
Den Weg, wie ich das RAAM fahren werde, habe ich für mich auch schon gefunden, und das sind die wirklich wichtigen Punkte in der RAAM-Vorbereitung !!!

2012-01-16

Die bestellten Rad-Teile sind mittlerweile alle eingetroffen, und auch alle OK, somit kann ich in dieser Woche mit dem Aufbau meines zweiten Rades anfangen :-) Die Nachtfahrten in Richtung Tübingen machen jetzt nicht mehr so viel Spaß, weil die schöne Weihnachtsbeleuchtung abgebaut wurde, aber das nächste Weihnachten kommt bestimmt :-)
Diese Woche habe ich mit Markus Strinz telefoniert (er fährt auch 2012 das RAAM als Solo-Fahrer), das Gespräch war wieder einmal sehr nett, und wir haben unsere Erfahrungen im Bezug auf die RAAM-Vorbereitung ausgetauscht. In naher Zukunft wollen wir einmal eine gemeinsame Radausfahrt machen.
Diese Woche habe ich auch meine Alb-Eröffnungstour gemacht. Dort werde ich in Zukunft die eine oder andere Einheit absolvieren, damit ich doch noch zur Bergziege werde :-)
Sonst läuft alles sehr gut, mit den üblichen Widerständen, aber jetzt sind zum Glück meine Eltern bei mir, und unterstützen mich, so gut es geht :-)
Gestern habe ich von Klaus Käfer noch die frohe Botschaft bekommen, dass wir von der Firma Münz mit Teambekleidung versorgt werden :-) Dafür ein riesiges Dankeschön an die Firma Münz.
2014 werde ich übrigens als Betreuer beim RAAM dabei sein, und mich bei Klaus für die gigantische Arbeit, die er für mich macht, revanchieren!!! Dann habe ich beide Seiten einmal erlebt, einmal als Fahrer und einmal als Betreuer :-)
Diese Woche bin ich auf meinem Rad, geistig die ersten RAAM Kilometer abgefahren, da hatte ich richtige Gänsehaut, das wird der Wahnsinn, in jeglicher Hinsicht :-))) Hoffentlich ist bald der 13.06.2012, 12Uhr + ein paar Minuten, dann werden die USA gerockt :-)))

2012-01-09

Was für eine Woche!!!
Es standen wieder viele vermeintlich kleine Punkte auf dem Plan. Leider sind diese Punkte doch etwas ausgeartet. Dafür sind wir jetzt wieder ein Stück weiter. Wie immer ging es drei Schritte vor, und einen zurück. So viel Achterbahn wie in der Vorbereitung auf das RAAM bin ich noch nie gefahren, da muss man schon sehr hart im Nehmen sein :-)))
Leider mussten wir einen Verlust in unserem USA-Team verzeichnen. Michael Birner kann uns leider nicht in die USA begleiten, weil er aus persönlichen Gründen verhindert ist. Trotzdem wird er uns weiterhin zur Seite stehen, und uns unterstützen, dafür ein recht herzliches DANKESCHÖN!!! Zum Glück haben wir Dank Jörg, schnell einen hervorragenden Ersatz gefunden. Jens Ladicke wird uns unterstützen, und in die USA begleiten.
Jens, hiermit begrüße ich Dich offiziell in unserem Team, und freue mich auf eine hervorragende Zusammenarbeit :-)
An der Materialfront lief es auch sehr gut, ich habe einige Bestellungen angestoßen :-) Mit diesen Teilen kann ich in den nächsten zwei bis drei Wochen mein Alu-Electrolyte-Schmuckstück aufbauen. Da freue ich mich schon auf den ersten Ausritt :-)))
Sonst lief das Training wieder voll nach Plan, auch wenn ich das eine oder andere Mal abgeduscht wurde. Der Pannenteufel hat sich auch mal wieder so richtig gemeldet. Zwei Plattfüße in einer Woche sind absoluter Rekord. Der Vorteil dieser Plattfüße war, dass ich jetzt im Formel 1 Tempo Radschläuche wechseln kann :-) Wie war das noch einmal mit dem Glas, ist es jetzt halb voll oder halb leer :-)))

2012-01-01

Das Jahr der Jahre hat begonnen :-)
Ich hoffe, dass Ihr alle gut im Jahr 2012 angekommen seid.
Heute habe ich die Jahreseröffnungsrunde gedreht :-) Nach der Sitzpositionsoptimierung durch Sophie und Andreas, war heute die Jungfernfahrt. Die Beiden haben mir eine gigantische Sitzposition verpasst. In einem Schuhgeschäft würde das unter der Kategorie Hausschuh laufen, mit dem man auch ins Bett gehen könnte :-) Es waren nur Kleinigkeiten, aber die sind es halt, die es ausmachen. Und dann hat mir bei der Eröffnungsrunde auch noch die Sonne ins Gesicht gelacht, so könnte jedes Jahr anfangen :-)

2011-12-18

Zähe Woche.
In dieser Woche wurde ich durch die Telekom ausgebremst. Weil ich wegen einer Störung stundenlang in Warteschleifen verharren musste, und auf die Techniker zu Hause warten durfte, sind diese Woche drei Trainingseinheiten ausgefallen. Das Positive an der ganzen Geschichte, die mich fast ins Grab gebracht hat ist, dass ich jetzt wieder online bin, und das mit ungewollt höherer Geschwindigkeit. Außerdem hat ein bisschen Trainingsfrei/Erholung ja bekanntlich auch noch nicht geschadet :-) Ende gut, alles gut :-)
In der aktuellen Ausgabe der RennRad, ist Teil 2 der Serie "Mein Weg zum RAAM" abgedruckt, dafür geht ein großes DANKESCHÖN an die RennRad Redaktion !!!
Die wichtigste Info der Woche ist, dass ich gesund bin, was bei dem Wetter ja nicht selbstverständlich ist :-)))

Also, dann wünsche ich EUCH allen ein schönes, ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Eurer Freunde und Familien.
Für den Fall, dass ich kommende Woche nicht zum Update unserer Website komme, wünsche ich EUCH allen einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012.

Abschließend möchte ich mich noch einmal herzlichst bei ALLEN Personen bedanken, die mich so hervorragend unterstützt haben, und hoffentlich auch weiterhin unterstützen werden, vielen DANK, DANKE !!!
Mit EURER Hilfe werden WIR spätestens am 25.06.2012 um 12 Uhr in Annapolis Maryland angekommen sein !!!

2011-12-11

Viiiel Neues :-)))
Diese Woche waren meine Eltern zu Besuch, und haben mir im Haushalt ordentlich unter die Arme gegriffen, dafür eine gigantisches DANKESCHÖN an die Beiden !!!
Gestern war ich in Tübingen unterwegs, da war die Hölle los, jeder wollte Geschenke kaufen, was mir erspart bleibt :-) In unserer Familie bekommen nur die Kleinsten Geschenke. Viel wichtiger als son komisches Geschenk ist doch, dass man mal wieder die gesamte Familie sieht. Und die Weihnachtszeit soll doch ruhig und besinnlich sein, die Ruhe hat sich aber spätestens bei der Parkplatzsuche in der Stadt erledigt.
Heute habe ich mal wieder einen Reifen zerlegt. Ich bin eine Bordsteinkante zu sportlich runter, und das ganze in einer Kurve. Als ich wieder auf dem Asphalt angekommen bin, hat es nur noch einen lauten Knall getan, "och nee" hab ich mir dann gedacht :-) Leider hatte es den Mantel an der Seite ordentlich zerlegt. Sonst hatte ich immer ein Stück Mantel dabei, das war heute aber im trockenen zu Hause geblieben, Sch....ade. So, jetzt kamen die Jahre des MacGyver schauens zum Tragen :-)
Problem: Loch im Mantel. Lösung: eine Sprengung, neeee :-) Ich habe mit einem 2er Inbus meinen defekten Schlauch so perforiert, dass ich ein 4cm langes Stück Schlauch abreißen konnte (mein Mini-Tool mit Messer lag nämlich wo, .... natürlich zu Hause im trockenen, Sch....ade :-)) Dieses Schlauchstück habe ich zwischen den neuen Schlauch und den Mantel gepackt, und den Spaß ganz vorsichtig aufgepumpt. Ihr werdet es nicht glauben, aber ich bin die restlichen ca. 33 Kilometer ohne einen weiteren Plattfuß nach Hause gekommen. Wie gesagt, MacGyver wäre stolz auf mich gewesen :-)))
Sehr schön war, dass mindestens 5 Radler gefragt haben, ob sie mir helfen können, das fand ich sehr schön, DANKE :-)))

Überraschung Nummer 1:
Diese Woche stand ein Leistungstest auf dem Plan. Das war aufregend. Ist man besser geworden, ist man leistungstechnisch hängen geblieben oder gar schlechter geworden, Fragen über Fragen. Der Test lief sehr gut, bei einem Puls, bei dem es jeden "normalen" Menschen umhauen würde, konnte ich mich noch unterhalten :-) Die Worte waren unter anderem: "oh Schitt", weil ich während des Tests eine vermeintliche Stagnation in der Leistung erkannt hatte. Dann ging die Spannung in Angst über, die aber völlig unbegründet war. Ich habe jetzt offiziell einen V8 Big-Block Motor. Seit dem letzten Test habe ich an der magischen Schwelle 5 % mehr Druck auf dem Pedal, das ist eine ordentliche Hausmarke !!!
Dieses Ergebnis wurde durch folgende Punkte möglich: Top Trainingspläne von Andreas; Training nach Leistung und nicht nach Puls; diszipliniertes Training und mit der Hilfe von Petrus, der in den letzten Monaten doch sehr gut zu uns war.
Nach dem Test haben Sophie und Andreas meine Sitzposition auf dem Rad optimiert, es waren nur Kleinigkeiten, die aber doch entscheidend sein können. Für die Mühen, und den hervorragenden Einsatz noch einmal ein riesen DANKESCHÖN an die Beiden !!! Erschreckend war, dass ich jetzt ein SENIOR bin (Altersklasse-Senioren 1). Ich bin vielleicht in der Rennradwelt ein Senior, aber in der Langstreckenwelt bin ich in der Elite Klasse :-)
-> Ich bin also vom Alter her in der Klasse Endurance-Elite (wie immer alles nur Definitionssache) :-)))
Überraschung Nummer 2:
Diese Woche habe ich Dank der Hilfe von Klaus Hartlieb eine Mail bekommen, in der mir für das RAAM 2012 ein Satz der BESTEN Laufräder dieser Welt als Leihgabe zugesagt wurde. Hierfür ein riesen DANKESCHÖN an Klaus und Carbonsports.
Überraschung Nummer 3 (eigentlich waren ja nur zwei angekündigt :-))

Diese Woche gibt mir wieder so viel Energie, dass ich jetzt gleich nach Oceanside fliegen könnte, um es hinter mich zu bringen :-)
Das war die beste Woche in der RAAM-Vorbereitung, auch wenn ich wieder die eine oder andere Stunde im Regen fahren durfte, das ist aber Abhärtung pur, und gut für den Kopf :-)
Also, die Nummer nimmt immer mehr Form an, wir bekommen das alles in den Griff, und dann geht es am 13.06.2012 in die große Schlacht, ich gegen mich selbst, mit einem bomben Team im Rücken, und mit dem besten Material, was man auf dieser Welt bekommen kann :-)))

EUER Kämpfer vor dem Herren,
Arny :-)))

2011-12-04

Diese Woche lief wieder alles nach Plan. Petrus hat mir das Training zwar etwas erschwert, aber das macht einen ja nur noch härter :-)
In der Muckibude habe ich drei hervorragende Übungen gezeigt bekommen, die für das RAAM sehr wichtig sein werden.
Ach ja, wir hängen doch alle an unserer Gesundheit. Von daher bitte ich alle Radfahrer, Spazierengeher, Jogger und Personen die mit ihren Hunde unterwegs sind, dass Sie doch BITTE in der Nacht eine 2 Euro teure Warnweste anziehen. Ich hätte diese Woche fast ein Paar im Nebel über den Haufen gefahren, weil Sie erst im letzten Moment ihre Leuchten angemacht haben. Das hat nichts mit schön Aussehen zu tun, da geht es um UNSERE Gesundheit !!! Ich stelle mir es äußerst schmerzhaft vor, wenn ich mit 30-40 km/h in eine fast stehende Person krache !!!
Nächste Woche hoffe ich zwei freudige Botschaften verkünden zu können :-)))

2011-11-28

Diese Woche konnte ich leider nicht so viele Trainingskilometer auf dem Rad fahren. Der Grund war unser Teamtreffen, bei dem wir viele wichtige Themen besprochen haben. Gigantisch war die äußerst produktive und familiäre Stimmung. Das Lachen kam beim Teamtreffen natürlich auch nicht zu kurz :-))) Unser Team hat mir auch einiges an Arbeit abgenommen, damit ich mich mehr auf das Training konzentrieren kann, dafür ein riesen DANKESCHÖN !!! Beeindruckend war auch der Wille und Einsatz, den das Team gezeigt hat. Nach diesem Wochenende kann ich mit beruhigtem Gewissen sagen, dass wir ein hervorragendes Team zusammengestellt haben, mit dem wir in Annapolis ankommen werden !!!
Also noch einmal viiiielen Dank für Euer zahlreiches Erscheinen, und die unglaublich schöne Atmosphäre, DANKE !!!
Ich freue mich schon auf unser nächstes Teamtreffen, bei dem wir wieder einige Schritte weiter sein werden :-)

2011-11-21

Das Training ging bei hervorragendem Wetter nach Plan über die Bühne. Petrus meint es aber gerade wirklich gut mit uns :-) An den Bergen ist die Kraft auch schon wieder ganz ordentlich.
Schön ist auch die beginnende Weihnachtszeit. Ich freue mich immer auf die Durchfahrt von Tübingen, weil dort schon alles so schön geschmückt ist :-)
Da mein Trainingspensum wieder auf dem normalen Niveau ist, ist die Mittagsration in der Kantine wieder recht ordentlich. Heute hat mich ein Kollege, den ich nicht kannte angesprochen, was ich heute noch vor habe, weil mein Tablett so voll war. Mittlerweile bin ich wieder auf dem Level, dass das Tablett bis zum Anschlag voll ist. Aber wenn man nach der Arbeit noch ordentlich Kilometer abspult, dann braucht man ordentlich Kalorien.
Sonst werden gerade einige kleine Baustellen abgearbeitet, die mal begradigt werden müssen.
Gefreut hat mich auch das Lob eines anderen Rennradlers. Er hat mein hübsches Electrolyte Titan-Mädchen gelobt, und gesagt, dass es ein schönes klassisches Rad sei, mit dem ein oder anderen Schmankerl :-)

2011-11-13

Es läuft immer besser.
Diese Woche ist es von Tag zu Tag besser gelaufen. Puls im Normalbereich, und die Beine rotieren wieder richtig gut. Im welligen Terrain läuft es noch nicht ganz so gut, aber in einer Woche sieht das wieder anders aus :-) Heute habe ich sogar eine Gruppe Rennradler im Zaun halten können. Die Kraft kommt mit großen Schritten zurück :-)
Die Fahrten in der Nacht machen auch richtig Spaß, vor allem, wenn man das richtige Licht am Rad hat. Am Freitag in der Nacht, bin ich durch eine enge Baum-Allee mit Laub auf dem Boden geflogen, als ob es Tag gewesen wäre :-)
Am Wochenende habe ich wieder einiges an Kleinkram bestellt, damit ich da mal Stück für Stück alles zusammen bekomme, was wir für nächstes Jahr brauchen.
-> Alles wieder auf Kurs :-)))

2011-11-06

Lustig war, dass ich heute einen weiteren Solo-Starter des RAAM 2012 getroffen habe, Markus Strinz und ich haben uns zufällig beim Radeln getroffen, und sind nach diversen Minuten des Ratschens darauf zu sprechen gekommen, dass er das RAAM 2012 in Angriff nehmen wird, darauf habe ich geantwortet: " Da kenne ich noch einen, der das RAAM 2012 in Angriff nehmen wird :-)" Markus ist echt ein netter Kerl !!! Markus, ich wünsche Euch alles erdenklich Gute, für Eure Vorbereitung auf das RAAM 2012 !!! Wir werden uns bestimmt das eine oder andere Mal am Neckar wiedertreffen :-)
Seit dem 02.11.2011 um 19.51 Uhr sind wir für das RAAM 2012 in der Solo-Kategorie angemeldet :-) Ab jetzt geht es nur noch nach vorne :-) Da wir schon so viel organisiert haben, bin ich recht optimistisch, dass das alles ein positives Ende nimmt :-) Mit so einem bomben Team im Rücken kann da nichts mehr schief gehen !!! Vielen Dank an alle Teammitglieder, und Helferlein im Hintergrund, dass Ihr mich so gigantisch unterstützt, Danke :-)))

2011-10-30

Diese Woche haben wir fast alle Flüge für nächstes Jahr gebucht, und den Fuhrpark komplettiert. Dabei hat uns wieder einmal Mario Kersting hervorragend unter die Arme gegriffen. Mario hat uns geholfen viel Geld zu sparen, dafür ein herzliches Dankeschön !!!!
Sonst habe ich viel Kleinkram erledigt, der auch mal gemacht werden musste. Eine Bestellung hier, eine dort.
Ich habe jetzt auch endlich alle drei Laufräder fertig eingespeicht und zentriert, dass war eine Schlacht, oh weia :-) Ich habe sogar schon die Schlauchreifen geklebt. Und etwas für die USA habe ich auch gebaut, was mir das Leben erleichtern wird :-)
Morgen werde ich mal mein neu eingespeichtes Vorderrad qualifizieren, und mal schauen ob ich wieder fit bin.
Seit heute darf ich auch eine gute Freundin offiziell kennen. Petra Durst-Benning habe ich eher zufällig kennen gelernt. Sie hat ein Buch über den historischen Langstreckenradsport geschrieben, dabei habe ich Sie als Berater unterstützt, um dem Buch den richtigen Langstreckenflair zu verleihen. So hat uns das RAAM bzw. der Langstreckenradsport zusammen geführt. Ich sage ja, man lernt in der Vorbereitung auf das RAAM viele nette Personen kennen, die zu richtig guten Freunden werden :-)
Für Petras Fans und auch für alle anderen neuen Besucher unserer Website habe ich einmal den bisherigen Verlauf der Vorbereitung auf das RAAM 2012 zusammen geschrieben. Viel Spaß beim Lesen des Berichtes.

2011-10-23

Ich habe mir das RAAM Buch "Buchholz goes America" zu Gemüte geführt. Da es die Teilnahme einer deutschen 4er Mixed-Mannschaft beim RAAM 2009 beschreibt (was mich als Solo-Fahrer vermeintlich nicht interessiert), habe ich es bisher noch nicht im Regal gehabt. Nachdem ich es jetzt gelesen habe, kann ich es auch Solo-Startern wärmstens ans Herz legen. Im Buch werden viele wichtige Punkte angesprochen, die auch mich als Solofahrer interessieren. Zudem ist es nicht trocken geschrieben, und man wird sehr oft durch kleine Anekdoten am Rande zum Lachen gebracht :-)
Ich habe mich auch endlich mal den RAAM-DVD's widmen können, die schon Monate auf meinem Tisch lagen. Auch da gab es einige wichtige Infos.
Oh weia, der Laufradbau ist zu einem Desaster geworden :-) So ziemlich jede Speichenlänge hat das Ziel knapp verfehlt, aber so ist es nun mal mit der Speichenlängenberechnung :-) Der nächste Versuch sitz dann aber :-)
Also, bleibt alle schön gesund, und bis zum nächsten Lagebericht !!!
Eure Kampfsau Christian "Arny" Mayer, RAAM wir kommen, und das wird immer sicherer :-)))

Um gleich einmal vorzubeugen, Arny hat mich mein "kleines" Schwesterchen getauft, nachdem Sie mich mal beim Sit-up-/Kniebeuge-/Liegestütztraining gesehen hat :-) Oh man, so entstehen Spitznamen :-)

2011-10-16

Zu Anfang der Woche habe ich neue orthopädische Schuheinlagen in Auftrag gegeben, nachdem meine aktuellen jetzt mal einen brauchbaren Stand haben. Am Montag war ich bei meinem Mentaltrainer Thomas Stolle, der mir wieder einige wichtige Tipps und Anregungen gegeben hat, Danke !!! Am Donnerstag war ich in Buchholz im schönen Westerwald, und habe mir den wirklich sehr gelungenen RAAM-Bilder und Videovortrag vom Team Buchholz angesehen. Beim Video habe ich Gänsehaut bekommen, so emotional war das gemacht, echt genial :-))) Zudem habe ich einige nette Leute kennen gelernt, und wieder getroffen :-)
Ach und zu guter Letzt bin ich in der aktuellen RennRad drin :-) Ab dieser Ausgabe wird in jeder Ausgabe der RennRad ein Bericht über den Stand unserer Vorbereitungen auf das RAAM 2012 erscheinen, dafür vielen Dank an das RennRad-Team !!!
Und in der Nürtinger Zeitung war auch ein Bericht über meine Teilnahme bei Paris-Brest-Paris :-) Hierfür möchte ich mich natürlich auch recht herzlich bei der Nürtinger Zeitung bedanken !!!

2011-10-10

Diese Woche sind die ersten Teile meiner Radbestellung angekommen. In der kommenden Woche werde ich dann ein Hinterrad, und ein Vorderrad neu aufbauen, und mein Nabendynamo-Vorderrad umspeichen, weil da die Felge einen Knax hat. Da heißt es abends die Speichen bändigen und ordentlich arbeiten :-)
Diese Woche lief es im Training auch wieder gut, ich bin einmal mit dem Rad an die Arbeit, und am Wochenende hat die prophezeite Ruhe auf dem Radweg Einzug gehalten :-) Das Wetter war etwas wechselhaft, aber ich habe keine Schauer abbekommen, Danke Petrus :-)
Sonst stand noch der übliche organisatorische Wahnsinn auf dem Plan, und diverser Kleinkram, der sonst noch so anfällt.
Diese Woche hatte ich viel Zeit auf dem Rad, und da habe ich mir gedacht, warum grüßen andere Rennradfahrer nicht mehr zurück. Von vor 15 Jahren weiß ich noch, dass sich da jedes Mal gegrüßt wurde, wenn man sich als Radfahrer (Rennrad, MTB, etc.) auf dem Radweg getroffen hat. Heute grüßen fast nur noch Radtouristen zurück, und ganz wenige Rennradfahrer. Ich vermute, dass da die Jedermannrennen dran Schuld sind. Da denken die Jungs dann, nur weil Sie mal 14.000ster von 20.000 geworden sind, dass Sie die Besten sind. Falsch, wir betreiben alle den gleichen Sport, weil wir viel Freude daran haben, und etwas für unseren Körper tun wollen, und gleichzeitig noch die Landschaft genießen wollen. Warum macht einen dann irgendein Resultat zu einem besseren Menschen??? Warum grüßen wir uns nicht mehr gegenseitig wenn wir uns begegnen, ich verstehe das nicht. Geht mal in Euch, und macht Euch da mal Gedanken drüber, und dann lasst uns doch wieder mit einem Lächeln im Gesicht begegnen, und Grüßen, das macht doch viel mehr Spaß, EEEASY :-)))
In diesem Sinne, der Herbst ist da, passt auf, dass Ihr auf dem nassen Laub nicht wegrutscht. Lieber etwas Gas raus, als die Knochen gebrochen. Am Sonntag ist mir nämlich der zweite Radler auf nassem Laub entgegen geflogen gekommen, aber es ist mal wieder nichts passiert, Gott sei Dank!!!
Ach und am Donnerstag geht es auf einen Vortrag vom Team Buchholz, da bin ich mal gespannt wie ein Flitzebogen :-)

2011-10-03

Diese Woche war Petrus wieder gut zu uns, und hat mich dazu veranlasst, mit dem Rad an die Arbeit zu fahren. Am Mittwoch war es etwas neblig, aber das hat sich dann gelegt. Am Freitag hatte ich eine nebelfreie Fahrt an die Arbeit. Schön waren wieder die herrlichen Sonnenaufgänge, das hat mich richtig gepusht :-) Sehr aufbauend ist, dass mich die Fahrt an die Arbeit nicht mehr so fertig macht wie noch vor einem 3/4 Jahr. Logisch merke ich, dass ich an die Arbeit gehügelt bin, aber ich bin fit :-)
Der Verrohungsprozess ist in vollem Gange :-) Manchmal bekomme ich Angst vor dem was ich mache, hier mal 150 km, da mal 200, das muss man sich mal vorstellen, mal eben über 200 km am Wochenende an einem Tag, da ist manch einer hinter dem Lenkrad des Autos im Eimer :-) Aber im nächsten Jahr heißt es über 400km/Tag zu fahren :-) Sonst läuft es auch sehr gut, es geht Schritt für Schritt nach vorne, so solls sein :-)

2011-09-26

Sonne, Sonne und nochmal Sonne. Diese Woche habe ich bei dem bomben Wetter zum Ende hin noch einmal alles gegeben was ging. Meine Oberschenkel sind nach einer kleinen Modifikation der Sitzposition etwas angezählt, aber das ist gut so. Wenn man Schmerz empfindet, kann man sich sicher sein noch am Leben zu sein :-) Irgendwie werde ich die schöne Zeit vermissen, in der es dauernd Kriege auf dem Radweg gab, denn bald wird der Radweg Klaus und mir allein gehören, weil kaum noch einer in der Kälte und Nässe unterwegs sein wird. Aber Petrus meint es diese Woche noch einmal sehr gut mit uns, und so werden wir den Neckartalradweg mit diversen anderen Radlern teilen :-)
Am Samstag wollte ich einem Radler helfen, der am Wegesrand stand, doch leider konnte ich seine gerissene Kette nicht reparieren, weil ich mein Mini-Werkzeug nicht dabei hatte. Am Sonntag hatte ich dann mein Mini-Werkzeug dabei, und wollte wieder einem Radler helfen, da hätte ich dann ein Fläschchen Kettenöl gebraucht, weil dort die Kette festgegangen war. Mein kleines Ölfläschchen ist aber wie einer von meinen beiden Lieblingsarmlingen in Frankreich bei PBP abhanden gekommen. Es war wie verhext. Was man nicht dabei hat braucht man halt :-)
Bei PBP bin ich übrigens 240er von 3980 Finishern geworden, nicht so schlecht, aber da ist noch viiiel Luft nach oben :-)
Noch eine hervorragende Nachricht zum Schluss. Seit dieser Woche haben wir ein neues Teammitglied. Klaus Käfer ist ein RAAM-Veteran erster Güteklasse. Klaus ist das RAAM schon als Betreuer mitgefahren und dieses Jahr als Fahrer in der Mixed-Staffel, die den RAAM-Streckenrekord in Luft aufgelöst hat. Spätestens jetzt sollte es bei Dir als Leser Klingeln. Mixed Mannschaft, Streckenrekord, .... . Richtig Klaus und Gerry sind in der selben Mixed Mannschaft gefahren, und kennen sich demzufolge sehr gut :-)
Klaus, ich heiße Dich herzlich willkommen in unserer Mannschaft, und freue mich Dich im Team zu haben :-)

2011-09-18

Die Planung für das RAAM 2012 sind in vollem Gange. In dieser Woche haben wir für nächstes Jahr eine richtig schnuckelige Übernachtungsmöglichkeit für den RAAM-Startort organisiert. Und das Wohnmobil für das RAAM ist auch schon gebucht :-)
Mein Trainier hat mal wieder schöne "Schweinereien" ins Trainingsprogramm eingearbeitet, da wird selbst im Training der Wille geschult, das ist seeeehr gut :-)
Am Freitag hat sich eine kleine Trainingspause angekündigt, als meine Nase zum Wasserfall wurde. Heute am Sonntag geht es mir aber schon wieder bedeutend besser. Ich habe die trainingsfreie Zeit genutzt, und Arbeiten erledigt, die ich schon dauernd vor mir hergeschoben habe. Mein Electrolyte Titanrad hat jetzt die passende Beleuchtung bekommen. Nach drei Stunden Arbeit war alles fachmännisch verbaut, und gegen Wasser abgeschottet :-) Ich freue mich schon auf die erste Ausfahrt mit der neuen Beleuchtung :-)
Was ich letztes Mal schon schreiben wollte: Passt bitte bei dem Wetter in Kurven auf. Blätter und Wasser sind wie Schmierseife, genauso nasse Straßenmarkierungen (vor allem in Kurven/bei Schräglage), passt da mit dem Fahrrad auf. Vorletzte Woche ist nämlich 500m vor mir ein Rennradfahrer in einer Rechtskurve auf die Nase geflogen, es ist ihm aber nichts schlimmes passiert!
Also, der Schlachtkreuzer RAAM kommt jetzt so richtig ins Rollen. Bei so einem bomben Team kann da nichts mehr schief gehen. Ich freue mich jedes Mal riesig, wenn mein Team wieder voller Motivation, geniale Lösungsansätze, und Ideen einbringt, vielen Dank an Euch, Danke !!! Mein Team ist genau wie ich mit Herz und Seele bei der RAAM Planung dabei, das ist gigantisch, und gibt mir viel Kraft !!!
An der Sponsorenfront geht es auch richtig vorwärts, vielen Dank an alle Firmen, die UNS Ihr Vertrauen entgegen bringen, Danke !!!

2011-09-12

Diese Woche gab es nichts wirklich weltbewegendes. Das Training lief wieder nach Plan. Am Freitag habe ich meine erste Trainingsausfahrt, nach der Sommerzeit, in die Dunkelheit gemacht. Dabei habe ich eine kleine Maus überfahren, und fast auch noch ein Eichhörnchen. Das war keine Absicht !!! Der Sonnenuntergang war der Wahnsinn, so ein schönes Abendrot habe ich schon lange nicht mehr am Himmel gesehen.
Sehr gut war auch unsere Audiokonferenz, bei der ein großer Teil unserer RAAM-Crew, diverse Punkte besprochen hat.
Die Blessuren von PBP sind mittlerweile auch alle vergessen und verheilt :-)
Sonst sind gerade einige Sachen am Laufen, zu denen ich aber noch nichts genaueres sagen kann. "Bleibe Sie gespanntet", hätte mein Mathe Professor dazu gesagt :-)))

2011-09-05

Diese Woche habe ich wieder nach Trainingsplan trainiert, nachdem ich letzte Woche nur gemütlich den Neckar hoch und runter gefahren bin, um die Beine zu lockern. Die Einheiten in dieser Woche waren recht zäh, weil ich den Schlafmangel von Paris-Brest-Paris noch in den Knochen hatte, aber am Wochenende lief es schon wieder ziemlich gut :-)
So langsam werde ich an mein Electrolyte Titanrad meine SUPERNOVA E3 Triple und das passende Rücklicht E3 Tail Light montieren müssen, um abends noch nach Hause finden zu können :-)
Das Problem mit meinem linken Knie, welches ich bei PBP hatte, hat sich mittlerweile in Luft aufgelöst. Die Ursache war wohl doch die Einlage im Radschuh, und nicht wie zu Beginn vermutet das Pedal. Heute werde ich die Einlage noch einmal nacharbeiten lassen, damit das Problem aus der Welt ist.
Neulich habe ich zwei Berichte von RAAM Teilnehmern gelesen, in denen es um das Training für das RAAM, und die Leistung der Fahrer beim RAAM ging. Wenn man davon ausgeht, dass diese Zahlen zu Gunsten der Fahrer geschönt wurden, dann bin ich aber dermaßen voll auf Kurs, dass ich "NUR" noch die Form halten muss :-) Natürlich werde ich mir weiterhin den Hintern aufreißen, um noch besser zu werden, aber das Wissen, dass ich jetzt schon sehr gut dabei bin, beruhigt doch ungemein :-)
Seit dieser Woche haben wir Verstärkung in unserem Team bekommen. Gerry Hoffmann haben der Captain und ich in Oceanside kennen gelernt, als er sich mit seinem Mixed-Team auf Ihr RAAM 2011 vorbereitet hat. Gerry hat mit seinem Team in diesem Jahr den RAAM Mixed-Streckenrekord pulverisiert, und kann uns mit seinen Erfahrungen aus zwei RAAM Teilnahmen, und mit seinem ruhigen und bedachten Wesen, unglaublich weiterhelfen.
Hiermit möchte ich Gerry recht herzlich in unserem Team begrüßen, und mich für seine Unterstützung herzlichst bedanken!!!
Für die netten Gespräche auf der EUROBIKE möchte ich mich bei allen Gesprächspartnern recht herzlich bedanken. Ich hoffe, dass wir das eine oder andere Unternehmen für unser Projekt begeistern konnten :-) Und glauben Sie mir, wir werden ALLES geben, um spätestens am 25.06.2012, um 12 Uhr mittags (nach 12 Tagen) in Annapolis Marryland, GEMEINSAM, als Solo-RAAM-Finisher anzukommen!!!
Am 29.08.2011 haben wir Besucher Nummer 10000 auf unserer Website begrüßen dürfen, viiiielen Dank an alle Besucher, die unsere Website besucht haben, und auch in Zukunft weiterhin besuchen werden !!!
Eine weitere schöne Nachricht ist, das es den Schweizer Radmarathon (www.radmarathon.ch), bei dem ich mich für das RAAM qualifiziert habe, weiterhin veranstaltet wird. Die Veranstaltung stand auf der Kippe, wird aber jetzt von einem neuen Team organisiert, und bleibt uns somit erhalten :-)

2011-08-26

1230 Kilometer in 57 Stunden mit weniger als 10 Sekunden Schlaf.
Am 19.08.2011 ist Jörg zu uns nach Neckartailfingen gekommen. Nachdem wir den Bus gepackt hatten, ging es am 20.08. um 2 Uhr zu Klaus, und dann auf nach Paris. Ich hatte dieses Mal ein anderes Etap Hotel gebucht als in 2007, weil das Hotel in 2007 direkt an einer Schnellstraße war, und man dort nicht so gut schlafen konnte. Das Hotel dieses Jahr lag im Norden des Startortes in St Cyr l'ecole. Alles lief perfekt, die Empfangsdame konnte im Vergleich zu 2007 perfekt englisch, und so lief der Check-In reibungslos. Um 16.30 Uhr waren wir dann am Kreisel vor dem Start, denn dort wollten sich alle deutschen Teilnehmer zu einem gemeinsamen Gruppenfoto treffen. Das war ein beeindruckendes Bild, ca. 500 deutsche Teilnehmer in ihren ARA-Trikots (Audax Randonneurs Allemagne). Bei diesem Fototermin habe ich auch wieder Gerry getroffen, den ich vom RAAM her kenne :-) Auf dem Platz vor der Turnhalle (Start) hat mein Electrolyte Rad gut Blicke auf sich gezogen :-) Danach sind wir zu dem üblichen Treffpunkt zum Abendessen in Guyancourt gelaufen. Die Preise dort haben alles jemals da gewesene in den Schatten gestellt. 4,20€ für eine 0,33L Cola und 7,10€ für ein 0,4L Bier. Danach ging es zurück ins Hotel. Um 23 Uhr bin ich dann endlich mal eingeschlafen. Ich habe den Kopf frei bekommen, aber der Puls wollte nicht runter gehen, da muss ich für nächstes Jahr noch dran arbeiten. Um 6.40 Uhr war die Nacht vorbei. Nach einem sehr guten Frühstück haben wir uns am Mittag nach einer Portion Spaghetti Bolognese, versucht hin zu legen. Ging aber nicht. Somit sind Jörg und ich dann zum Start, der um 18 Uhr war. Wir haben uns um 16 Uhr in die Reihe gestellt. Bei 46°C in der knalligen Sonne wurden wir dann weich gekocht. Klaus hatte uns zum Glück noch eine 1,5L Flasche mit Wasser gefüllt, die wir getrunken haben. Um ca. 17 Uhr konnten wir in das Stadion, wo wir dann den ersten Stempel in unser Heft bekommen haben. Ein paar linke Bazillen haben sich über einen Schleichweg in die Startaufstellung gemogelt. Im Stadion haben wir von Christian Wimmers Frau noch eine 0,5L Flasche zu trinken bekommen. Vielen Dank dafür :-) Um 17.30 Uhr waren wir im 1. Startblock der 90er Startgruppe. Kurz vor dem Start hat mich noch ein deutscher aufgebaut, der mir gesagt hat, dass in 2007 auch ein Deutscher mit meinen Laufrädern gestartet sei, und die Laufräder sich in Luft aufgelöst hätten. Ich habe NIE irgendein Problem mit meinen Laufrädern gehabt, ich habe keine Ahnung, was der andere Typ mit seinen Laufrädern veranstaltet hat, wer fahren kann, der kanns halt, sage ich da nur :-)

Nachdem ich mein Stempelheft, den Trinkrucksack, die Bremsen, die Reifen, etc. 100 Mal kontrolliert hatte, wurden wir heißen Hunde dann am 21.08. um 18 Uhr los gelassen. Insgesamt sind im Jahr 2011, 4998 Starter/innen bei Paris Brest Paris auf die Strecke gegangen. Wir sind gemütlich los, und haben uns bei den Zuschauern bedankt, und immer nett gewunken. Auf einmal schaue ich auf meinen Computer und denke mir Sch...e. Anhalten den ganzen Mist neu anlernen und weiter. Dann ging es mit Vollgas los, ich war dann ganz vorne in der 90er Gruppe, meine Leistungsmesskurbel hat an den Hügeln zwischen 500 und 600 Watt angezeigt. Ich hatte eine Gruppe Italiener, an die ich mich gehangen habe. Die haben richtig Betrieb gemacht. Nach ca. 70 Kilometern an einem leichten Anstieg standen die ersten guten Seelen am linken Straßenrand, und haben uns mit Wasser versorgt. Das ist das Gigantische an PBP, die Franzosen kaufen auf Ihre Kosten Wasser, und schenken es den Fahrern, das ist der Wahnsinn, so etwas würde es hier in Deutschland NIE geben. Die Franzosen sind halt ein seeeehr radbegeistertes Land. Diese Flasche Wasser hat dann viiiele Körner gekostet. Ein Amerikaner, dem ich zuvor gesagt hatte, dass seine Packtasche auf halb acht hing, und ich, sind dem Feld hinterher. Mit maximaler Leistung hatten wir die Gruppe schnell wieder eingeholt. Kurz danach gingen die Spielereien los, die Italiener wollten nicht mehr. Ich habe mir geschworen nicht zu früh im Wind zu fahren, und das habe ich auch die Anfangszeit gut durchgehalten. Die Italiener kamen dann von hinten in einer 4er Formation, ab hinterher. Ab da war KRIEG. Am Ende gab es vor der ersten Kontrolle bei Kilometer 140, nur noch den besten Italiener und mich. Ich bin ein sozialer Mensch, aber wenn man mich ärgert gibt es haue. Ich habe ihm gesagt, dass er so genial gearbeitet hat, und das ich ihm den ersten Platz in der Kontrolle schenke. Da gibt der Gas und will mich killen, da sind wir auf der großen Scheide den Hügel zur Kontrolle hoch, und ich habe ihn verblasen. Ab da, bis nach der letzten Kontrolle, war ich IMMER der Erste aus der 90h Gruppe. Als ich nach der ersten Kontrolle weiter bin, habe ich einen deutschen getroffen, der hat geschaut, als ich als erster 90h Fahrer kam. Dann ging es mit Vollgas weiter.
Mit einem Spanier bin ich mit meiner leih SUPERNOVA M33 durch die Nacht in den 22.08. geflogen. Bei dem dann folgenden Abschnitt bin ich eingebrochen, aber dafür hatte ich davor viel Spaß :-) Die Zeit an den Kontrollen hatte ich zuvor etwas verplempert, was sich dann ändern sollte. Das Essen wurde auf Baguette mit Wurst umgestellt. Eier und weitere leckere Sachen gab es auch. Mit den Nudeln haben wir dann etwas zu spät angefangen, aber das war nicht so schlimm. Klaus und mein Vater waren immer perfekt positioniert, zeitig an den Kontrollen, und haben mich immer bestens versorgt. Ich glaube es war auf dem Weg nach Tinteniac, da habe ich wieder Flügel bekommen. Da habe ich wieder alle verblasen :-) Auf diesem Abschnitt hat mich keiner überholt. Der Italiener mit dem ich dann zusammen gefahren bin, und ich, haben uns immer schön abgewechselt. In einer Abfahrt im Ort kam auf einmal in einer Linkskurve ein weißer Peugeot 207 auf unserer Fahrspur, wir konnten dem Auto gerade noch nach rechts ausweichen, sonst wären wir beide tot gewesen. Der Fahrer scheint eingeschlafen gewesen zu sein. Nach Loudeac und Carhaix-Plouguer habe ich dann wieder einen Hänger gehabt. Der zwischendurch vorhandene leichte Regen war ohne Regenkleidung zu verkraften. Auf dem letzten Abschnitt nach Brest hat mich dann mein spanischer Freund am Berg zerlegt, mit dem ich in der Nacht zuvor über die Hügel geflogen bin. Das ist halt Langstreckenradsport. Mal kann man alle in Grund und Boden fahren, und mal ist man das Opfer. Nach Brest hatte ich ein paar Witzfiguren in der Gruppe. Nachdem die nicht aus dem Quark gekommen sind, habe ich Gas gegeben, und bin nach Brest geflogen. Ich wusste, das irgendwann eine Abfahrt zur Atlantikbrücke kommen musste, aber sie kam nicht, egal, GAS, GAS, GAS. Und dann kam Sie, ich wollte ja nach spätestens 24h in Brest sein, und das wurde verdammt knapp. In Brest wurden wir um hundert Ecken und Hügel voll in den Ortskern gejagt. Dort waren am Hafen Klaus und Vater, an denen bin ich vorbei zur Kontrolle, die oben auf einem Hügel war, ich wollte vor 24h dort sein. Ich habe die Kontrolle dann nicht gefunden, weil das Mistding so versteckt war. Nach zig Minuten Sucherei hatte ich die Kontrolle dann gefunden. Das Gute war, dass ich durch diese bescheidene Aktion den Berg noch einmal runter zum Auto durfte, und dann wieder hoch, das hat wieder einige Minuten gekostet. Nach einem Klamottenwechsel und ordentlich Essen ging es mit zwei Dänen weiter. Die haben mich bis nach Carhaix-Plouguer im Nebel und leichtem Regen mit genommen. Am Ortsschild war ich dann fertig, und habe sie ziehen lassen. Im Ort habe ich Jörg getroffen, der nach Brest aufgebrochen war. An der Kontrolle habe ich wieder gut gegessen und dann habe ich auf ein paar Fahrer gewartet, um nicht alleine in der Nacht fahren zu müssen. Es kam aber keiner. Dann setzte auf einmal Regen ein. Das Gewitter war schon vor der Kontrolle gut zu sehen, aber jetzt kam der Regen, und WIE :-( Wir haben in dem verkommenen Kreisel nach der Kontrolle kein Schild finden können, welches uns nach Paris hätte führen können. Nach einigen Minuten, in denen wir jeden Arm des Kreisels abgefahren waren, um weitere Pfeile zu finden, kamen Radler aus Paris, somit wussten wir wo es lang ging. Im Regen erster Güteklasse, ging es los.
Dieser Abschnitt in den 23.08. nach Loudeac war die Hölle. Ich bin ständig auf dem Rad eingeschlafen und rechts oder links im Grünstreifen wach geworden. Ich war immer so langsam, dass nur das Vorderrad im Grünen stand und ich dann wach war. Auf diesem Abschnitt habe ich wie in 2007 an einem Stand an der Straße einen Kaffee gekauft (damals auf dem Hinweg). Die Leute dort waren so nett, das ist der Wahnsinn :-) Nach Tinteniac hat mich eine Gruppe aus mehreren Schweden und einigen Franzosen mit genommen. Ein Franzose hat immer geschaut, dass ich dran bleiben konnte. Ich habe ihn später noch einmal getroffen, und mich bei Ihm bedankt, dass er die Gruppe dazu bewegt hat, auf mich zu warten. Nach Fougeres hat mich ein Deutscher vernageln wollen, an ihm bin ich aber wie eine Klette kleben geblieben. Nach Villaine-La-Juhel war ich in einer Gruppe an Position zwei, da bin ich dann beim Bergauffahren eingeschlafen. Auf einmal höre ich, wie die Jungs hinter mir rufen was los ist. Ich bin wach geworden und habe ein 10 Meter Loch zum ersten der Gruppe vor mir gesehen. Ich habe dann erst geblickt, dass ich am Berg eingeschlafen bin, und einfach so weiter getreten habe. -> Man kann beim Schlafen Radfahren :-) Den Oberhammer habe ich auf dem Weg nach Villaine-La-Juhel gebracht. In einer super Gruppe bin ich gewesen, und dann hatte ich in meinem Schlafmangelzustand den Horrorgedanken, dass alle in meiner Gruppe bescheißen, und die Kontrolle einfach so passiert hätten, um Zeit zu schinden. Die Stempel würden dann Begleiter in Radbekleidung holen, so meine Gedanken im Wahn. Ich bin zurück in den Ort, wo ich gedacht hatte, dass dort die Kontrolle sei. Ich habe im Ort gefragt, wo die Kontrolle sei. Hier ist keine Kontrolle, aber der nette Verkäufer in der Bäckerei wollte mir einen Stempel geben, da habe ich gesagt, dass das nichts bringt. Erst jetzt habe ich so langsam verstanden was ich da für eine unglaublichen Mist gemacht habe. Das Beste war ja, dass an der Stelle, wo ich gewendet hatte, gerade Bauarbeiter aktiv waren. Die hätte ich einfach nur fragen sollen, wo es nach Villaine-La-Juhel geht. Egal, weiter. Mit allem was ging, bin ich dann weiter. Nach Mortagne-au-Perche hat mich wieder der Deutsche eingesammelt, der mich nach Fougeres vernageln wollte. Er wollte die Schweden einsammeln, mit denen ich auch schon unterwegs war. Wir sind geballert, als ob es kein Morgen mehr geben würde. Wir haben die Gruppe dann erwischt. Nachdem die so langsam waren, sind wir zwei, an denen vorbei und haben alles gegeben. Wir waren als erste in Mortagne-au-Perche. Hier gab es dann eine riesige Portion Spaghetti Bolognese. Nach Dreux habe ich einen netten Amerikaner getroffen, der schon einmal in Tübingen war. Zusammen mit zwei Franzosen sind wir nach Dreux geflogen. Mit 35-47 km/h auf der Gerden, ging es dahin. Der Belag war mal perfekt und neu, und dann mal wieder grauenhaft und rau. In Dreux musste ich den Lampenakku wechseln. Ab hier ging die ganze Arbeit, in Luft auf. Die Gruppe hat mich an einem Hügel stehen lassen, und ich wusste nicht wo es lang ging. Ich bin den Hügel hoch und runter. Dann kam eine Gruppe, an die ich mich angehängt habe. Kurze Zeit später stand ich in einem weiteren Ort, und bin nach den Schildern im Kreis gefahren. Ein paar Drecksäcke hatten die Schilder verdreht. Ich habe zwei Motorradfahrer von der PBP-Begleitcrew angehalten, die haben gesagt, den Pfeilen folgen, und haben mir drei Kekse gegeben. Ich habe Klaus angerufen. Hilfe ich komme hier nicht raus. Wo bist Du, kein Ahnung. In den Käffern gab es ja keine gescheiten Straßenschilder. Die Jungs haben mich dann eingesammelt und ins Ziel geführt. Da sind so viele im Kreis gefahren, das ist unglaublich, alle konnten keinen Ausweg finden, und waren praktisch gefangen.
Nach etlichen Stunden, die ich dort verplempert hatte, kam ich nach 57 Stunden, um 3 Uhr in der Nacht, am 24.08., im Ziel an, und hätte jeden umklatschen können. So eine Sch...e, da reißt man sich 52 Stunden den Arsch auf, und dann machen sone assoziele Gestalten einem alles kaputt. Zum Glück sind solche Gestalten in Frankreich die Ausnahme :-) Um 4 Uhr in der Nacht bin ich nach knapp 70 Stunden ohne Schlaf, frisch geduscht, im Bett eingenickt, und habe geschlafen wie ein Baby :-) Trotz der nicht so tollen Zeit, scheine ich einer der Besten deutschen in 2011 zu sein. Die genauere Auswertung auf der PBP-Website kommt wohl erst im September. Der aktuelle Stand ist, dass 1018 Fahrer/innen das Ziel in Guyancourt nicht erreicht haben. Somit haben 3980 Starter/innen das Ziel im jeweiligen Zeitlimit erreicht. Es scheinen auch leider zwei Teilnehmer gestorben zu sein, hoffentlich bestätigen sich diese Gerüchte nicht !!!


Fazit:
Ich habe Fehler gemacht, die in Amerika nicht mehr gemacht werden!

  • Ich habe auf Gewichtsgründen mein Navigationssystem, welches mit dem Track bespielt war, im Auto liegen gelassen, und habe es nicht ans Rad gebaut. Mit dem Navigationssystem hätte ich die Fehler auf dem Heimweg bei Carhaix-Plouguer (Kreisel), Villaine-La-Juhel (Wende), und hinter Dreux (Kreisfahrt) nicht gemacht, und mindestens 3 Stunden schneller sein können.
  • Ich hätte in Brest 0,5 – 1 Stunde schlafen sollen, dann hätte ich auf den Abschnitten nach Carhaix-Plouguer und nach Loudeac nicht so viel Zeit verloren. Da habe ich bestimmt 3 Stunden liegen gelassen. Weil ich Schlaftrunken in der Nacht rumgeeiert bin.
  • Ich habe mich zu vielen Kämpfen gewidmet. Ich muss wie in Kelheim 2011 ein kontinuierliches Tempo fahren, und die anderen machen lassen. Diese Kämpfe haben meinen Beinen doch sehr zugesetzt.
  • Ich hätte nach dem Regen sofort die Überschuhe ausziehen sollen, weil so meine Fußsohlen aufgeweicht wurden und doch recht stark weh getan haben.
  • Ich hätte mittags und abends die Hose wechseln sollen. Tödlich war die Warterei vor dem Start, da war schon einmal ordentlich Salz auf dem Sitzpolster, und das war überhaupt nicht gut.

Super war:
  • Klaus und mein Vater haben wie ich, gegen den Schlafmangel angekämpft, und waren immer vor mir an den Kontrollen, und haben mich hervorragend versorgt.
  • Mein Rad hat hervorragend gehalten (KEIN DEFEKT).
  • Die Zuschauer waren wieder unglaublich nett und haben uns sehr oft mit Wasser und Saft versorgt, den sie von ihrem eigenen Geld gekauft hatten.
  • Das Wetter war bis auf die gewaltige Dusche auf dem Heimweg hinter Carhaix-Plouguer super.
  • Ich habe wieder einige nette Leute kennen gelernt, und alte Bekannte getroffen.

Nicht so super war:
  • Mein Radcomputer hat ständig die Aufzeichnungen abgebrochen und hatte oft keine Leistung mehr auf dem Display.
  • Meine neuen Pedalplatten ließen sich schlecht auslösen, somit habe ich mir bei jedem Stopp das linke Knie etwas mehr ruiniert. Zudem bin ich teilweise mit dem Knie ans Oberrohr angeschlagen, weil ich so würgen musste, um aus den Pedalen zu kommen.
  • Die Toiletten waren teilweise der Wahnsinn. Wir waren ja unter den ersten und hatten demzufolge noch relativ gute Verhältnisse, aber die Jungs und Mädels nach uns werden wohl die Hölle auf den Toiletten vorgefunden haben.
  • Durch das Fahren unter Zeitdruck hatte ich NULL Zeit mich mit den netten Personen von der Organisation an den Kontrollen zu unterhalten. Das hat mir ganz schön gestunken.
  • Wir hätten eine Nacht vorher in Paris sein sollen.

Das einzig wahre PBP wir mit Nabendynamo, Gepäckträger, mit zwei Packtaschen, in 70-90 Stunden, mit ein bis zwei Schlafpausen gefahren !!! Dann hat man nämlich Zeit für Gespräche an den Kontrollen, und kann die Landschaft genießen.

Abschließend möchte ich mich recht herzlich bei meinem Vater und Klaus bedanken, ohne die diese Nummer so nicht möglich gewesen wäre. Zudem möchte ich mich für die netten SMS bedanken, die mich doch sehr aufgebaut haben, weil ich wusste, dass Ihr an mich denkt, und mir die Daumen drückt.
DANKE !!!!!!!!!


Wer bei PBP Bilder von mir gemacht haben sollte, schickt mir diese bitte per e-mail zu, DANKE :-)

2011-08-14

Rekorde sind dazu da, gebrochen zu werden :-)
Das ich letzte Woche die 700 Kilometer Marke nur knapp NICHT geknackt habe, konnte ich nicht auf mir sitzen lassen :-) Also, auf in den Kampf. Die 700er Marke ist gefallen. Heute habe ich die 724 Kilometer für diese Woche voll gemacht, geht doch :-) Bei dem bomben Wetter diese Woche, wäre auch mehr drin gewesen, aber man soll sich ja noch Luft nach oben lassen.
Schön war heute die Ausfahrt über Schwalldorf am Neckar, da hat man immer einen gigantischen Ausblick auf die Burg Hohenzollern und auf die Alb. Der Arbeitsweg, den ich diese Woche auch wieder zweimal gefahren bin, war auch traumhaft, schöne Sonnenaufgänge, 18°C und dann hin und wieder ein schöner Panoramablick, Radlerherz, was willst Du mehr :-)
Lustig waren diese Woche drei Inlinerfahrer, hinter denen bin ich mit 30km/h hergefahren, und dann bin ich vorbei. Da haben die Jungs den Hals nicht voll bekommen. Ich habe ihnen gesagt, dass Sie sich melden sollen, wenn's zu schnell wird. Am Ende hat keiner etwas gesagt, und es war nur noch einer an meinem Hinterrad :-)
Sonst ist diese Woche meine leih SUPERNOVA M33 eingetroffen, und die Flüssignahrung, die ich für Paris-Brest-Paris brauche. In der Muckibude ist alles im Griff, und mit meiner neuen Französin verstehe ich mich blendend. Nach 724 Kilometern mit Ihr, gibt es nichts zu meckern, alles bestens :-) Heute habe ich den Triathlonlenker abgebaut, weil der in Frankreich verboten ist, jetzt sieht Sie irgendwie anders aus, aber trotzdem blendend :-)
Kommende Woche werde ich Gas rausnehmen, damit ich dann die 50 Stunden Marke in Frankreich knacken kann.
Und zu guter letzt haben wir am 13.08., die 9000er Schallmauer geknackt, das hälste im Kopf nicht aus, der HAMMER, schon 9000 Besucher haben UNSERE Website besucht, viiiiielen DANK :-)

2011-08-07

Rekordwoche :-)))
Diese Woche habe ich 699,5 Kilometer weggeballert, das ist absoluter Trainingsrekord, die 700 fällt aber mit Sicherheit auch noch, wenn ich dann nicht zweimal sondern dreimal mit dem Rad an die Arbeit fahre :-)
Auch sonst war diese Woche der absolute Oberwahnsinn, am Freitag war ein riiiiiesen Bericht über unser Projekt Solo-RAAM 2012 in der SüdwestPresse :-) Dieser Bericht ist so groß, dass ich ihn mit meinem A4 Scanner nicht eingescannt bekommen habe. Jetzt habe ich ein Foto davon gemacht :-) Für diesen grandiosen Bericht möchte ich mich herzlich bei der SüdwestPresse bedanken, vielen Dank!
Am Samstag ist ein richtig großes Päckchen angekommen, darin war mein neuer Electrolyte Titanrahmen, mit der passenden Gabel :-) Damit habe ich dann mein RAAM Bike Nummer 2 aufgebaut. Jetzt ist es erst einmal meine Französin (Trikolore), denn mit diesem Rad werde ich Paris-Brest-Paris fahren, und da wurde es auf Frankreich getrimmt. Die Jungfernfahrt war der Hammer, das Geschoss passt wie angegossen, es ist ja auch ein Maßrahmen :-)
Ich habe erst einmal nur ein Bild, aber es kommen bestimmt noch weitere hinzu.
































Und eine weitere gute Nachricht gibt es, Christoph Frank, mein alter Radvereins-Kollege verstärkt zusammen mit seiner Freundin unsere RAAM-Crew. Christoph ist Rettungsassistent, und kann ein Rad mit verbundenen Augen zerlegen und zusammensetzen, was uns beim RAAM sehr helfen wird. Seine Freundin wird uns mit leckerem Essen versorgen und mal auf den Putz hauen, wenn die Jungs nicht spuren :-)))
Vielen Dank, dass Ihr beide mich unterstützt, Danke !!!

2011-08-01

Diese Woche bin ich am Donnerstag wieder auf mein Rad geklettert, und habe meine erste Runde nach der Zwangspause gedreht. Es lief etwas zäh, aber es lief :-)
Am Wochenende war beim Captain das Paris-Brest-Paris (PBP) vorab-Treffen, wo wir noch einmal den "Ersttätern" erzählt haben, was bei PBP zu beachten ist. Bei diesem Treffen gab es wieder einiges an interessanten Informationen, und zum Lachen, so solls sein :-) Zudem haben wir uns vor dem Start in Frankreich zu einem Fototermin, und zu einem gemeinsamen Essen verabredet (das ist meine Welt, wir sind halt wie eine Familie) :-)
Am Samstag bin ich nach fünf Jahren, in denen ich schon mindestens 4 Mal/Jahr an den Chiemsee fahre, das erste Mal DIREKT, mit dem Captain um den Chiemsee gefahren. Leider war es etwas feucht und neblig, aber es war eine schöne Tour :-) Am Sonntag bin ich dann ordentlich den Neckar, und das hüglige Umland lang gebrettert, damit die Beine und das Herz mal wieder wissen für was sie da sind :-)
Meine neuen Packtaschen an meiner Randonneuse (das Rad eines Randonneurs), sind auch der Wahnsinn, die Bremsen ab 30km/h, als ob eine Fußballmannschaft an der Sattelstütze zieht :-)
Aber egal, das gibt ordentlich Kraft :-)
Am Sonntag wurde in der Nürtinger Zeitung ein Bericht über mich abgedruckt. In diesem Bericht geht es um meine Teilnahme am 24 Stunden-Rennen in Kelheim :-)
Und die beste Nachricht kommt zu guter letzt. Seit dieser Woche haben wir in unserem Team Verstärkung bekommen. Stefan Stefanow ist Arzt, und wird uns beim RAAM 2012 für den Fall der Fälle zur Seite stehen.
Wollen wir mal davon ausgehen, dass Stefan beim RAAM 2012 nichts zu tun bekommt :-)
Herzlich willkommen in unserem Team, und schon einmal vielen Dank für deine Unterstützung !!!

2011-07-25

Am 21.07.2011 hat der Besucherzähler unserer Website die magische 8000er Grenze geknackt.
Hierfür möchte ich mich bei ALLEN Lesern unserer Website recht herzlich bedanken :-))))
Sonst gibt es diese Woche nicht viel neues zu berichten. Nach einer Woche krankheitsbedingter Zwangspause, geht es bald wieder mit dem Training los.
An dieser Stelle möchte ich eine Bitte an alle treuen, und neuen Leser unserer Website los werden. Bitte berichtet von unserem Projekt in Eurem Freundes- und Bekanntenkreis, damit potentielle Sponsoren auf unser Projekt Solo-RAAM 2012 aufmerksam werden.
Vielen Dank für Eure Hilfe, Danke.

2011-07-18

Diese Woche stand mein erstes 24 Stunden Rennen seit drei Jahren auf dem Plan.
Die Vorbereitung lief nicht so gut, meine Schuheinlagen haben nicht so wirklich gepasst, und dann ist auch noch mein nahezu neuer Schlauchreifen am Rad kaputt gegangen, weshalb ich einen angefahrenen Schlauchreifen auf meinen guten Laufrädern verkleben musste (ich hatte leider keinen neuen, guten Schlauchreifen mehr zu Hause). Mit Reifendichtmittel habe ich versucht den Reifen pannenresistenter zu bekommen.
Am Samstag habe ich Michael Foros in München abgeholt, und dann ging es ab nach Kelheim. Die Stellplätze in Kelheim waren schon alle vergeben, aber wir haben doch noch ein schönes Plätzchen im Schatten gefunden. Jörg kam mit dem Rad die 200 Kilometer von Unterwössen nach Kelheim, und ist den gleichen Spaß am Sonntag wieder heim gefahren :-) Lustig war auch, dass wir Gerry Hoffmann getroffen haben. Gerry und sein Mixed-Team, haben den Mixed-RAAM Streckenrekord in diesem Jahr pulverisiert. Mit Gerrys' Team haben wir uns dieses Jahr in Oceanside/Kalifornien richtig nett unterhalten, und dann treffen wir Gerry in Kelheim, so klein ist die Welt :-)
Mein neues Electrolyte Rad hat auch ordentlich Eindruck geschunden. Jeder, der an diesem Schmuckstück vorbeigekommen ist, hat erstmal geschaut was das für ein Rad ist :-) Selbst auf der Strecke haben mich einige Fahrer immer wieder am Rad erkannt.
Das Rennen startete am 16.07.2011 um 14 Uhr, und lief unter dem Motto Runde für Runde, und mal schauen was geht. Realistisch gesehen war nicht viel zu reißen, weil ich die letzten Monate kaum Berge, und nahezu nur Grundlage gefahren bin. Zu Anfang lief es sehr gut, bei dem traumhaften Wetter, und dem Publikum, auch kein Wunder :-) Die Zuschauer haben uns wieder dermaßen genial angefeuert, das war unglaublich :-) Nur manchmal musste ich die Zuschauer zum Anfeuern animieren, dann haben wir aber auch gemeinsam eine La-Ola-Welle hinbekommen :-))) Nett war auch eine Mannschaftsfahrerin, mit der ich den Berg hochgefahren bin, kurz vor der Bergkuppe hat Sie mich gebeten, Sie nicht stehen zu lassen. Ich habe Sie dann natürlich bis zum Zielbereich mitgenommen :-)
In der Nacht habe ich dank der Leihgabe SUPERNOVA M33, einiges an Zeit auf die Fahrer vor mir gut gemacht. Die Nacht, mit der genialen Lampe, ist halt mein :-))) Um 2 Uhr in der Nacht, hatte ich dann einen eine Stunde andauernden Schlafmangel-Hänger. Als dieses Tal durchschritten war, ging es wieder steil aufwärts. Jörg und Michael hatten sich an einem guten Plätzchen an der Strecke platziert, und haben mich alle 1-2 Runden mit Isogetränk und mit Flüssignahrung versorgt. In der Nacht gab es sogar noch leckere Bratwürste :-) Als mir die Jungs mitgeteilt haben, dass ich zehnter sei, dachte ich die veräppeln mich :-) Dann hat der Sprecher im Zielbereich auf einmal gesagt, hier kommt Christian Mayer, der aktuell auf Position sechs liegende Fahrer in der Einzelwertung. Ein paar Stunden später ging es um Position vier. Den Fahrer hatte ich irgendwann eingeholt, und dann musste ich dringendst mal einen Boxenstopp machen, dabei habe ich natürlich wieder einiges an Zeit eingebüßt. Egal, den bekommste noch, und ich habe ihn in der Abfahrt bekommen (dank einer hervorragenden Mannschaftsfahrergruppe). Da Rang drei nicht mehr wirklich zu erreichen war, habe ich alles daran gesetzt, den vierten Rang zu halten, was mir dann am Ende auch gelungen ist :-) Hervorragend war auch die Leistungsmesskurbel, mit ihrer Hilfe konnte ich am Berg immer ein vernünftiges Tempo anschlagen, ohne zu überziehen. Denn am Ende kommt es auf ein vernünftiges, kontinuierliches Tempo an. Auf der letzten Runde habe ich mich bei allen Streckenposten bedankt, die mal wieder eine hervorragende Arbeit gemacht haben, das war das mindeste was ich machen konnte. Bei den Zuschauern habe ich mich bei jeder Runde für das Anfeuern bedankt. Selbst bei vielen Mannschaftsfahrern habe ich mich für den Windschatten bedankt, was viele verwundert hat :-) Schön waren auch die diversen Gespräche mit anderen Einzel- und Mannschaftsstartern.
Nach 42 Runden, was 722,4 Kilometern mit 7560 Höhenmetern entspricht, bin ich um 13.28 Uhr in den BOMBENVOLLEN Zielbereich eingeflogen. Nach der Zieldurchfahrt habe ich mich über den vierten Platz gefreut wie ein kleines Kind, war das GEIL :-))))))
In unserer Gesellschaft zählen leider nur Siege, aber dieser vierte Platz war UNSER Sieg, der Sieg von Jörg, Michael und mir !!!
Also, nach meinem ersten 24h Rennen in Kelheim im Jahr 2006, habe ich mal wieder vorbeigeschaut, und im Gegensatz zu 2006, ohne Schlafpause, ein supergeniales Ergebnis erzielt :-)))
Dieses bombastische Ergebnis wäre ohne die Hilfe von Jörg Beyreuther und Michael Foros absolut unmöglich gewesen, deshalb möchte ich mich herzlichst für die hervorragende Unterstützung von den beiden bedanken, viiiielen DANK !!!
Und der angefahrene Schlauchreifen hat auch gehalten, geht doch:-))))
Michael hat während des Rennens diverse Fotos gemacht, die unter folgendem Link zu finden sind:
Fotos Kelheim 2011
Sollte jemand, der unsere Website besucht, Bilder von mir oder meiner Crew gemacht haben, dann würde ich mich seeeehr über diese Bilder freuen, vielen Dank schon einmal im Voraus.

2011-07-10

Diese Woche stand im Zeichen des Radaufbaus. Am Samstag hatte ich mein neues Mädchen soweit fertig zusammengebaut. Am Sonntag habe ich dann noch den Aerolenker verbaut, und jetzt ist alles fertig :-) Es gibt noch ein wenig Optimierungspotential, aber das sind nur noch sogenannte "Schöner Wohnen" Punkte :-)
Nach den ersten 310 Kilometern habe ich nur ein leichtes Knacksen, wo ich aber schon erkundet habe, woher es kommt. Einmal Kassette zerlegen, fetten, und schon ist Ruhe :-)
Technisch funktioniert sonst alles PERFEKT :-)
Der Rahmen von Electrolyte, mit der Hammergenialen USA-Lackierung ist so schnell nicht aus der Ruhe zu bringen, was für die USA sehr wichtig ist :-) Ich hatte ja schon erwähnt, dass die Amerikaner im nächsten Jahr, bei der Lackierung, aus dem Häuschen sein werden :-) Technisch ist der Rahmen auch sehr schön gemacht :-)
Die Leistungsmesskurbel arbeitet auch perfekt :-) Ich hatte während des gesamten Wochenendes keinen Aussetzer bei der Übertragung, und somit immer die genaue Leistung und Trittfrequenz auf dem Radcomputer :-) Die Kurbel ist zudem sehr stabil, weshalb die Kettenblätter auch nicht am Umwerfer schleifen :-)
Also, noch einmal viiiiielen Dank an Electrolyte für das hervorragende Material, vielen Dank !!!
Abschließend noch ein paar Bilder von meinem neuen Mädchen (noch ohne Aerolenker) :-)







































































































































2011-07-03

Der Neckartalradweg hat mich wieder :-)
Diese Woche ist mal wieder sehr gut gelaufen :-) Am Montag und Dienstag habe ich mich wieder in die Wüste versetzt gefühlt :-) Bei diesen herrlichen Temperaturen, habe ich gleich meine neuen weißen Armlinge und Beinlinge getestet. Die Armlinge sind perfekt, wenn ich Beinlinge aus dem gleichen Stoff bekommen könnte, dann wäre das hervorragend. Alternativ habe ich eine Firma gefunden die entsprechende Beinlinge anbietet.
Meine neuen Radschuh-Einlagen sind auch so langsam auf einem guten Weg. Jetzt muss noch einmal an beiden etwas optimiert werden, und dann sollte mal entgültig alles OK sein. Das ist halt nicht so einfach mit Einlagen für die Schuhe, da heißt es immer zwei bis drei Tage fahren, dann nacharbeiten, dann wieder zwei bis drei Tage fahren, ....
Seit dieser Woche sind auch unsere Bilder der Wüstenerprobung 2011 online. Gigantisch finde ich, dass schon so viele von euch die Seite mit den Wüstenbildern entdeckt haben, obwohl ich erst jetzt explizit darauf aufmerksam mache :-))) Ich habe mich mal auf 88 Bilder beschränkt, die meiner Meinung nach die schönsten sind, was natürlich immer Ansichtssache ist :-) Beim Durchblättern der Bilder wünsche ich euch viel Spaß, schmunzeln ist natürlich erwünscht :-) Das weiße in meinem Gesicht (auf den Bildern) ist übrigens mineralische Sonnencreme, die ich nur auf der linken Seite aufgetragen habe, weil die Sonne halt nur von links kam :-)))
Heute, am Sonntag habe ich mit Rainer Klaus, DEM besten Extremradsportler Deutschlands eine Radausfahrt über die Alb machen dürfen, dabei haben wir viele schöne Flecken passiert. Rainer hat mir wieder viele nützliche Tipps gegeben, wofür ich mich bei Ihm recht herzlich bedanken möchte :-)
Am Sonntag habe ich dann auch angefangen mein neues Rad zusammen zu bauen. Dabei bin ich schon ordentlich weit gekommen. Ich brauche nur noch zwei kleine Teile, und dann kann ich den Rest fertig zusammen bauen. Ich hoffe, dass ich im Laufe der kommenden Woche, die erste Runde mit meinem neuen Mädchen fahren kann :-)))
Ach, und in den nächsten Tagen, knackt der Besucherzähler unserer Website die 7000er Marke, was deeeer Oberwahnsinn ist :-)))



2011-06-27

In dieser Woche, hieß es den Jetlag zu verkraften. Die Zeitverschiebung beim Flug nach Los Angeles war nicht so schlimm, aaaber die Zeitverschiebung beim Rückflug nach Deutschland hat mich dermaßen aus der Bahn gebracht, dass es schon fast beängstigend war. Nach einer Woche hartem Kampf, habe ich es aber jetzt wieder geschafft, zu Hause anzukommen :-)
Eigentlich wollte ich diese Woche auch wieder Radfahren, und nur zu Hause weniger Arbeiten, aber jetzt ist es halt eine komplett ruhige Woche geworden.

Am Freitag habe ich in München meinen Electrolyte Maßrahmen abgeholt, der ist so was von genial, da freue ich mich schon auf die erste Ausfahrt :-)))) An meinem Maßrahmen in USA Lackierung werde ich eine schöne 10-fach Schaltung verbauen, und meine Leistungsmesskurbel, die ich leider nicht in der Wüste testen konnte, weil ich erst jetzt alle Komponenten für mein neues Rad beisammen habe.
Im Laufe der nächsten ein bis zwei Wochen werde ich mein neues Mädchen zusammenbauen, und dann die erste Runde mit meinem neuen Geschoss drehen :-)))
Jetzt fehlen nur noch ein paar schöne Laufräder, und dann ist mein Startrad für das RAAM 2012 perfekt :-) Vorübergehend kommen jetzt erst einmal meine Trainingslaufräder zum Einsatz.
Für diesen traumhaft schönen Rahmen möchte ich mich recht herzlich bei Electrolyte bedanken, vielen Dank für eure Unterstützung !!!
Als ich den Rahmen in München abgeholt habe, bin ich gleich einmal den Electrolyte Straßenfeger probe gefahren, da macht das Beschleunigen nach roten Ampeln mal richtig Laune :-)))

Ein herzliches Dankeschön auch noch einmal an SUPERNOVA, die mir zwei SUPERNOVA M33 mit zwei Akkupacks, leihweise zur Verfügung gestellt haben. Mit dieser Leuchte habe ich in der Nacht eine hervorragend ausgeleuchtete Straße gehabt, was extrem wichtig ist, um nicht in Gegenstände oder Schlaglöcher zu fahren, die sich eventuell auf der Strecke befinden. Trotz Auto im Nacken, ist eine Akkulampe mit ordentlich Leuchtkraft sehr wichtig, weil das Auto nicht immer optimal hinter einem ist.

Die Bilderflut aus Kalifornien habe ich diese Woche auch aufgeräumt. Die schönsten Bilder, werde ich dann in naher Zukunft, auf unsere Website hochladen.

Am Samstag habe ich die Ehre gehabt Michael Foros kennen lernen zu dürfen. Michael ist Physiotherapeut, und ein ehemaliger Arbeitskollege von Markus Ernst. Michael ist über Markus auf unser Projekt Solo-RAAM 2012 aufmerksam geworden, und möchte sich, mit uns zusammen, der Herausforderung RAAM stellen.
An dieser Stelle möchte ich Michael in unserem Team begrüßen, und mich für seine Unterstützung herzlichst bedanken :-)))



2011-06-07

Der Kampf wir (Captain, Markus und ich) gegen die Zeit, hat eindeutige Sieger :-) Und das sind WIR :-))))))
Heute habe ich die Koffer nach Packliste, und den Radkoffer gepackt.
Gestern habe ich mir noch ein schnuckeliges Netbook gekauft, damit ich meine Trainingsdaten sichern kann, und damit wir in den USA auch Zugriff auf das WWW haben. Nach etlichen Stunden der Installationsarbeit ist das Netbook jetzt startklar :-)
Jetzt haben wir so ziemlich alles was wir brauchen, nur ein Paar Prepaid-Handys müssen wir noch in den USA organisieren.
Jetzt ist der Captain bei mir eingetroffen, und morgen geht es dann mit dem Zug nach Düsseldorf und dann Nonstop nach LA.

Ich werde, wenn es zeitlich passt, unter diesem Tageseintrag berichten, wie es gerade in Oceanside läuft. Theoretisch sollte das möglich sein, wenn mich die Technik nicht im Stich lässt :-)

Das ist die erste Aktualisierung von meinem Netbook aus :-))"

Do, 09.06.
In Düsseldorf lief alles perfekt. Wir haben ohne große Probleme alle Koffer samt Radkoffer aufgeben können. Nachdem wir im A330-200 nach LA saßen, gab es erst einmal einen Stromausfall, "Das fängt ja gut an", waren meine Gedanken :-)
Mit einer Verspätung von 30min ging es dann in die Luft. Der Flug ging über Island, Grönland, und Kanada in die USA. Kurz nach Grönland ging es dann mit ganz ordentlichen Turbulenzen los, die wir über den Rocky-Mountains dann noch einmal hatten. Auf dem Flug haben wir dann auch noch eine nette Dame kennen gelernt, die mir auch alles zum Essen gegeben hat, was Sie nicht mehr geschafft hat :-)
Mit 20 Minuten Vorsprung, Dank Rückenwind, sind wir in LA gelandet. Als erstes wurden unsere Fingerabdrücke genommen,unser im Flieger ausgefüllter Einreiseschein kontrolliert, und gefragt, warum wir in den USA sind. Danach haben wir unsere Koffer vom Gepäckband geholt. Zum Abschluss stand noch eine Kontrolle an, die aber nur Stichprobenartig gemacht wurde (Koffer erneut Röntgen). Dieser Vorgang ist uns aber erspart geblieben. Den Shuttlebus haben wir dann auch gefunden. Eigentlich sollte ein silbernes-Shuttle fahren, welches dann aber blau war. Im Hotel angekommen haben wir dann alles Sachen aufs Zimmer gebracht, und uns dann noch einmal zum Flughafen begeben, um den Mitwagenschalter, den Übergepäckschalter und den Rückflugschalter zu suchen. Abschließend ging es dann mit dem Shuttle wieder ins Hotel zurück.

Fr, 10.06.
Nachdem wir recht zeitig wach waren, sind wir zum Flughafen, und haben dort gefrühstückt, und einen Quantas A380 gesehen :-) Da ein Shuttle zu unserem Autovermieter fuhr, haben wir dieses direkt in Anspruch genommen.
Nach der Aufnahme der Personalien sollten wir in den Bereich Van gehen, nachdem dort keiner war, haben wir versucht ein Auto zu öffnen, und welch Wunder, alle Autos waren offen, und der Schlüssel steckte :-) Mit unserem Auto ging es dann zurück zum Hotel, um die Koffer einzuladen, und den Check-Out zu machen.
Nach 1h40min, bei denen wir über teilweise 7-spurige-Interstates (pro Fahrtrichtung 7 Spuren) gefahren sind,
waren wir dann in Carlsbad, bei Oceanside. Das jetzige Hotel, ist genau so schnuckelig, wie das erste Hotel, da hat Mario Kersting was richtig schönes ausgesucht :-) Die Dame an der Rezeption, war wie nahezu alle Personen, mit denen wir zu tun hatten, seeeehr nett. Wir sind dann in einen Walmart. Crummi hat verdammt nochmal Recht gehabt, es gibt dort tatsächlich Elektroscooter, mit denen man im Geschäft rumbrettern kann, das ist Amerika live :-) Der Wahnsinn sind auch die Packungsgrößen, da gibt es nur Kilopackungen von Storck Schokoladenriesen. Es gibt hier auch erstaunlicherweise ziemlich viele deutsche Produkte.
Unglaublich war Chris. Wir haben eine Dame im Geschäft gefragt, wo das Campingbesteck ist, da fragt Sie doch ernsthaft auf deutsch, was wir genau wollen, ääääh, nochmal :-) Und der Oberwahnsinn war, dass Sie aus Stuttgart kam. Da fliegt man um den halben Globus, und trifft im Walmart in Oceanside eine Verkäuferin aus Stuttgart :-)))) Tirefit, Handyanbieter und Ablagesysteme haben wir im Walmart auch für nächstes Jahr gefunden.
Richtig schön ist auch die Einkaufsmeile, die wir direkt vor der Haustüre haben. In dieser Meile gibt es viele kleine Geschäfte. Vor einem Ecco-Schuhgeschäft kam sogar deutsche Werbung aus den Aussenlautsprechern :-)
Am Strand waren wir auch, da sind uns ständig Pelikane im Formationsflug begegnet :-)
Unser Navi, hat uns nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, auch gute Dienste geleistet.
Mein Rad haben wir gerade auch zusammengebaut, und den ersten RAAM-Starter haben wir auch schon gesehen.
Morgen werde ich mal einige Radkilometer unter die Räder nehmen :-)))))

Sa, 11.06.
Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es auf die ersten Radkilometer :-)
Da es wie gestern wieder bedeckt, und recht zugig war, bin ich ohne Sonnencreme und mit Armlingen und Beinlingen verpackt auf Tour gegangen. Direkt auf den ersten Kilometern kam einer von hinten angeballert. Also auf in den Kampf. Nachdem er mich nicht los geworden ist, haben wir etwas geplaudert. Er war wie so viele hier auf Triathlon fixiert, und hat mich gleich gefragt, ob ich auch Triathlet bin, weil ich ja einen Aeroaufsatz verbaut habe. Nach ein paar Kilometern bin ich dann links ins Hinterland abgebogen. Da war ich dann in den waren USA, kleine Häuschen und überall Stars and Stripes Flaggen. Lustig war ein Haus, welches sich im Bau befand, jetzt ist mir auch klar, warum die Häuser hier nichts aushalten. Mit ein paar OSB-Platten kann man halt keine stabilen Häuser bauen :-)
Landschaftlich wurde es in den Hügeln gigantisch, und die Sonne kam auch hinter den Wolken zum Vorschein :-) In den Hügeln hatte es richtig schöne Pflanzen, und eine Ranch nach der anderen. Riesen Zitronenplantagen hatte es dort auch. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel, ging es nach Oceanside zum Pier.
Um 1.49 P.M. hat mein Vorderrad die ersten heiligen RAAM Zentimeter abgefahren. Das war ein bewegender Moment (ich hatte am ganzen Körper Gänsehaut), ich auf den ersten Metern der RAAM Strecke :-)))) Ich habe mir das Startareal etwas angesehen und bin dann auf die ersten ca. 10 RAAM Kilometer aufgebrochen. Auf dieser Strecke ist mir dann sogar ein deutscher RAAM-Starter entgegen gekommen.
An einer Ampel, auf dem Heimweg hat mich dann ein Mann angesprochen, und hat mich gefragt, wo ich herkomme, er hat dann gesagt, dass seine Großmutter aus Hamburg in die USA gekommen ist. Mein PBP Trikot mit Deutschlandflagge ist schon hilfreich, um mit den Menschen in Kontakt zu kommen, und das schöne ist, dass die Leute hier sehr interessiert nachfragen, wo man herkommt, und was man hier so vor hat.
Nach 125 Kilometern, die ich nahezu komplett in der Fettverbrennung gefahren bin, war ich dann wieder am Hotel.
Bis jetzt haben wir schon so viele Erfahrungen gesammelt, dass sich der Trip schon jetzt rentiert hat, und das waren erst die ersten paar Tage :-)))

So, 12.06.
Nachdem ich mich gestern, vom Wetter habe hinters Licht führen lassen, ging es heute mit Sonnencreme bewaffnet in den Kampf. Gestern habe ich mir die Arme, den Nacken und das "Stuppsnäschen", in eine hummerähnliche Farbe eingefärbt :-) Heute war es, wie gestern in der Früh, auch wieder bedeckt und recht frisch, aaaber dann ist es wieder ziemlich zügig kuschelig geworden. Heute standen die ersten 142 RAAM-Kilometer auf dem Programm. Der Captain hat mich mit unserem Van begleitet, und mich hervorragend mit Essen und Trinken versorgt. Die Strecke war irgendwie anders, als ich es erwartet hatte, aber dafür sind wir sie ja abgefahren. Wir haben 6-8 RAAM-Starter gesehen, und wieder wichtige Informationen abgreifen können. Schön waren auch die Orangenplantagen, und die riesigen Ranches in den Hügeln.
Heute haben wir auch einen sehr netten Südtiroler, kurz vor Ende der Tagesstrecke, getroffen. Er möchte uns nächstes Jahr in Oceanside besuchen, wenn es in die große Schlacht geht :-)
Gigantisch war der Ausblick kurz vor Ende der Tagesstrecke, da waren wir auf einem Bergplateau, ca. 1300 Meter über einer weiten Ebene, diese Aussicht war dermaßen beeindruckend, unglaublich :-)))
Bei der Abfahrt in das Tal, nach Borrego Springs, bin ich direkt in die Biosauna rein geflogen. Oben hatte es noch 24°C, und unten waren es dann 37°C. Morgen werde ich einmal einen Ruhetag einlegen, und mit dem Captain in Oceanside versuchen, in die Fahrerbesprechung rein zu kommen.
Beim Abendessen haben wir uns mit der Bedienung unterhalten, und nachdem ich ihm erzählt hatte, dass wir 500 Meilen in ungefähr 35 Stunden vor uns haben, da hat er uns dann einen gratis Getränkerefill angeboten, und noch extra Teigstückchen aufgeladen :-)
Eins muss man den Amerikanern lassen, bis auf gaaaanz wenige Ausnahmen, sind Sie dermaßen nett, das ist echt der Wahnsinn. Lustig ist auch der Felgenputzfimmel, da sieht man keinen Bremsstaub auf den Felgen. Bis jetzt hat auch noch kein Amerikaner gehupt, weil ich auf der Straße gefahren bin. In Deutschland hätten da schon zig Gestalten rumgehupt.
Gestern haben wir auch schon einmal die Flüssignahrung für die 500 Meilen Tour gekauft, was mer hat, des hat mer :-)

Mo, 13.06.
Heute, am trainingsfreien Tag, stand das RAAM-Crew-Chief-Meeting und das RAAM-Racer-Meeting auf dem Programm. Dabei haben wir wieder mit vielen netten RAAM-Crew-Mitgliedern, RAAM-Startern und RAAM-Officers geredet.
Die Gespräche mit den Jungs sind wirklich Gold wert !!! Der Ablauf der Fahrzeugabnahmen ist jetzt soweit klar, und wir haben eine Liste aller zu berücksichtigenden Punkte bekommen :-) Zudem hat der Captain noch einige wichtige Unterlagen erhalten :-) Die RAAM-Favoriten, von denen ich bisher nur gelesen hatte, habe ich jetzt auch einmal hautnah erlebt :-)
Teilweise beängstigend ist, mit welchem Material, die Starter auf diese große Tour gehen, das ist der absolute Wahnsinn. Wie kann man mit einem 160 Gramm Schlauchreifen, dieses Rennen angehen, das ist unglaublich. Interessant waren auch die Fahrzeugumbauten (Befestigung der Lautsprecher, Zusatzleuchten, Komponenten an den Rädern, etc.). Die Größe der Begleitmannschaften variiert auch sehr stark.
Den RAAM-Shop haben wir dann auch gleich einmal besucht, und das eine oder andere gekauft :-)
Lustig ist auch, dass eine RAAM-Starterin hier im Hotel wohnt. Wir haben uns mit ihrem Mann, und mit ihr selbst unterhalten können. Ein RAAM-Team übernachtet auch hier im Hotel, die Jungs haben wir aber noch nicht gesehen. Nun ist wieder ein seeeehr erkenntnisreicher Tag zu Ende, und morgen ist dann der Start der Damen und der Herren über 60 Jahre, da werden wir unsere Hotelmitbewohnerin standesgemäß auf die große Reise schicken :-)))))
Morgen Abend ist unsere Wüstenerprobungsmannschaft beisammen, denn dann holen wir Markus vom Flughafen ab :-)
P.S. Schöne Grüße an meine Familie, und an Jörgs Familie aus Carlsbad/California !!!

Di, 14.06.
Heute um 12 Uhr mittags war der Start der Damen, und der Herren über 60 Jahre. Vor dem Start haben wir uns noch ein paar Fahrzeugabnahmen angesehen, und mit einigen RAAM-Startern geredet. Das Team Buchholz, welches im vierer-Team startet, haben wir auch kennenlernen dürfen. Die Teammitglieder waren wieder sehr hilfsbereit, und haben uns mit vielen wichtigen Informationen weiterhelfen können :-) Dieses vierer-Team möchte dieses Jahr den Streckenrekord in Angriff nehmen. Dafür wünschen wir ihnen viel Glück und guten Wind, perfekt vorbereitet sind sie ja schon !!!
Eine Einzelstarterin haben wir bereits gestern im Hotel kennengelernt, heute bei der Fahrzeugabnahme haben wir Debbie's Crew etwas bei der Vorbereitung des Rades geholfen. Ihr Mann wollte uns beiden dann direkt ein Crew-Shirt geben, und uns mit auf die große Reise nehmen :-) Die Unterschiede in der Vorbereitung sind auch dieses Mal wieder zum Vorschein gekommen. Von einer 4 Personen Crew, bis zu einer 10 Personen Crew, war wieder alles vertreten.
Um 12 Uhr, wurde dann die erste Dame auf die Strecke geschickt :-) Unter tosendem Applaus, wurde die Starterin verabschiedet. So wurde ein Starter/-in nach dem anderen auf die Strecke geschickt. Das war der erste Start des RAAM 2011 :-)))
Nach dem Start sind wir dann nach Hollywood, was doch ein sehr ernüchterndes Erlebnis war. Alles dort war ziemlich verlebt. Danach sind wir noch an das Santa Monica Pier. Leider war es schon dunkel, aber es war trotzdem schön. Dort haben sie einen Vergnügungspark auf das Pier gebaut, der hell erleuchtet war, gigantisch :-)
Markus haben wir dann in LA am Flughafen abgeholt, womit jetzt unsere Mannschaft beisammen ist :-)))

Mi, 15.06.
Vor dem heute stattfindenden Start der Männer haben wir uns wieder einige Fahrzeugabnahmen angesehen. Bei diesen Abnahmen haben wir wieder einiges an Material fotografiert, und mit einigen Startern geredet :-) Beim Start der Männer, wurde im Minutentakt einer nach dem anderen auf die Strecke geschickt. Die Favoriten schenken sich gerade richtig einen ein, und fahren aktuell mit einem Durchschnittstempo von 36km/h :-)
Nach dem Start sind wir direkt nach Santa Clarita / Valencia gefahren. Nach einigen Staukilometern sind wir dann doch gut angekommen. Markus hat uns dann in ein nettes italienisches Restaurant geführt, wo Jörg und ich zum ersten Mal so richtig in einem amerikanischen Lokal gegessen haben (mit zum Tisch geführt werden, etc.) :-)
Unser Auto ist soweit startklar für unser morgen startendes Rennen. Wir haben schöne Sicherheitsaufkleber und ein Paar Sponsorenaufkleber am Auto angebracht. Jörg, Markus, ich, mein Rad, und meine Kleidung, sind auch bereit für die große Wüstentour.
Morgen um 7 Uhr geht es auf die Strecke, und dann durch das Death Valley und die Mojave Wüste. Nach hoffentlich 35 Stunden sind wir dann in Twentynine Palms :-)))
Wüste, Du kriegst mich nicht klein !!! :-)))

Do, 16.06.
Um 7.15 Uhr ging es am Original-Startplatz des Furnace Creek los. Bei recht starkem Nebel ging es die ersten Hügel aus Santa Clarita heraus. Anfänglich hatte ich etwas zu viel Watt angeschlagen, was aber nicht so tragisch war. Nach dem ersten großen Hügel, hatten wir dann schönsten Sonnenschein, welcher uns bis zum vorgezogenen Ziel treu blieb. Der erste Tag war von unglaublich starkem Rückenwind geprägt. Ohne Probleme waren 50 km/h auf der Geraden möglich, ohne treten zu müssen. Wenn man diesen Wind von vorne abbekommt, dann heißt es maximale Leistung voraus, mit dem Ergebnis, dass man 15 km/h fährt :-( Diese Ehre hatte ich aber nur einmal für ca. zwei Kilometer. Bei 41°C im Schatten habe ich dann einmal meinen textilen Sonnenblocker getestet, mit dem Ergebnis, dass ich ihn nicht mehr tragen werde. Nach einem Sandsturm erster Güteklasse, durch den ich einäugig durch bin, waren wir im Brutkasten namens Death Valley, welches uns mit einem richtig langen Berg begrüßte. Hier sind wir in der Nacht bei 37°C durchgefahren. Ich hatte immer die Hoffnung, dass es mal abkühlt, aber das geschah erst wenige Stunden vor Sonnenaufgang. Unsere Leihgabe namens SUPERNOVA M33 hat mich übrigens hervorragend durch die Nacht geführt. Mit dieser Radlampe wird die Nacht wirklich zum Tag :-) Nach einem Tankstopp mit Frühstückspause, ging es aus dem Death Valley heraus in die Mojave Wüste. Das war die Hölle, Gegenwind, eine ca. 10 Kilometer lange Gerade den Berg hinauf, wieder 41°C, und mieserabelster Straßenbelag. Auf der Abfahrt vom ersten Mojave Hügel hat es mir sogar das Navigationssystem vom Halter gehauen, so mies war der Straßenbelag. Nachdem wir unten am Fuß des ersten Mojave Hügels waren, habe ich beschlossen, hier am 17.06., um 17.50 Uhr, bei Meile Nummer 400, die Wüstenerprobung zu beenden.
Dank dieser vernünftigen Entscheidung, konnten wir ohne Zeitdruck ins Hotel nach Twentynine Palms fahren, reichlich zu Abend essen, gut schlafen, und am 18.06. in Ruhe unsere Koffer packen, und unser Auto aufräumen.
Nach knapp drei Stunden Fahrtzeit, waren wir dann wieder in Los Angeles, und haben dort unseren Mini-Van abgegeben.
Wichtig war, dass wir alles an Material, welches wir beschafft hatten, unter extremsten Bedingungen testen, und rausfiltern konnten, was taugt, und was nicht. Das die 110 Meilen ins Ziel nicht mehr sein sollten, ist von daher nicht so tragisch.

Fazit der Wüstenerprobung:
- Wir haben bis auf meine neuen Radschuhe alles testen können,
  und unsere Schlüsse aus den Erkenntnissen gezogen
- Wir haben für die Ernährung in der Wüste sehr wichtige Erkenntnisse gewonnen
- Wir wissen, was jetzt noch unbedingt an Kleidung und Zubehör beschafft werden muss
- Wir haben vieles an der Zubehör und Materialfront
  bei den Fahrzeugabnahmen der RAAM-Starter abschauen können
- Wir haben mit vielen netten RAAM-Startern geredet, und werden auch mit dem ein oder anderen in Kontakt bleiben
- Wir haben die USA und die Amerikaner etwas kennen lernen dürfen
- Wir kennen jetzt grob die Eigenarten des amerikanischen Straßenverkehrs, und die Straßenverhältnisse
- Wir haben alle wichtigen klimatischen Verhältnisse der USA erlebt
- Wir kennen jetzt den Ablauf bei der Autoanmietung in den USA
- Wir kennen den Ablauf im Startbereich des RAAM (Crew-, Racer-Meetings, etc.)
- Wir wissen wo die Fahrzeugabnahmen gemacht werden, und wie sie ablaufen
- Der große Vorbereitungsaufwand, wurde mit einem absolut reibungslosen Ablauf belohnt, ohne Haken und Ösen
  (Zitat eines RAAM-Starters:
  "Ihr seid jetzt schon besser vorbereitet, als so mancher Starter, der dieses Jahr startet !!!")
- etc. ...........

Abschließend möchte ich mich recht herzlich bei Jörg Beyreuther und Markus Ernst bedanken, dass Sie mich bei der Wüstenerprobung 2011 so hervorragend versorgt haben, und dafür ihre Urlaubstage geopfert haben.
Also, nochmals vielen Dank für eure supergeniale Unterstützung !!!!



2011-06-05

Am Donnerstag ist es soweit. Um 13.25 Uhr werden der Captain und ich, zu unserem Nonstopflug nach LA abheben. Morgen werde ich mein Rad abrüsten (Gepäckträger, Beleuchtung, etc. abbauen), und so langsam den Koffer nach Packliste packen.
Das ist unglaublich, an was man bei der Planung so alles denken muss !!!
Sonst läuft es sehr gut, mein Radtrainer Andreas, hat mich mal wieder richtig in die Mangel genommen. Am Freitag stand Vollgas bis zum Anschlag auf dem Programm. Wenn man bei der Einheit den Puls im Ohr hört, dann hat man das richtige Tempo :-) Ich setzte dann immer noch einen drauf, auch wenn die Oberschenkel schon längst um Gnade winseln, gibt es noch mal 50 Watt und einige Extraminuten obendrauf :-)
Am Freitag hat dann sogar der Hinterreifen kapituliert. In Tübingen hat sich der Schlauch samt Mantel am Hinterrad, mit einem lauten Knall verabschiedet. Nur gut, dass ich immer zwei Schläuche und einen Ersatzmantel dabei habe :-)
Das Wetter diese Woche war auch wieder hervorragend, da machen die Trainingseinheiten noch mal mehr Spaß.
Schön ist auch immer das Stadtbild von Horb, da freue ich mich immer drauf. Die Leute werden auch denken, was fährt der denn so grinsend in der Gegend rum :-)
Mein Gewicht ist jetzt noch einmal um ein Kilogramm runter, aber ich habe immer noch ordentlich Kraft, natürlich mit Potential nach oben :-) Da wird sich wohl ein Kilogramm Fett verabschiedet haben :-)
Sonst habe ich diese Woche viele Teile organisiert, zusammengebaut, und einige Dokumente für LA und Oceanside erstellt, und sauber abgeheftet, die uns das Leben dort erleichtern sollen.
Nur gut, dass meine Eltern jetzt hier sind, und mich tatkräftig unterstützen :-))))

Also, jetzt ist es soweit, RAAM 2011 und Wüste wir kommen :-)))))))



2011-05-30

Am Samstag war es zum bereits fünften Mal so weit. Der 600er wollte mal wieder unter die Rennradreifen genommen werden :-)
Am Samstag in der Früh wurden wir von einem schönen Dauerregen begrüßt, was mich dazu veranlasst hat, meine Füße in Gefrierbeutel einzupacken. Dieser Test mit den Gefrierbeuteln ist hervorragend verlaufen.
Erst die Socke, dann der Gefrierbeutel, damit in den Schuh huschen, und dann noch einen Regenüberschuh darüber. Wenn man dann noch eine Regenhose über den Regenüberschuh zieht, dann ist das so was von Wasserdicht :-)
Das sind die Probleme eines Randonneurs :-) Also perfekt eingetütet ging ab, in die Fortsetzung der 400er Wasserfestspiele :-)
Nachdem mein neuer Tacho nicht so wollte wie ich wollte, bin ich halt ohne die Aufzeichnungsfunktion gestartet, aber dann habe ich es doch hinbekommen (der Fehler war mal wieder 1,92m groß und stand vor dem System :-)) Von dem neuen Tacho bin ich bis jetzt sehr begeistert. Er zeigt alle wichtigen Parameter an, und scheint recht sparsam mit der Energie der Batterie umzugehen. Nach ca. drei Stunden war dann der Regen vorbei. Den Arlberg bin ich zum ersten Mal in einem vernünftigen Tempo hochgefahren, ohne einen Krieg zu führen (ja, auch ich werde irgendwann einmal vernünftig :-)).
In Bludenz hat Thomas dann der Pannenteufel erwischt, aber wir beide haben den Plattfuß wieder gut in den Griff bekommen, und unsere Gruppe hat auf uns gewartet (das ist noch eine heile Radsportlerwelt, da wird auf den anderen gewartet :-)).
In der Nacht, auf dem Weg nach Kempten, ist es dann mal richtig schattig geworden, bei 2°C und einem sehr schönen Sternenhimmel, haben wir uns dann dem heißen Kaffee in Kempten entgegen gezittert, und 100 Extrameter gefahren. Den Verfahrer haben wir aber schnell erkannt, und haben uns wieder auf den richtigen Weg begeben. Nach einer Übernachtung in einem Randonneurshotel, ging es dann bei schönstem Wetter mit ordentlich Sonnencreme auf der Haut durch das Allgäu, mit phantastischem Alpenpanorama, gen Bad Tölz. Dort haben wir uns für die letzten Bodenwellen gestärkt, und sind dann über Prien nach Unterwössen ins Ziel gerollert.
Auf den letzten 20 Kilometern hat mich dann noch der Pannenteufel erwischt, und mir hat dann Christian geholfen, UND unsere Gruppe hat wieder auf uns gewartet, und das 20 Kilometer vor dem Ziel, ist das nicht der Hammer, da macht doch Radsport Spaß, wenn man so Leute um sich hat, GEIL :-)

Fazit:
Meine neuen Schuheinlagen passen rechts perfekt, und links werden sie gerade noch etwas nachbearbeitet, dann ist das Thema perfektioniert :-)
Mein Sattel ist mal wieder nach ca. 7000 Kilometern durchgeritten :-)
Meine Packtasche hat JETZT ihre letzte Fahrt gehabt, weil sie immer so schräg hängt, wenn mal etwas mehr Material drin ist. Nach vier Jahren treuem Dienst, wird sie durch zwei andere Taschen ersetzt, da habe ich Platz für alles was Mann so braucht :-)
Ich habe mir ein leicht gerötetes Näschen, und eine leicht gerötete linke Wade eingefangen, weil ich etwas zu spät mit der Sonnencreme angefangen habe :-)
Unsere meistens sechs Fahrer umfassende Gruppe war sehr lustig, und wir hatten demzufolge viiiiel Spaß :-)
Ich bin wieder zu 95% auf dem Damm, und konnte bestimmt 400 Kilometer an der Spitze unserer Gruppe für ein gutes Tempo sorgen. Nur am Berg muss ich noch etwas zulegen, aber das kommt mit den Einheiten, die mir Andreas gerade zusammenstellt, von alleine. Nächstes Jahr werde ich dann alle Brevets beim Captain vorne im Wind fahren, weil beim RAAM habe ich ja auch keinen Windschatten !!!
Da ich mal vernünftig gefahren bin, könnte ich heute ohne Probleme wieder aufs Rad, was auch ein sehr gutes Zeichen ist :-)
Ich habe mich auch schon sehr gut an die Liegeposition auf dem Triathlonlenker gewöhnt, was für das RAAM sehr wichtig ist, weil man ohne Windschatten gegen den Wind fahren muss, und in der Aeroposition viel Kraft spart.
Und bei Familie Beyreuther wurden wir wieder perfekt versogt, dafür auch noch einmal viiiiielen Dank !!!

-> Die Qualifikation für Paris-Brest-Paris ist jetzt eingetütet, Frankreich ich komme :-)))

Ich habe jetzt auch ALLE Reiseunterlagen für die Wüstenerprobung 2011, jetzt muss nur noch viel Kleinkram erledigt werden, und dann kann es losgehen :-)
Und er Captain hat mir noch einen Radkoffer organisiert, das ist ein riesen Teil, da könnte ich mich fast zum Schlafen reinlegen :-)

-> Alles in bester Ordnung :-)



2011-05-23

Meine neue Radbrille hat sich mittlerweile bewährt, lediglich beim 400er im Regen hatte ich Probleme, aber da findet sich auch noch eine Lösung. Mein Komfortsattel, auf dem ich nächstes Jahr die meiste Zeit beim RAAM verbringen werde, habe ich auch wieder an meinem Trainingsrad verbaut. Die Positionsfindung hat etwas gedauert, aber jetzt passt alles :-) Nachdem ich mit meinen neuen Radschuheinlagen ein paar hundert Kilometer gefahren bin, werde ich diese Woche die Problemstellen überarbeiten lassen.
Das Design von einem meiner neuen Rennradrahmen, habe ich letzte Woche auch bewundern dürfen. Wenn da die Amerikaner nicht im positiven Sinne durchdrehen, dann verstehe ich die Welt nicht mehr :-)
Da die Beinmassage nach dem 400er wahre Wunder bewirkt hat, werde ich mir diese Woche auch mal wieder den Luxus einer Beinmassage gönnen.
Meinem Körper geht es auch wieder sehr gut, meine Hüfte meldet sich nicht mehr mit stechenden Schmerzen zu Wort, und meine Nase ist auch wieder voll in Ordnung (jetzt kann ich auch wieder beim Hemd ausziehen, an der Nase hängen bleiben) :-)
Das Training an sich läuft auch sehr gut. In der Muckibude habe ich wieder mein altes Niveau, und auf dem Rad rollt es auch wieder sehr gut. Jetzt brauche ich noch ein paar Krafteinheiten auf dem Rad, und dann kann die Wüste kommen :-)
Beim Thema Wüste sind wir auch auf der Zielgeraden. Es haben sich doch noch einige Problemchen ergeben, die aber innerhalb dieser Woche zu erledigen sein sollten. Die letzten Teile werden hoffentlich diese Woche noch den Weg zu mir finden :-)
-> Alles im Plan, Wüste wir kommen :-)
Und nicht zu vergessen, vielen Dank an meinen ehemaligen Studienkollegen Stefan, auch Ladde genannt, der mich bei den aufgetretenen Elektronikherausforderungen tatkräftig unterstützt hat :-)



2011-05-16

Der 400er, der letzten Samstag auf dem Programm stand, lief unter dem Motto, Wasser für alle :-)
Am Anfang war es trocken, mit zwischendurch etwas Regen. Auf der schnellen Abfahrt vom Pass Thurn habe ich dann meine Knielinge vermisst, die ich zu Hause hab liegen lassen. Der Weg zum Gerlos war sehr feucht, und Gegenwind erschwerte unserer Gruppe das Vorwärtskommen zusätzlich. Den Gerlos ging es dann ohne Regen, und somit auch ohne Regenkleidung hinauf. Auf der Abfahrt nach Zell am Ziller, welche die landschaftlich schönste Abfahrt aller Brevets beim Captain ist, hatten wir blauen Himmel, und konnten die herrliche Aussicht genießen. Nachdem unsere Regenkleidung durch die Sonne wieder getrocknet war, ging es mit Sonnencreme im Gesicht in Richtung Achensee, den wir mit Rückenwind und bei schönstem Sonnenschein erklommen haben. Auf dem Weg zur großen Essenspause hat unsere sehr gut laufende Gruppe dann die Wolkenfront erwischt, die uns die restlichen sieben Stunden bis ins Ziel begleitet hat. Völlig ausgekühlt, und nass bis auf die Knochen (trotz Regenkleidung),
ging es nach der Zielankunft erst einmal unter die warme Dusche, war das schön :-) Nach der Dusche gab es wieder viele Leckereien bei Familie Beyreuther, wodurch der leere Akku wieder schnell aufgeladen wurde :-)
Jetzt muss nur noch der 600er erfolgreich beendet werden, dann ist die Qualifikation für Paris-Brest-Paris perfekt :-)

Das neue Layout unserer Website wurde bisher von allen Personen, mit denen ich gesprochen habe, in höchsten Tönen gelobt.
Dieses Lob möchte ich natürlich an die Erstellerin des neuen Website-Layouts weiterleiten. Salome, Du hast da echt was richtig geniales gezaubert, PERFEKT, und noch einmal vielen Dank für deine Unterstützung !!!

SUPERNOVA wird mich mit einer High-End Fahrradlampe unterstützen. Für die Wüstenerprobung, die hoffentlich stattfindende Deutschlandtour, und das RAAM 2012, werde ich mehrere M33 Lampensets, mit einer entsprechenden Anzahl an Akkus zur Verfügung gestellt bekommen. Da wir auf Grund der Hitze in den USA sehr viel in der Nacht fahren werden, ist das Licht ein sehr wichtiger Faktor, weil jedes nicht erkannte Hindernis das ENDE bedeuten kann. Ich freue mich schon auf die Wüstenerprobung 2011 mit der SUPERNOVA M33, die die Nacht zum Tage macht :-)
Auch bei SUPERNOVA möchte ich mich recht herzlich für die Leihgabe ihrer Extraklasse-Produkte bedanken, vielen Dank !!!



2011-05-08

Heute am 08.05.2011 ist ein denkwürdiger Tag.
Dank der phänomenalen Unterstützung von Salome, die seeeeeehr viel Zeit und Herzblut in das neue Layout UNSERER Website investiert hat, habe ich heute die Ehre Euch das neue, überarbeitete Layout vorzustellen :-))))))))))))))))
Natürlich haben auch viele andere Wirbelwinde an dem neuen Layout, und dessen Komponenten mitgewirkt.
Da wären: Thomas und Silvia Burmeister, die das wahnsinnig genialen Bild im Kopf des neuen Layouts gemacht haben. In dieser Pose, wird im Jahr 2012, nach dem erfolgreichen Finishen des RAAM, ein weiteres Bild entstehen :-)
Melanie Beutel, die mir das unglaublich dynamische und richtig schnittige Logo erstellt hat, und viele weitere Wirbelwinde, die mir geholfen haben www.Christian-Mayer.net in der neuen Auflage zu erstellen.
Ab sofort ist das also UNSERE Website. Mit dem UNS, meine ich ALLE Personen, die mich beim Projekt Solo-RAAM unterstützen.
Natürlich bleiben alle rechtlichen Konsequenzen, die so eine Website mit sich bringen, einzig und alleine an MIR (Christian Mayer) hängen.
Ich sehe das mit dem Begriff "UNSERE" Website als Anerkennung an Euch alle im Team, ohne die ich NICHTS wäre.
Also noch einmal viiiiiiielen Dank an alle, die mich so unglaublich unterstützen, DANKE, DANKE, DANKE !!!



2011-05-05

Neues von der Materialfront :-)
Seit kurzem habe ich eine neue Radbrille. Da meine gute, alte Radbrille bei meinem Sturz kaputt gegangen ist, habe ich mir eine neue zulegen müssen. Bei meiner Recherche im Internet, bin ich auf ein pfiffiges Produkt, deutscher Herkunft gestoßen. Nach mittlerweile knapp 1000 Kilometern mit dieser Brille, kann ich ein doch sehr positives Zwischenfazit ziehen, die Dauererprobung läuft aber weiter :-)
Da ich mit meinen bisherigen Radschuheinlagen leichte Probleme hatte, und die alten Einlagen auch so langsam kaputt gehen, habe ich mir neue anfertigen lassen. Bei Einlagen muss man immer einen KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) durchlaufen. Der erste Versuch war aber schon einmal sehr gut. Nach ca. 200 Kilometern mit den Einlagen gibt es drei Stellen, die noch überarbeitet werden müssen, dann sollte alles passen. Lustig war der Kommentar der Verkäuferin: "Herr Mayer, am Anfang die Einlagen nur für 15 Minuten tragen." Woraufhin ich sagte: "Unter zwei Stunden setze ich mich doch nicht auf mein Rad :-)"
Meinen nach dem Unfall neu gekauften mp3-Stick, habe ich bereits nach 3 Tagen wieder defekt zurückschicken müssen. Mit dem dann gekauften Modell habe ich jetzt auch schon ca. 1000 Kilometer hinter mir, und bin sehr begeistert :-)
Und meine Wüstenkleidung ist jetzt auch beisammen. Weiße Hose, weiß/rote Schuhe, weiß/blaues Trikot, meine HighTech Armlinge, Beinlinge und Mütze und weiße Überschuhe habe ich mir auch einmal zum testen geordert. Jetzt kann es im Juni losgehen :-)
Markus Ernst wird bei der Wüstenerprobung 2011 auch früher als bisher geplant nach LA kommen. Somit kann er auch den Start des RAAM 2011 live miterleben :-)
Also ihr seht, es wird eins nach dem anderen vorbereitet und erprobt, damit wir in 2012 auf bewährtes Material zurückgreifen können.
Heute stand auch eine Beinmassage auf dem Programm. Man darf seinem Körper nicht nur Leistung abverlangen, man muss ihm auch wieder gutes zukommen lassen. Das Gute sind die Massagen, die ich jetzt öfters machen lassen werde, und die Aufenthalte im Thermalbad.
Bald habe ich auch wieder einen Termin bei meinem Mentaltrainer Thomas Stolle, da freue ich mich schon sehr drauf, und bin gespannt, was ich diesmal als neues Handwerkszeug mitbekomme :-)
Heute ist auch ein denkwürdiger Tag. Wenn man in einer der größten Suchmaschinen im Internet "Christian Mayer" eingibt, wird www.Christian-Mayer.net auf Seite eins gelistet, und alles nur dank eurer unglaublichen Unterstützung, WAHNSINN :-)



2011-05-03

Wieder eine sehr gute Woche.
Am letzten Montag war ich im Thermalbad, um etwas für Körper und Seele zu tun. Ich habe jetzt gelernt, dass auch mal 2,5 Stunden im Thermalbad ausreichen, und es nicht immer 4 Stunden sein müssen :-)
Am Samstag stand dann der 300er am Chiemsee auf dem Plan. Bei wieder einmal sehr gutem Wetter ging es auf die Runde. Nachdem Klaus und ich uns hinten eingereiht hatten, rollten wir bei herrlichem Rückenwind über die ersten Hügel. Meine Worte waren da: " Das wird nachher lustig, wenn dieser Wind von vorne kommt." Und er kam von vorne, und wie. Dafür gibt es auch ein schönes Sprichwort: " Gegenwind gibt Kraft :-) " Man muss halt an allem negativen auch das positive sehen :-) In Mühldorf am Inn haben wir wie immer eine kurze Rast an einem Discounter eingelegt. Nach der Pause ging es einer richtig hübschen Wolkenfront entgegen, wir haben aber zum Glück nur ein paar Tropfen abbekommen. In Töging am Inn wurde es dann kurz lustig. Wir haben uns gewundert, warum dort so viele Rennradfahrer unterwegs waren. Der Grund war ein Lizenzrennen. Leider führte unsere Strecke genau über die Strecke des Lizenzrennens. Tja, dann fahren mer halt mal mit :-) Nein, das Damenfeld fuhr durch, und wir hinterher. Die Zuschauer werden auch gedacht haben, hä, warum haben die jetzt Packtaschen und Beleuchtung am Rennrad :-) Nachdem wir mit einem guten Durchschnittstempo wieder in Unterwössen angekommen waren, gab es leckere Sachen bei Familie Beyreuther. Also, auch dieses Brevet war mal wieder TOP :-)
Am Montag bin ich dann mit dem Rad vom Chiemsee zurück ins Ländle gefahren. Die ersten 190 Kilometer kannte ich schon vom 600er, nur musste ich die Strecke jetzt in entgegengesetzter Richtung fahren. Das kann ich jedem ans Herz legen, seine Hausrunde mal in anderer Richtung zu fahren. Also ich habe an vielen Stellen eine vermeintlich neue Strecke vorgefunden :-) Die nächsten 120 Kilometer waren dann neu für mich. Die Strecke hatte ich mir am PC zusammengeklickt, und bei Bundesstraßen weiß man halt nie, ob man mit dem Rad drauf darf oder nicht. Zum Glück waren alle Bundesstraßen auf meiner Strecke für Radfahrer freigegeben. Als ich dann nach 320 Kilometern in Seeburg war, habe ich noch einmal auf das große Kettenblatt geschaltet und bin Heim gerollt. Nach 357 Kilometern war ich dann zu Hause, wo eine leckere Portion Nudeln von Familie Hartlieb auf mich gewartet hat :-)
Schön war vor allem das Allgäu, das war landschaftlich richtig schön, da hätte man an der einen oder anderen Stelle auch mal etwas länger verweilen können, aber ich hatte leider nicht so viel Zeit.
Erkenntnis dieser Touren ist, dass ich an meinen fahrerischen Qualitäten am Berg noch etwas arbeiten muss, und dass ich mich mehr zügeln muss, damit ich nicht am Anfang zu viele Körner verpulvere. Das bekomme ich aber auch noch in den Griff :-) Es geht immer noch steil bergauf, wenn ich jetzt noch ein bis zwei Kilogramm Fett, in Muskelmasse umwandle, dann ist alles perfekt :-)
-> Nach der langen Zwangspause bin ich schon wieder fast der Alte :-))))
An der Materialfront wird sich in naher Zukunft auch einiges tun :-)
Und die bereits angekündigte Überraschung kommt ja auch noch, fast wie Weihnachten :-)
Am 26.04.2011 konnte ich auch Besucher Nummer 5000 auf meiner Website begrüßen :-))))



2011-04-24

Was für eine geniale Woche :-)
Petrus meint es ja gerade richtig gut mit uns :-)
Bei dem Wetter, da rollt es auf dem Rad von ganz alleine, schön blühende Pflanzen, Schmetterlinge, schönster Sonnenschein, blauer Himmel, Herz was willst Du mehr :-)
Für meine erste Woche nach der langen Zwangspause, bin ich mit meinen 556 Kilometern in dieser Woche sehr zufrieden. Mein Trainingssoll habe ich um geschmeidige 60 Prozent übertroffen, wobei ich das ja darf, wenn es sich um Überstunden im KB- und GA1-Bereich handelt :-)
Diese Woche, bin ich am Mittwoch mal wieder mit dem Rad an die Arbeit gefahren, um extra Kilometer zu sammeln. Am Freitag sind Klaus und ich 187 Kilometer am Neckar entlang gefahren. Schön war, dass uns die Jungs um Axel Schäfer eingeholt und mitgenommen haben, dabei haben wir uns richtig nett in der Gruppe unterhalten, das hat mal richtig Spaß gemacht. Am Ende haben wir uns dann fürs mitnehmen bedankt :-) Zitat Klaus vom Freitag: " Der ist kein Mensch." Gemeint war ich, weil es auf dem Heimweg wieder richtig gut gelaufen ist.
Heute habe ich meinen Wochenjoker ziehen müssen, weil mich einer ohne zu grüßen überholt, und dann noch Gas gegeben hat, das Ende vom Lied war ein ordentlicher Antritt von mir, und eine 50 auf dem Tacho, und das auf der Geraden, Strike :-) Zum Thema Joker, ich habe mir vorgenommen, dass ich jede Woche einen Joker habe, den ich einlösen kann, wann ich will. Wenn ich den Joker nicht ziehe, dann verfällt er, und kann nicht mit in die neue Woche übertragen werden. Bei Jokereinsatz, darf ich böse sein, und die Trainingsvorgaben "kurzfristig" überschreiten, um in einen Krieg zu ziehen :-)
Kommende Woche ist auch ein zusätzlicher Feiertag, denn dann knackt der Besucherzähler unserer Website die 5000er Marke, WAHNSINN :-)

Also, dann wünsche ich euch allen schöne Osterfeiertage, und genießt das bombastische Wetter zusammen mit euren Lieben !!!

P.S. Ich bin wieder auf einem seeehr guten Weg, und das nur, weil ich so ein bomben Team im Rücken habe, das mir sehr viel Unterstützung zukommen lässt. Vielen Dank an ALLE die mich so hervorragend unterstützen, DANKE.



2011-04-17

200er erfolgreich absolviert :-)
Am Donnerstag habe ich unerwartet Post bekommen. Meine Gabel samt Steuersatz kam also genau richtig, und konnte von mir für den 200er eingebaut werden :-) Am Samstag ging es bei 0°C und blauem Himmel in Unterwössen am Chiemsee, auf die schöne 200er Runde. Wir waren ein ordentlich großes Starterfeld mit ca. 45 Teilnehmern. Mit der Vorgabe von Andreas, ging es AM ENDE der Gruppe in die erste Bodenwelle.
Bis auf ein paar kleine Abschnitte, wo es mal etwas mehr Druck auf die Pedale gab, sind wir mit einem Durchschnitt von 140 Watt gemütlich um den Chiemsee gerollt. Alle vermeintlichen Problemzonen haben sich unauffällig verhalten.
Die Nase ist anfänglich bei der Kälte etwas gelaufen, aber ich habe nie Blut gesehen. Leider war nur das linke Nasenloch frei, ich hoffe mal, dass die Schwellung im rechten Nasenloch bald der Vergangenheit angehört.
Die Hüfte hat NIE von sich spüren lassen, und mein Rad mit der neuen Gabel ist auch sehr gut gelaufen, perfekt :-)
Und dann hatten wir über den ganzen Tag nahezu IMMER blauen Himmel und kaum Wind. Auf den manchmal vorhandenen Temperaturanzeigen war sogar eine 18 zu lesen :-)
Die neuen Brevetler waren auch sehr nett, wodurch einige recht nette Gespräche zu Stande kamen. Die Verpflegung bei Familie Beyreuther war auch mal wieder hervorragend, vor allem der Mampfkuchen (von mir so getauft) war mal wieder gigantisch, hmmmm :-)
Ach, und ich habe Fotos gemacht. Ja, ich habe mich zwischendurch mal ausgeklinkt, und das schöne Alpenpanorama abgelichtet :-)
Unterm Strich war das von meinen mittlerweile 17 Brevets beim Captain, das schönste (viele neue, nette Brevetler; einige gute, alte Brevetfreunde getroffen; BOMBEN Wetter; kaum Wind; sehr gut laufende Gruppen) :-)
So darf das Brevetjahr 2011 gerne weiterlaufen :-)
-> Das Rad rollt wieder, jetzt geht es ab :-)
Seit heute bin ich auch für Paris-Brest-Paris 2011 vorregistriert. Jetzt müssen nur noch der 300er, 400er und der 600er gefahren werden, und dann geht es in Frankreich auf die große Tour.



2011-04-13

Wie war das mit dem Unkraut, das vergeht nicht :-)
Mir geht es von Tag zu Tag besser, mittlerweile bekomme ich durch beide Nasenlöcher ordentlich Luft, und da geht bestimmt noch mehr, wenn die Schwellungen in der Nase ganz weg sind :-)
Mein Unfallhelm ist auch seit Montag auf Reise, ich bin mal gespannt, wann der Austauschhelm kommt, und vor allem ob er in weiß/silber kommt, wie ich es mehrfach gewünscht hatte, weil ich ja bekanntlich dieses, und nächstes Jahr mit dem Rad durch die Wüste fahre, und da ist weiß halt besser als jede andere Farbe (ich versuche an so viel wie möglich zu denken) :-)
Am Montag war ich auch bei meinem Hausarzt wegen meiner rechten Hüfte, nachdem er mir die Hüfte fast ausgekugelt hatte, hat er gesagt: "Herr Mayer, ich konnte ihre Hüfte verdrehen wie ich wollte, Sie hatten keine Schmerzen, da kann nichts hinüber sein." Er hat mich aber sicherheitshalber zum Röntgen geschickt. Nach dem Röntgen, haben sich der Arzt und ich die Bilder angesehen, und da war NICHTS, alles perfekt (meine Knochen sind, so scheint es, aus Stahl) :-)
-> Ich habe "nur" eine Prellung an der rechten Hüfte, und die gehört nach 3-4 Wochen der Vergangenheit an :-)
Am Dienstag habe ich mir sicherheitshalber eine neue Gabel für mein Unfallfahrrad bestellt, die wird zwar erst nach dem 200er eintreffen, aber dann baue ich sie ein. Bei der Durchsicht meines Unfallfahrrades habe ich noch einen kleinen Achter im Vorder- und Hinterrad festgestellt, die werde ich heute rausziehen. Zudem habe ich noch meine RAAM-Musiksammlung erweitert, das macht immer richtig Laune, da sitze ich geistig schon auf dem Rad in den USA und bekomme Gänsehaut, einfach GENIAL :-)
Und dann gibt es seit gestern in der Fotorubrik einen neuen Eintrag :-) Also, bei diesen Bildern handelt es sich um richtig geniale Aufnahmen, die Thomas Burmeister, seine Frau Silvia und meinereiner auf der schönen Schwäbischen Alb geschossen haben. Dank dem vollen Einsatz von Thomas und Silvia sind da echte Sahnestücke entstanden, ich musste ja nur Lächeln und Radfahren :-)
An dieser Stelle noch einmal viiiiielen Dank für die hervorragende und professionelle Unterstützung von Thomas Burmeister und seiner Frau Silvia.
Und noch eine Neuigkeit, seit kurzem ist Melanie Beutel im Team meiner Sponsoren, Sie unterstützt mich im Bereich des Designs.
Für diese sehr hilfreiche, professionelle Unterstützung möchte ich mich recht herzlich bedanken, viiiielen Dank für deine Hilfe!!!
Melanie hat da auch schon ein sehr schönes .... entworfen, was ich aber noch nicht verraten möchte, Überraschung :-)
So, jetzt brauchen wir am Wochenende nur noch trockene Verhältnisse, und dann werden die schönen 200 Kilometer beim Captain unter die Räder genommen. Und wenn es regnet, ist es auch egal, dann wird der Wille geschult :-) Zum ersten Mal ein Brevet mit Kamera, und in gemütlichem Tempo, mal eine völlig neue Erfahrung :-)
Ralf, alles Gute, gute Besserung, und immer Kopf hoch (die Einstellung entscheidet) !!!



2011-04-10

Mein Hardwaretuning ist erfolgreich abgeschlossen worden :-)
Diesen Montag um 16 Uhr ging es in den OP, nach den leck mich am Ar..h Pillen, die ich bekommen habe, hätten die mich auch ohne Fahrrad auf den Mond schießen können, ich wäre damit einverstanden gewesen :-) Mit dem Anästhesisten habe ich dann noch ein paar Späße gemacht,
bevor er mich ins Lummerland geschickt hat :-) Am Mittwoch ging es dann schon wieder nach Hause. Manchmal blutet meine Nase noch etwas nach, aber das sollte sich jetzt auch mal so langsam bessern. Den ganzen Schmerzmittelcocktail spüle ich gerade mit ordentlich Wasser aus meinem Körper, damit ich bald mal wieder nicht mehr so schläfrig bin. Da ich auch vier Antibiotikapillen bekomme habe, habe ich sofort mit dem Immunsystemaufbau begonnen. In ca. einer Woche werde ich wohl eine funktional perfekte Nase haben, wenn alle Schwellungen der Vergangenheit angehören :-)
An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen bedanken, die mir alles Gute für die OP gewünscht haben, und bei meinen Schwestern und Eltern, die mich im Krankenhaus besucht haben, DANKE !!!
Seit dem Samstag hat meine rechte Hüfte eine neue Deckschicht, manchmal zwickt es beim Treppe steigen noch etwas, aber das wird auch noch. Mein Trikot und die Hose konnten erfolgreich geflickt werden, aber der Helm muss ersetzt werden.
Am kommenden Wochenende geht es bei schönem Frühlingswetter auf die Jungfernfahrt mit meiner neuen Nase, da bin ich mal sehr gespannt (die arme Fahrradkette, ne ich habe Kriegsverbot bekommen) :-)
Andreas, ich werde lieb sein :-) !!!
Als ich in Kassel wegen der Nasen-OP war, habe ich meinen ehemaligen Schwager getroffen, dem ich auf diesem Weg eine gute Besserung wünsche. Meinen alten Radvereinskollegen habe ich auch kurz vor der Heimfahrt getroffen.
Ihr seht, es ist immer mal wieder gut, in der alten Heimat vorbeizuschauen :-)
Fazit der Woche: Nase TOP, Hüfte gut -> Geht doch :-)



2011-04-02

Diese Woche konnte ich meinen Reisepass abholen und dann das USA Visum für die Wüstenerprobung 2011 beantragen. Das Visum wurde mir ohne große Probleme erteilt :-)
-> Jetzt ist so ziemlich alles, was ich für die Wüstenerprobung im Vorfeld machen musste erledigt :-)
Am Dienstag haben Thomas Burmeister, seine Frau und ich ein richtig lustiges und sehr produktives Fotoshooting auf der schönen Schwäbschen Alb gemacht. Auf die Bilder freue ich mich sehr, das was ich bis jetzt auf dem Display der Kamera gesehen habe, war schon einmal seeeehr vielversprechend :-) An dieser Stelle möchte ich mich bei Thomas und seiner Frau für die hervorragende Unterstützung bedanken !!! :-)
Physisch bin ich schon wieder auf einem guten Level :-) Der Puls ist wieder auf einem guten, niedrigen Niveau, und die Oberschenkel wachsen und gedeihen, so soll es sein :-)
Gestern hatte ich mit dem Rad einen Horrorcrash, da haben sich die Fahrspuren von einem Jugendlichen und mir gekreuzt, ich bin auf der rechten Hüfte gelandet, und habe mir dort HOFFENTLICH NUR eine Prellung eingehandelt. Helm Totalschaden, Trikot, Hose, etc. alles Schrott. Ohne Helm wäre das bedeutend schlimmer ausgegangen, denn mein Helm ist jetzt mit sehr vielen Rissen ausgestattet. Die erste Nacht nach dem Crash konnte ich relativ gut schlafen, aber beim Laufen zieht es schon ordentlich in der Hüfte. Wenn es einem zu gut geht, dann kommt halt so was.
Also, genießt das schöne Wetter am Wochenende und bleibt gesund, das ist das A und O !!!



2011-03-26

Ich bin wieder da, vollkommen gesund, und immer noch nen ordentlichen Bums in den Beinen :-) Heute stand zum Einrollen mal ne 1018 auf der Wattanzeige, sorry Andreas, aber das musste mal sein :-) Heute bin ich bei frisch gewaschener Luft (Regen) nach Tübingen gerollt, das war soooo genial, endlich mal wieder den Neckar entlang :-) Der Puls war natürlich wie zu erwarten war ordentlich hoch, aber die Beine haben sich richtig gut angefühlt. Auf dem Heimweg war ich der einzigste, der im Regen mit einem Lächeln auf den Lippen unterwegs war :-) Am Mittwoch war ich auch in der Therme, und dort in der Muckibude, aua, so einen Muskelkater hatte ich schon ewig nicht mehr, aber die Kraft ist immer noch da, GEHT DOCH :-)
So, jetzt mal zu den unschönen Nachrichten, ich bekomme ein Hardware-Tuning im Gesicht, keine Angst, ich werde nicht so enden wie ein Herr Jackson :-) Ich war ja diese Woche bei meinen Eltern zu Besuch, und hab mal so richtig meinen Akku geladen, da stand dann auch ein Besuch beim HNO auf dem Programm, nachdem ich ihm das ganze Theater geschildert hatte, was ich die letzten drei Monate mitgemacht habe, hat er gesagt, da müssen mer mal was machen, also werde ich mich ins Krankenhaus begeben, und meinen Luftmengenbegrenzer namens Nase, innerlich etwas umgestalten lassen. Dadurch werde ich nach 30 Jahren endlich mal gescheit Luft durch die Nase bekommen, und das Theater mit den Nasennebenhöhlen gehört dann auch der Vergangenheit an. Der Spaß wird mich für weitere zwei Wochen ausbremsen, aber von den Rennterminen her passt das gerade noch so. Diese OP sehe ich als Investition für die Zukunft, und da müssen jetzt die zwei Wochen Pause in Kauf genommen werden. RAAM, was mache ich nicht alles für dich, sei bitte gut zu mir !!!
Und dann läuft mein Big Block V8 nicht mehr mit einem maroden Luftmengenbegrenzer, sondern mit ordentlich Luftdurchsatz (die arme Fahrradkette) :-)
Aber mit der Hilfe von Andreas vom Radlabor, und Thomas, meinem Mentaltrainer bekomme ich den doch mittlerweile beträchtlichen Trainingsrückstand in den Griff, und werde dann ab Mitte April wieder voll durchstarten, dann kommt der Schlachtkreuzer so richtig ins schippern :-)
Heute auf der Heimfahrt mit dem Zug, habe ich in Mannheim wieder eines meiner Lieblingsbilder der letztjährigen Rheintour gesehen, der Neckar, und dahinter der schöne Fernmeldeturm. Lustig war auch, dass wir einige andere Punkte mit dem Zug passiert haben, die ich damals mit dem Rad abgefahren bin, da kamen wieder schöne Erinnerungen hoch :-) UND der Zug auf der Hin- und Heimfahrt war pünktlich, ja das soll auch mal vorkommen :-)



2011-03-19

Diese Woche war eine relativ ruhige Woche, was auch so gewollt war. Der wichtigste Punkt war die Bezahlung FAST aller Posten für die Wüstenerprobung 2011. Jetzt ist die Wüstenerprobung zu 99,999% im Griff :-)
Von den Aufenthalten in der Therme am letzten Wochenende habe ich die ganze Woche physisch und psychisch gelebt, das war echt gut :-) Unter umständen werdet ihr demnächst eine Überraschung beim Besuch meiner Website erleben. Was hat da ein sehr netter, ehemaliger Professor von mir immer gesagt: "Beleibe sie gespanntet." :-)
Nächste Woche wird auch eine seeehr ruhige Woche, und ab dem 28.03. werde ich mal wieder so langsam mit dem Training durchstarten. Mein Ruhepuls ist seit einer Woche wieder da wo er hingehört, nämlich im Keller :-) Nur meine Nase spinnt noch etwas, aber da kann auch der Saison-Eröffnungsangriff der Pollen schuld dran sein, den ich schon aktiv bekämpfe :-)
Mitte April steht der erste 200er auf dem Plan, aber mein Trainer hat eh gesagt, dass ich da schön gemütlich mitrollen soll. Manchmal werde ich aber auch die Kuh fliegen lassen, das ist sehr wichtig für den Kopf :-) Es ist immer gut zu wissen, das man es noch krachen lassen kann :-)
Diese Woche gab es auch wichtige Erkenntnisse für die Tages- und Wochenplanung, die es mir ermöglichen unter Halbgas alles wichtige zu erledigen, soll noch mal einer sagen ich bin nicht lernfähig :-) An dieser Stelle vielen Dank an Thomas Stolle, der mich da auf einen sehr guten Weg gebracht hat !!!



2011-03-13

HORROR, absoluter HORROR, was da in Japan passiert ist. Hoffentlich können die Japaner die sechs beschädigten Reaktoren in Fukushima noch in den Griff bekommen. Wenn man die Bilder im Fernsehen sieht, dann kommen einem die Tränen. Was da für Leid über die Menschen hergefallen ist, ist unglaublich. Erst das fünfstärkste Erdbeben, das je auf unserem Planeten erfasst wurde, dann die fürchterliche Tsunamiwelle, und jetzt noch die ungeheure Gefahr, die vom Atomkraftwerk in Fukushima ausgeht. Lieber Gott steh den Menschen bei !!!
Da die Tsunamiwelle über den Pazifik nach Kalifornien gerollt ist, kann es gut sein, dass es auch unser Hotel dort erwischt hat. In Kalifornien soll wohl eine 2,5m hohe Welle angekommen sein.
Da unser Haupt-Hotel bei der Wüstenerprobung 2011 relativ nah an der Küste liegt, könnte es auch von der Welle erfasst worden sein. Hoffentlich ist das nicht der Fall.
So, jetzt mal zu erfreulichen Meldungen. Auf Anraten von Salome, habe ich mal die Schrift auf der gesamten Website von Times New Roman auf Arial umgestellt. Jetzt sollte die Website augenfreundlicher zu lesen sein :-) Zudem gab es noch ein paar Design-Änderungen :-)
Vielen Dank an Salome für die hervorragenden Ideen !!!
Gestern und heute habe ich mal etwas Dampf durch meine Nase strömen lassen, um die Nasennebenhöhlen wieder frei zu bekommen. Nach diversen Dampfbad- und Ruheraumaufenthalten geht es mir jetzt bedeutend besser :-)
Heute wurde auch der nächste Tausender voll gemacht, jetzt zeigt der Besucherzähler eine überwältigende 4000 an, DANKE an euch alle :-))))))



2011-03-10

Es ist vollbracht, die Wüstenerprobung 2011 ist zu 99,9% fertig geplant, und alles ist gebucht, Flüge, Hotels und der Minivan. Jetzt muss ich nur gesund werden, und dann geht es schon bald ab nach LA :-) An dieser Stelle vielen Dank an Mario Kersting, der mich hervorragend bei den Buchungen der einzelnen Reise-Posten unterstützt hat, DANKE. (Mit der einfliegenden Grafik habe ich mich mal wieder selbst übertroffen :-))
Zum Thema gesund, gleicher Stand wie letzte Woche, Nase läuft nicht und der Ruhepuls ist immer noch um 4 Schläge über normal, es gibt viele Leute, die in meiner jetzigen Verfassung trainieren würden, aber die fallen dann in x Jahren auf einmal tot um, und keiner weiß warum, darauf habe ich keine Lust (es heißt ja immer "Nur die Besten sterben jung", aaaaaber ....) :-)
Ich hatte ja vor kurzer Zeit mit Rainer Klaus meine bis jetzt zusammengetragenen Fragen zum RAAM besprochen, nachdem ich mit Herbert Meneweger auch Mailkontakt hatte, hat er sich bereit erklärt mir bei den noch offenen Fragen mit seinem Wissen zur Seite zu stehen. Herbert Meneweger hat das RAAM wie Rainer Klaus auch erfolgreich beenden können, und hat auch schon am Marathon des Sables erfolgreich teilgenommen. Mit der Hilfe der beiden RAAM-Finisher habe ich so gut wie alle bis jetzt aufgekommenen Fragen klären können, an dieser Stelle noch einmal vielen Dank an beide :-)
Dann ging mir am 07.03. um 20.30 Uhr der Boppes auf Grundeis, da kam ich auf die glorreiche Idee mal meine Website zu besuchen, meine ersten Gedanken waren ach Du heilige Sch...e, was ist denn da los. Alle Grafiken der Sponsoren auf der Startseite und der Sponsorenseite waren weg. Hmm, es kam ein Firefox-Update, das wird wohl daran liegen, ich habe sofort panisch versucht, den Fehler im html-Code zu finden, NICHTS. Meine ehemalige Arbeitskollegin Salome hat mir gesagt, dass Sie mir hilft, wenn mal der Baum auf der Website brennt. Also, sofort ne Mail rausgehauen, SOS, das Schiff sinkt :-) Und dann ist der Groschen gefallen, ich hatte den Adblock Plus installiert, der Werbung aus Webseiten rausfiltert, mit dem habe ich mich selbst abgeschossen :-) Salome hat dann einen Weg gefunden, wie man dieses Problem umgeht, und schwupps, jetzt kann man mit aktivem Adblock Plus meine Website besuchen und alles wird richtig angezeigt, vielen Dank an Salome, meine Retterin in der Not :-)
Der Wahnsinn ist, dass morgen oder übermorgen die 4000er Besuchergrenze geknackt wird, UNGLAUBLICH, das gibt POWER OHNE ENDE :-)))))



2011-03-06

Sonst lief diese Woche sehr gut, die Planung für die Wüstenerprobung steht, mein Videotagebuch-Problem ist gelöst, und meine Kamera hat immer noch keine Schwächen gezeigt :-) Mein Reisepass ist beantragt, und meinen internationalen Führerschein habe ich auch schon.
Die Hotels für die Wüstenerprobung sind auch schon gebucht, jetzt fehlt nur noch der Minivan, und dann ist die Wüstenerprobung 2011 TUTTI KOMPLETTI gebucht :-)
Das mit dem Radmaterial wird sich Anfang April entscheiden, hoffen wir mal das Beste :-)
-> Radpause, aber wieder einiges erledigt :-)



2011-02-27

Fast perfekte Woche :-) Am Mittwoch war die Welt noch in Ordnung, meine Trainingseinheit lief perfekt, Kraft und Ausdauer waren wieder richtig gut. Am Donnerstag hatte ich einen Arzttermin, da hat meine Ärztin dann einen leicht geröteten Hals (Rachenraum) festgestellt, ich dachte, dass das die Reste meiner Virusgeschichte waren. Nachdem ich dann am Freitag auf dem Rad einen um 10 Schläge höheren Puls als sonst hatte, habe ich sofort den Anker geworfen, und eine Trainingspause eingelegt.
Ruhepuls und Temperatur waren und sind aber in Ordnung. Die Nase hat nur ein wenig gemuckt. Wenn die Nase morgen auch noch ruhig ist, dann habe ich da gerade noch die Kurve gekratzt :-) Vielleicht habe ich auch die Kurve bekommen, weil meine Eltern zu Besuch sind, und mich so lecker bekochen :-)
So, jetzt mal zu den guten Nachrichten. Seit gestern sind die Flüge nach Los Angeles für die Wüstenerprobung 2011 gebucht, jetzt brauchen wir nur noch ein schönes Hotel und einen Mietvan, dann ist alles in Butter.
Das Team für die Wüstennummer ist auch schon zu 99% fix. Jörg und Markus werden mich begleiten, das wird ne richtig lustige Geschichte, bei 50°C durch das Death Valley und die Mojave-Wüste. Ihr werdet es nicht glauben, aber ich freue mich richtig doll auf die Wüste. Danach geht es dann bei Malibu in den Pazifik zum Abkühlen :-) Was auch noch super wird, ist der RAAM Start 2011, denn den werden wir LIVE erleben, GEIL, LIVE dabei,
und schon mal die prickelnde Luft am Start schnuppern, ich bekomme gerade beim Schreiben eine Gänsehaut :-)
Was auch noch super ist, ist die Digitalkamera, die ich mit Hilfe von Thomas Burmeister ausgesucht habe, gestern habe ich mal ein paar Krokusse fotografiert, und am PC angesehen, das ist echt der Wahnsinn, was die Kamera für Bilder macht, jetzt kann ich mein Videotagebuch mit ordentlichem Material erstellen :-)
An der Fahrrad-Material-Front tut sich auch gerade etwas, da bekomme ich hoffentlich kommende Woche ein positives Feedback. Dann geht es mit genialem Material in die Schlacht ich, gegen mich selbst 2012 :-)
Wenn man es so sieht, war es eine perfekte Woche, mit Köpfchen die Kurve gekratzt, Flüge gebucht, und ne super Digicam bekommen, Herz was brauchst Du mehr :-)
Und kommende Woche kann ich wieder bei Sonne auf mein frisch geputztes Rad klettern, und an meinem Oberschenkelumfang arbeiten :-)
Diese Woche war ja eigentlich wieder Kampfgewicht vorhergesagt, aber es gab nur eine Verschiebung von leichtem Rettungsring hin zu mehr Muskelmasse, was ja auch OK ist. Mit leichtem Rettungsring meine ich einen Wunschring von 70% der deutschen männlichen Bevölkerung (also fast nicht vorhandener Ring) :-) Für irgend- etwas müssen die vielen Radkilometer ja gut sein :-)
Meine neuen Kopfhörer für meine Radeinheiten sind auch perfekt, die passen wie angegossen, nachdem die ersten Ersatz-Kopfhörer nicht so gut gepasst haben.
Mein ph-Wert ist auch immer noch im grünen Bereich :-)
Uschi viel Glück für morgen, Kopf hoch und kämpfen, wir sind bei dir !!!



2011-02-20

Diese Woche habe ich wieder nach meinem Trainingsplan trainiert, und es ging wieder richtig aufwärts, der Puls wird immer träger, und schießt bei kurzen Leistungsspitzen nicht mehr so schnell hoch.
Die Kraft in den Oberschenkeln kommt auch so langsam wieder. Am Samstag stand eine Krafteinheit mit dem Rad auf dem Programm. Bei dem letzten Intervall habe ich es mal krachen lassen, und bin mit 885 Watt auf das Bieringer Ortsschild zugeflogen. Der oft vorhandene Gegenwind diese Woche hat meine Oberschenkel auch etwas wachsen lassen :-)
Die Strecke für die Wüstenerprobung 2011 stand diese Woche auch auf dem Plan, ich warte noch auf eine Antwort aus den USA, aber soweit ich es jetzt rausgefunden habe, benötigt man für das Death Valley eine Durchfahrtsmarke, und die bekommt man ohne Probleme gegen ein geringes Entgeld.
-> Death Valley und Mojave Wüste wir kommen :-)
Welche Funkgeräte für die Kommunikation zwischen mir und dem PaceCar in Frage kommen ist auch geklärt.
Die entsprechenden Geräte bekommt man in diversen großen Einkaufszentren in den USA. Das passende HeadSet werde ich mir hier in Deutschland kaufen und testen.
Heute hatte ich auch mein erstes Gespräch mit Thomas Stolle, meinem Mentaltrainer. Er hat mir viele wichtige Tipps fürs Training und den Alltag gegeben. Wenn ich die umsetze, dann wird mein Leben bedeutend einfacher, und ich noch leistungsfähiger. Es hat richtig Spaß gemacht, sich von Thomas mal die Augen öffnen zu lassen,
da sind einige Punkte ans Tageslicht gekommen, bei denen es Handlungsbedarf gibt. Ich werde jetzt die Hausaufgaben machen, die mir Thomas aufgetragen hat, und freue mich auf die Fortschritte, die ich mit seiner Hilfe machen werde :-)
Meinen ph-Wert habe ich mit Kaiser-Natron und Basica-Sport auch in den Griff bekommen :-)



2011-02-12

Jetzt rollt es wieder richtig gut :-) Diese Woche bin ich schon wieder 5 Mal auf dem Rad gesessen, und habe einmal Krafttraining gemacht. Heute stand auch schon wieder eine 100 Kilometer Einheit mit Klaus an, und das bei sonem herrlichen Wetter :-) Nachdem ich letzten Sonntag einen doch recht hohen Puls auf dem Rad hatte, ist jetzt schon wieder alles in Butter. Was noch etwas Kilometer braucht, ist die Elastizität des Pulses,
der schießt aktuell noch schnell hoch, fällt aber auch wieder sehr schnell. Aber wie bereits erwähnt, ist in 1-2 Wochen wieder alles in bester Ordnung :-) Diese Woche habe ich mein Trainingssoll um 2 Stunden übertroffen :-) Was auch sehr schön ist, dass ich im Schnitt nur ca. 6 Minuten/Stunde NULL Watt trete (nicht trete), das ist ein sehr guter Wert. Um so geringer dieser Wert, um so effizienter trainiert man pro Stunde. Noch weiter runter werde ich aber nicht kommen, weil man halt vor einer Kurve, welche der Neckarradweg doch recht oft hat, auch mal abbremsen sollte, und dann tritt nunmal keiner :-) -> Alles TOPP :-) Nächste Woche werde ich auch wieder nach meinem Trainingsplan trainieren, nachdem ich diese Woche nur im Kompensations- bzw. GA1-Bereich gefahren bin, um wieder behutsam anzufangen. Heute wurden Klaus und ich auch von einem älteren Herren gelobt, dass wir so schön pedalieren (treten mit hoher Trittfrequenz; knieschonend) :-)
Ich habe auch die Ursache der Ursache meiner Virusinfektion entlarvt :-) Also ich hatte ja einen Virus, der nicht verschwinden wollte, der hatte leichtes Spiel, weil mein Immunsystem durch einen Candida geschwächt war,
der wiederum leichtes Spiel hatte, weil ich als Leistungssportler nunmal zur Übersäuerung tendiere. Pilze sind in jedem Körper vorhanden, aber da sie eine saure Umgebung lieben, haben die sich in meinem Körper wie die Wilden vermehrt. Diese Übersäuerung habe ich mit Hilfe von ph-Wert-Messstreifen aus der Apotheke entdeckt.
Die Gegenmaßnahme habe ich heute in der Apotheke in großen Mengen bestellt (Basica Sport).
Meine Geheimwaffe ist auch genial, im Training habe ich Kraft wie ein Vieh und im Alltag bin ich noch ausgeglichener. Meine Geheimwaffe sind übrigens Heilsteine, damit das auch einmal gelüftet wird :-)
An dieser Stelle möchte ich mich auch einmal bei allen Personen bedanken, die mich beim Projekt Solo-RAAM 2012 unterstützen. Ohne diese Nummer hätte ich all die wirklich sehr netten und sympathischen Mitmenschen nicht kennen gelernt, wobei wir wieder einmal bei DEM Zitat zum Thema RAAM wären: "Das Leben ist nach dem RAAM NIE wieder wie es zuvor war." Richtig, es ist jetzt schon nicht mehr so wie vorher, sondern um viele Freunde reicher, DANKE :-) Annapolis wir kommen :-)



2011-02-07

Heute hatte ich einen Termin beim Kardiologen. Wenn dann doch mal hin und wieder 200 Schläge/Minute abgerufen werden, dann sollte man sich auch auf sein Kraftwerk verlassen können. Es gibt so viele Menschen, die einfach so tot umfallen, und alles nur, weil Sie ein Herzleiden hatten, welches nie jemand diagnostiziert hat. Von daher, werde ich ab sofort alle zwei Jahre zum Routine-Service beim Kardiologen vorbeischauen :-)
Mit meinem V8 (aktuell Small Block; in 2-3 Wochen wieder Big Block) ist alles in bester Ordnung, nun steht dem Formaufbau nichts mehr im Weg. Der sehr nette Arzt hat mir aber ans "Herz" gelegt, LANGSAM mit dem Training anzufangen. So wird es morgen bei meiner ersten Nachtausfahrt in diesem Jahr gemacht.
-> Jetzt geht's los :-)))))))



2011-02-06

Was für ein Wochenende :-)
Gestern habe ich nahezu alle bis jetzt aufgekommenen Fragen zum RAAM klären können, das war wieder ein gewaltiger Schritt in Richtung RAAM. Als Ansprechpartner hatte ich den besten deutschen Extremradsportler.
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Rainer Klaus.
Heute ging es gleich so positiv weiter. Bei einem sehr leckeren Kuchen, durfte ich Thomas Stolle und
Thomas Burmeister kennen lernen.
Thomas Stolle wird mich im Bereich Mental-Training unterstützen. Wie schon oft erwähnt, wird das RAAM im Kopf entschieden, von daher ist seine professionelle Unterstützung im mentalen Bereich sehr wichtig.
Thomas Burmeister wird mich mit seinen herausragenden Fähigkeiten im Bereich der Fotografie unterstützen.
Mit seinen Bildern wird meine Website mal so richtig gepimpt (wie es auf Neudeutsch heißt :-))
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Thomas Stolle und Thomas Burmeister für ihren großen Beitrag zum Projekt Solo-RAAM 2012, DANKE.



2011-02-01

Gestern habe ich mich auch zu meinem ersten 24h Rennen in diesem Jahr angemeldet. So langsam kommt alles ins Rollen :-) Ich könnte gerade die ganze Welt umarmen :-)))))))))))))
Jetzt ist doch heute auch noch mein Blutbild gekommen, und ..... ich bin TOPFIT :-)
Wenn es läuft dann richtig, heute ist auch mein textiler Sonnenblocker gekommen, die Kleidung passt perfekt,
ich würde am liebsten direkt nach Kalifornien fliegen, und die Mojavewüste unsicher machen :-))))
Der 01.02. könnte zu meinem Lieblingstag werden :-)))



2011-01-31

Heute ist ein denkwürdiger Tag :-) Der Besucherzähler meiner Website hat die dreitausender-Schwelle überwunden, GIGANTISCH, vielen Dank an euch alle :-)
Ich bin leider immer noch krank, morgen wird mal ein Blutbild gemacht, und dann schaun mer mal :-) Meine privaten Maßnahmen tragen schon Früchte, mein Hautbild hat sich schon merklich gebessert, von daher geht es dem Übeltäter ans Leder :-)
Ich habe mir auch am Wochenende eine Geheimwaffe bestellt, da freue ich mich schon drauf :-) Diese wird mich beim Training und im Alltag unterstützen :-)
Meine Leistungsmessnabe wartet auch schon auf die erste Ausfahrt, ich habe soweit schon alles eingebaut, eingestellt, und abfahrtsbereit gemacht :-)
Am Dienstag bekomme ich auch meine Internova Bekleidung.
Heute habe ich auch die Zimmer für Paris-Brest-Paris gebucht, somit ist das auch schonmal erledigt :-)
Der Vortrag von Rainer Klaus war sehr interessant :-) Landschaftlich war das schon etwas feines, wo er da in Skandinavien langgefahren ist, nur das liebe Wetter war oft nicht so prickelnd. Es wird noch den ein oder anderen Vortragstermin geben, jeder der etwas Interesse am Radsport, schönen Bildern und interessanten Infos hat, der kann gerne zu den weiteren Terminen erscheinen.



2011-01-27

Dank einer netten Person, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun hat, als FTP-Server anderer Personen zu hacken, hatte ich gestern einen Totalausfall meiner Website. Meine Website wurde von meinem Provider sicherheitshalber gesperrt, weil sie wohl auf eine nicht so legale Website weitergeroutet wurde.
Jetzt sollte wieder alles in Ordnung sein. Vielen Dank noch einmal an den Scherzkeks, der sich an meinem FTP-Server vergriffen hat.
Leider bin ich immer noch krank, aber ich weiß jetzt zumindest woher es kommt. Zu Anfang war es eine leichte Erkältung mit etwas Schnupfen und fertig.
Leider kam dann, durch mein geschwächtes Immunsystem noch etwas anderes dazu, was ich jetzt mit einer
"so wenig wie möglich Kohlehydrate Diät" wegbekommen muss.
-> Ursache erkannt und das Problem bald verbannt :-)



2011-01-22

Am 28.01.11 um 19.30 Uhr, hält Rainer Klaus in Donnstetten, im Haus der Vereine einen Vortrag über seine Nordkap-Solo-Radtour (7631km mit 76000 Höhenmetern in 29 Tagen). Jeder interessierte ist herzlich willkommen. Rainer Klaus ist schon einige namhafte Extrem-Radrennen gefahren. Unter anderem hat er das RAAM als einer von ganz wenigen deutschen erfolgreich gefinisht, und das in einer hervorragenden Zeit.



2011-01-16

Mittlerweile habe ich 82,5kg, womit ich ca. 3kg Fett angesetzt habe :-) Einer meiner Arbeitskollegen meinte neulich, dass ich der einzigste Mensch bin, den er kennt, der sich freut, wenn er 3kg zugenommen hat. Fakt ist, dass ich mich da wirklich drüber freue, denn ich weiß genau, dass mein Gewicht in spätestens 3 Wochen wieder auf 79-80kg zusammengeschrumpft ist, und ich ein gewisses Polster habe, von dem ich zehren kann. Zudem gibt es bei 3kg mehr auf den Rippen ein gratis Krafttraining :-)
Über das Wochenende habe ich mich über ein sehr interessantes Rennen in den USA schlau gemacht. Diese Veranstaltung ist auf Grund seiner Topografie und klimatischen Bedingungen der perfekte Test für das RAAM (Death Valley, leider bei Nacht; Mojave-Wüste, etc.). Mein Ziel ist es, dieses Jahr an diesem Rennen teilzunehmen, und wenn ich keinen Startplatz bekommen sollte, die Strecke unter Rennbedingungen unter die Räder zu nehmen. Die Videos, die ich zu diesem Rennen gesehen habe, waren sehr beeindruckend, vor allem die traumhafte Landschaft zwingt einen förmlich dort Radfahren zu wollen :-) Leider bedeutet das, dass ich drei Personen in die USA schaffen, ein paar Übernachtungen, und ein entsprechendes Fahrzeug buchen muss. Das alles wird eine menge Geld verschlingen, aber mit dem Wissen, wie mein Körper sich in der Wüste verhält, lässt sich das RAAM 2012 bedeutend entspannter angehen, und die Chancen das RAAM zu finishen werden immens steigen.
An dieser Stelle bitte ich dich etwas Werbung für mich in deinem Bekanntenkreis zu machen, damit potentielle Unterstützer/Begleiter auf mein Vorhaben aufmerksam werden. Fakt ist nun leider einmal, dass für mich ohne Unterstützung kein RAAM 2012 stattfinden wird. Viiiielen Dank schon einmal im Voraus !!!
Gerade stelle ich auch meine Musik für dieses Jahr zusammen. Dazu muss ich sagen, dass ich IMMER meinen mp3-Stick beim Radfahren dabei habe. Vor zwei Jahren habe ich einmal versucht, einen 400er ohne Musik zu fahren, ich wäre fast verzweifelt. Bei Langstreckenfahrten fährt man psychisch Achterbahn, und die Musik hilft mir IMMER aus einem Tal in den nächsten Looping zu kommen :-)
Die Psyche ist zusammen mit dem perfekten Team einer der Hauptgaranten für das Finishen des RAAM. Zur Psyche/Einstellung kann ich nur sagen: "Das Glas ist nicht halb LEER, sondern halb VOLL." Positives Denken führt einen ans Ziel. Ein beliebtes RAAM-Zitat zum Thema Team lautet: "Das Team kann das Rennen für dich nicht gewinnen, aber verlieren." Ein weiteres Zitat, welches ich gefunden habe, ist: "Das Leben ist nach dem RAAM NIE wieder wie es zuvor war." Dies kann ich schon jetzt bestätigen, weil ich jetzt, bereits bei der Vorbereitung auf das RAAM, meine Einstellung zu gewissen Sachverhalten gravierend geändert habe, und dieser Prozess kontinuierlich weiterläuft.
Heute habe ich bei meinem Spaziergang an diesem herrlich sonnigen Tag ein kleines Mädchen auf ihrem Rad gesehen, die wohl ihre ersten Meter gefahren ist. Sie ist lachend zwischen ihrem Vater und ihrer Mutter hergefahren (vorbildlich mit Helm). Also ich hatte damals bei meinen ersten Metern nicht so viel zu lachen, weshalb es richtig Freude gemacht ihr zuzuschauen. Wieder ein radbegeisterter Mensch mehr auf diesem Planeten :-)



2011-01-13

An der Buchfront hat es sich jetzt endgültig beruhigt. Mir ist noch eingefallen, dass ein RAAM-Buch im Keller verweilt hat, welches ich jetzt noch einmal gelesen habe. Aus den Notizen, die ich mir beim durchlesen der Bücher gemacht habe, werde ich einen Fragenkatalog erstellen, und versuchen diese zu klären. Zur weiteren Recherche werde ich mich jetzt der UMCA Website widmen, auf der es auch noch einiges an wichtigen Informationen gibt.

Ach was freu ich mich auf nächste Woche, hoffentlich/endlich wieder mal auf meinem Rad sitzen. Nach 2,5 - 3 Wochen Pause, werde ich wohl erst einmal auf einem Laufrad Fahrübungen machen müssen, damit ich dann nicht mit meinem Rennrad umfalle :-)



2011-01-07

Es gibt zwei positive Nachrichten. Die beiden Bücher, die ich am Dienstag bekommen hatte, habe ich durchgelesen, und mal wieder einiges in Bezug auf das RAAM dazugelernt.
An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal auf meinen neuen Bericht verweisen, den ich bereits am Dienstag online gestellt habe. RAAM Qualifikation 2010



2011-01-04

Es gibt mal wieder eine positive Nachricht :-) Ich habe 80,6kg, damit hab ich mein Wunschgewicht erreicht, weniger wird es wieder von alleine, wenn ich wieder ins Training einsteige :-)
Die nächsten beiden Bücher vom RAAM bzw. für die mentale Vorbereitung auf das RAAM kommen mit etwas Glück auch heute bei mir an.
Zudem habe ich eine Radstrecke zu meinen Eltern und eine Strecke zum Chiemsee vorbereitet, zusammen mit meinen beiden Packtaschen, werde ich also an diversen zukünftigen Wochenenden, diese Strecken mit dem Rad in Angriff nehmen. An den kommenden Wochenenden werde ich zumindest mal die ersten 100-150km dieser beiden Strecken unter die Räder nehmen und gegebenenfalls optimieren (100-150km mal zwei sind ja schließlich auch 200-300km/Tag) :-)
Da ich ja noch krank bin, habe ich ein paar weitere Bilder hochgeladen (RAAM Quali Erweiterung und eine neue Kategorie).
Die Bücher sind übrigens heute angekommen, da ist der Abend gerettet :-)

Ich habe auch einen neuen Bericht online gestellt. Viel Spaß beim Lesen. RAAM Qualifikation 2010



2010-12-31

Die nächsten beiden RAAM-Bücher habe ich auch durchgelesen, jetzt muss ich mir mal wieder neues Material beschaffen. Eine RAAM-DVD habe ich mir auch angesehen, die Bilder waren schon sehr beeindruckend.

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2011.



2010-12-21

Heute in der Muckibude ist es wieder wie am Schnürchen gelaufen. Die Probleme von letzter Woche sind also endgültig vergessen, und alles ist wieder bestens. Beim Einrollen auf dem Rad-Ergometer war der Puls in Gefilden, die ich sonst nur im Sommer gewohnt bin, und die Geräteübungen liefen auch hervorragend. Nachdem ich letztens etwas Probleme mit der Lendenwirbelsäule (LWS) hatte, ist jetzt wieder alles TOPP.
-> Ich darf das Rückentraining nicht vernachlässigen, dann gibt es mit der LWS auch keine Probleme.
Meine neuen Einlagen für die Schuhe scheinen auch ganz gut zu passen, die Testphase läuft :-)
Ich hoffe, dass Euch mein Bericht von der Rheintour gefallen hat. Über Feedback mit Lob oder Tadel würde ich mich freuen. Im Weihnachtsurlaub werde ich auch einen weiteren Bericht fertig stellen.
Mit meinem Gewicht geht es auch wieder aufwärts, jetzt bin ich nur noch ein Kilogramm im Minus :-)



2010-12-19

Nachdem diese Woche nicht so toll begann, kann ich am Ende doch ein positives Resümee ziehen.
In der Nacht vom Montag auf den Dienstag hatte ich üble Magenprobleme, wodurch ich am Dienstag eine Trainingspause einlegen musste. Am Mittwoch war wieder alles zu 90% in Ordnung, und ich konnte normal trainieren. Am Samstag habe ich dann eine Doppeleinheit eingelegt, um mein Defizit vom Dienstag aufzuholen.
Am Sonntag habe ich mein Trainingssoll für diese Woche mehr als erfüllt, und das trotz dieser Komplikationen :-)
Heute ist auch der Bericht von meiner 2010er Rheinradtour fertig geworden. Er ist 5 MB groß. Ich habe relativ viele Bilder mit reingepackt, dafür habe ich Sie ja auch gemacht. Außerdem sagen Bilder ja bekanntlich mehr als tausend Worte.
Das Fettstoffwechseltraining, welches heute auf dem Programm stand, war auch gut zu verkraften. Ich bin mal gespannt, ob es fruchtet :-)
Mein nächstes RAAM Buch habe ich auch gelesen, und konnte wieder einige wichtige Informationen aus diesem Buch rausziehen.

Abschließend wünsche ich Euch allen ein schönes Weihnachtsfest zusammen mit euren Liebsten.



2010-12-12

Am vergangenen Sonntag hatte ich eine e-Mail in meinem Postfach. Ich soll mich doch bitte mal am Montag telefonisch melden. Nach einem netten Telefongespräch am Montag hatte ich dann einen Grund mich auf den Donnerstag zu freuen. Am Donnerstag ist nämlich ein Beitrag zu meinem Projekt Solo-RAAM 2012 im Nürtinger Echo abgedruckt worden. Der Wahnsinn, war das RIESEN Bild, welches den Bericht geschmückt hat. Ja ich war diese Woche "Mensch der Woche" im Nürtinger Echo :-)
Der Bericht ist Übrigens auch schon in meine Website integriert (siehe Berichte).
An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der sehr netten Journalistin, die den Bericht verfasst hat, und dem Nürtinger Echo für das Drucken des Berichtes, bedanken.
Am Freitag ist auch die magische 2000 Besucher Grenze gefallen, unglaublich, dass so viele Mitmenschen an meinem Projekt interessiert sind, und dessen Verlauf über meine Website verfolgen :-)
Auch sonst war diese Woche sehr erkenntnisreich. Ich habe rausgefunden wie ich meinen Pulsgurt auf dem Ergometer tragen muss, damit es keine Aussetzer bei der Übertragung der Herzfrequenz gibt (der Brustgurt ist etwas pingelig, und nicht so übertragungsstark wie der Brustgurt von meiner alten Rad-Pulsuhr). Zudem habe ich auch einen Weg gefunden die Stunden auf dem Ergometer schneller verfliegen zu lassen. Man schaue einfach die Wand vor sich an und "höre" nebenbei Fernsehen. Zudem konzentriere man sich auf die Atmung und schon stabilisiert sich der Puls und die Zeit verfliegt. Jetzt werde ich noch mit einem kleinen Ventilator experimentieren, um den Fahrtwind zu simulieren. Somit sollte ich auch nicht mehr so schwitzen. Die Position auf dem Rad-Ergometer ist so langsam auch optimal. Die RAAM relevanten Bücher Nummer drei und vier wurden auch zu Ende gelesen, womit ich wieder einiges schlauer bin.
Am Donnerstag habe ich auch meine über acht Monate andauernde Immunsystem-Aufbaukur beendet. Mal sehen, ob ich den Winter ohne eine Erkältung überstehe.
Mein Gewicht habe ich so langsam auch im Griff, ich bin andauernd am Essen :-) Aber wenn man Abends mal eben zwischen 1500 und 2000 kcal verbrennt und dann noch die Grundlast von ca. 2000 kcal dazurechnet, dann muss da einiges verspeist werden :-)
Nächste Woche fahre ich meine erste Einheit zum Trainieren des Fettstoffwechsels, ich bin mal gespannt, was mein Körper dazu sagt, im speziellen mein Magen :-) Mein Trainer der Andreas zieht immer wieder sone Schmankerl aus der Schublade, mal sehen, was er noch so alles an Trainingsreizen auf Lager hat :-)



2010-12-05

So langsam habe ich mein neues Equipment im Griff. Das Auslesen der Trainingseinheiten von meinem Ergometer funktioniert mittlerweile hervorragend. Die 265 Watt Beschränkung habe ich in eine 800 Watt Obergrenze gewandelt, somit sind jetzt alle möglichen Trainingseinheiten auf meinem Ergometer möglich :-)
Am Donnerstag sind auch meine Pedale eingetroffen, die ich auch an meinen beiden Straßenrennrädern habe,
jetzt kann ich mit meinen Rennradschuhen auch auf dem Ergometer trainieren.
Die Auswertesoftware von meiner Leistungsmessnabe habe ich auch erkundet und durchschaut, mein Trainer kann jetzt alle meine Trainingseinheiten genauestens begutachten (Ergometer und Straßenrad). Nun bin ich der perfekte gläserne Athlet.
In meiner Ruhewoche habe ich mich der Materialbeschaffung gewidmet, nach 10 Jahren war mal ein neuer Helm fällig, diverse andere Teile wurden auch noch geordert.
Im letzten Bericht hatte ich eine Geheimwaffe für kalte Tage angekündigt. Den Atemluft-Wärmetauscher hatte ich mal bei einer Biathlonübertragung im Fernsehen gesehen. Wenn das die Biathlon-Profis benutzen, dann kann es ja nicht so verkehrt sein, waren meine Gedanken. Die Bestellung in der Schweiz lief auch perfekt, mein Ansprechpartner war sehr nett, und das Gerät war auch ruck zuck da. Jetzt kann mich nur noch Neuschnee und Regen vom Fahren im Freien abhalten.
Meinen Atemluft-Wärmetauscher habe ich am Freitag bei –7°C zwei Stunden lang getestet. Am Samstag und Sonntag folgten zwei weitere Einheiten über zwei Stunden bei 0°C. Ich bin begeistert, normalerweise hätte ich nach solchen Eiszeit-Einheiten im Freien, bei Rückkehr in die Wohnung, pfeifende Bronchien gehabt. Doch jetzt war alles perfekt.
Im KB und GA1 Bereich bekommt man mit dem Gerät sehr gut Luft, bei GA2 und mehr, könnte es aber eng werden. Da in der kalten Jahreszeit aber eh zu 95% GA1 gefahren wird, ist das überhaupt kein Problem.
Nächste Woche scheint mal wieder eine Rad-Ergometerwoche zu werden.
Dank der Hilfe von Stefan Schnell kann ich an dieser Stellen einen neuen Sponsor begrüßen.
Bikedreams & Dustbikes aus Tübingen möchte mich in Zukunft bei meinem Projekt RAAM 2012 unterstützen.
Noch einmal vielen Dank für die zukünftige Unterstützung von Bikedreams & Dustbikes aus Tübingen.

Das Projekt RAAM 2012 kommt immer besser ins Rollen !!!
- Ich werde immer besser (Mutation zur Maschine ist in vollem Gange :-))
- An der Sponsorenfront geht es aufwärts :-)
- Der Besucherzähler meiner Website hebt bald ab :-)
-> Es macht immer mehr Spaß sich zu quälen, weil ich weiß, dass Ihr hinter mir steht, und ich meinem Ziel mit Eurer Hilfe (real und virtuell) immer näher komme, GIGANTISCH :-)



2010-11-28

Die Woche begann mit einer vermeintlichen Erkältung. Ich hatte einen rauen Rachenraum und die Nase wollte auch weglaufen, der Ruhepuls war aber komischerweise normal. Sicherheitshalber habe ich sofort einen Tag Trainingspause gemacht. Am Dienstag war aber alles wieder einigermaßen normal. Was war das Problem?
Die langen Einheiten am letzten Wochenende bei ca. 4°C, hatten meinen Atemwegen zugesetzt. Als Gegen- maßnahme habe ich auf Nasenatmung umgestellt und mir etwas bestellt, was hoffentlich kommenden Montag oder Dienstag per Post eintrifft. Mehr dazu im nächsten Wochenbericht oder auch früher. Für den Hochsommer bin ich auch gerade bei der Beschaffung der richtigen Utensilien, da bekomme ich kommende Woche ein Angebot des Herstellers.
Wie prophezeit musste ich diese Woche auch zwei Mal mein Rad-Ergometer quälen. So langsam habe ich mich mit dem Indoor-Biken angefreundet. Ich befinde mich zwar immer noch in einem KVP (Kontinuierlicher VerbesserungsProzess), aber das Ziel ist in Sicht. Mit gekippten Fenstern und ordentlich Mineralwasser geht das Radln auf dem Rad-Ergometer erstaunlich gut. Mit Hilfe der Simpsons vergeht die Zeit auch wie im Flug :-)
Jetzt gibt es keine Ausrede mehr, dass ich wegen schlechtem Wetter nicht trainieren konnte :-)
Die CycleOps Nabe rollt auch sehr gut, das ist eine gewaltige Umstellung nach Leistung zu trainieren. Das ist gerade so, als würde man mit angezogener Handbremse fahren. Es wird wohl noch ein paar Wochen dauern,
bis ich ein Gefühl für die Watt-Werte entwickelt habe. Den heutigen Temperaturtest hat die CycleOps auch hervorragend gemeistert. Bei 0°C hat sich nur mein Handy eine Auszeit genommen :-)
Kommende Woche ist Regeneration angesagt, was perfekt zu den sibirischen Temperaturen passt.



2010-11-23

Heute war der Tag der Tage :-) Ich bin in die Welt der Leistungsmessung eingetreten.
Heute bin ich dann zum ersten Mal mit einer Leistungsmessnabe auf Tour gegangen. Vor lauter Aufregung habe ich sogar vergessen den Brustgurt für die Pulsmessung anzulegen :-) Klaus fährt auch schon seit ca. zwei Monaten mit solch einer Leistungsmessnabe.
Zitat Klaus: "Wenn Du so eine Nabe bekommst, dann schmeißt Du den Computer nach 2 Kilometern in den Straßengraben." Ich fahre halt gern mit Druck auf dem Pedal, was nicht so ganz zu den Vorgaben von Andreas passt (vom Puls her schon, aber wie ich heute gelernt habe nicht von der Leistung). Nach den ersten 10 Metern wusste ich von was Klaus geredet hatte. Beim Anrollen standen da 500 Watt auf dem Display. Meine Gedanken waren, OK, das Gerät hat einen Schuss :-) Nein, das Gerät funktioniert perfekt. Ich bin halt Jahre lang mit mindestens 75 Watt zu viel in der Gegend rumgeballert. Richtig lustig war heute Klaus' und meine "Ballerbrück",
da geht's im Sommer immer mit 45 km/h drüber, heute hatte ich bei knapp 40km/h schon 1000 Watt auf der Anzeige. Also, ich brauche einen Kaffeevollautomat, dessen Elixier mich wach halten muss, denn ab jetzt wird entspannt mit 220 Watt in der Gegend rumgerollt. Die KB-Einheiten werden amüsant, da werde ich wohl mehr mit Gähnen, als mit treten beschäftigt sein :-)
Man sollte ja eigentlich immer treten, aber bei Dunkelheit und Nässe, sollte man dann doch auf Kurven zurollen.
Da hört man dann immer die Sperrklinken im Freilauf der CycleOps PowerTap SL+ surren, das ist wie Musik in meinen Ohren :-)
Das große Plus der CycleOps Leistungsmessnaben gegenüber so manch anderen vergleichbaren Produkten, ist das sehr gute Preis-/Leistungsverhältnis. Zudem hat man alles in einem, ohne Zusatzsensoren, bis auf den Brustgurt für den Puls: Leistung, Geschwindigkeit, Trittfrequenz, Kilometer, etc.. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität, man wechselt das Hinterrad zwischen seinen Fahrrädern und kann loslegen. Zudem kann man alle Batterien selbst erneuern (kein Einschicken zum Kundendienst nötig).
Ab jetzt wir nicht nur vom Umfang und der Trainingsinhalte trainiert wie ein Großer, sondern auch mit dem Equipment eines Großen !!!



2010-11-21

Diese Woche bin ich die ersten zwei Stunden auf meinem neuen Rad-Ergometer gefahren.
So langsam passt die Sitzposition, und so wie es aktuell aussieht, werde ich nächste Woche die ein oder andere Stunde auf meinem Ergometer verbringen, weil Petrus es nicht so wirklich gut mit uns meint.
Wie letzte Woche angekündigt, bin ich zwei Mal mit meinem Rad an die Arbeit gefahren. Um im altbewährten Zeitplan zu bleiben (7Uhr Arbeitsbeginn), bin ich immer um 4.30Uhr losgefahren. Bei gutem Wetter macht das richtig Spaß. Die Straße fast für mich alleine, schön beleuchtete Städte, und ein traumhafter Sternenhimmel,
da macht das Radfahren richtig viel Freude. Leider hat mich schon wieder der Pannenteufel erwischt,
und mir meinen Mantel am Hinterrad aufgeschlitzt. Der Mantelwechsel war dank meiner neuen Helmlampe im Dunkeln überhaupt kein Problem.
Meine Leistungsfähigkeit ist nach meiner zweiwöchigen Radpause auch wieder Top, was sich durch einen niedrigen Puls, locker wirbelnde Beine und eine gute Regenerationsfähigkeit bemerkbar macht.
Klaus würde dazu sagen: "Der ist kein Mensch mehr." :-)
Heute hätte ich fast einen neuen Wochenrekord aufgestellt, doch die letzten nötigen 30 Kilometer habe ich mal bleiben lassen, weil ich dank der hohen Luftfeuchte ein Aquarium in meinen Radschuhen hatte. Es hatte sogar so viel Wasser, dass sich am Wegesrand ein Rabe in einer Pfütze baden konnte :-) Jetzt waren es halt nur 606 Kilometer diese Woche. Wenn ich demnächst drei Mal die Woche an die Arbeit fahre, dann wird die 700 Kilometer Schallmauer durchbrochen. Chicken McNuggets sind schon was feines, vor allem selbstgemachte :-) Da ist mir heute doch fast ein Huhn ins Vorderrad geflitzt, davor hatte ich es mit einem Schwarm Kamikaze-Spatzen zu tun, die auf meiner Höhe die Straße im Tiefflug kreuzten. Meine Angreifer und ich haben den Tag aber dann doch gut hinter uns gebracht :-)
Am Montag oder Dienstag bekomme ich auch ein fertig eingespeichtes CycleOps Hinterrad, dann sind die 10%, die mir noch an der ANS fehlen überhaupt kein Problem mehr. Meine vorläufige Saisonplanung 2011 steht auch schon, da geht's richtig rund. Ziel sind in 2011 mindestens 25000km auf dem Rad.
Gestern hat mich beim Radfahren ein Autofahrer gebeten kurz zu stoppen. Er hatte mein Paris-Brest-Paris 2007 Trikot gesehen und wollte mir ein paar Fragen zum Ablauf der Qualifikation, etc. stellen. Wenn jemand anderes Fragen zu Paris-Brest-Paris hat, welches nächstes Jahr wieder stattfindet, dann einfach per Mail melden, ich gebe meine Erfahrungen gern weiter. Heute habe ich für Paris-Brest-Paris auch mehrere neue Seite angelegt :-)
Und wenn jemand ein Radrennen (Ergometer oder draußen) für einen guten Zweck veranstaltet, und einen Mitfahrer braucht, dann bitte auch Kontakt mit mir aufnehmen.



2010-11-14

Am Samstag waren Klaus und ich auf einem Fotovortrag von Jürgen Wossilat und Ralph Gorziza. Die beiden sind dieses Jahr in 34 Tagen von der Ost- zur Westküste der USA auf Liegerädern gefahren (5700km). Das außergewöhnliche ist, dass Ralph bis wenige Wochen vor dem Trip noch nie auf einem Liegerad gefahren war. Der Vortrag der beiden sehr sympathischen Sportler war richtig gut und informativ. Rainer Klaus war auch dort. Wir haben uns ausführlich über das RAAM unterhalten. Die Tipps die Rainer einem geben kann sind wirklich Gold wert!!!
Nach meinen zwei Wochen Trainingspause (radfrei), ging es diese Woche wieder in die Vollen. Heute waren meine Beine schon wieder richtig gut. Der Puls normalisiert sich so langsam auch wieder. Ab nächster Woche werde ich auch 2-3 Mal/Woche mit dem Rad an die Arbeit fahren (60km einfach). Wenn es aber regnet oder Schnee hat, dann werde ich wie gehabt mit unserer Fahrgemeinschaft an die Arbeit fahren,
weil mir die Gefahr zu groß ist krank zu werden. Das wären dann zu teuer erkaufte Trainingskilometer. Kommende Woche ist es auch so weit, ich bekomme meine Leistungsmessnabe:-) Nachdem Klaus, als wir am Samstag zusammen gefahren sind, 590 Watt als Spitzenwert hatte, werde ich dann wohl oder übel etwas Gas rausnehmen müssen, um mich an die Trainingsvorgaben zu halten. Aber was macht man nicht so alles, um sein großes Ziel zu erreichen.



2010-11-11

Heute ist mein Rad-Ergometer eingetroffen. Nachdem ich es 1,5h aufgebaut habe, bin ich direkt einmal ein paar Minuten gefahren. Das gute Stück ist ein richtig schmuckes Teil. Bisher hatte ich eigentlich eine Abneigung gegen Rad-Ergometer, aber seit dem 48h Ergometer-Marathon von Michael, rollt es auf dem Ergometer richtig gut. Das Ergometer habe ich mir für die Winterzeit geholt, wobei ich es nur nutzen möchte, wenn es draußen schneit oder aus Badewannen regnet.
Morgen werde ich den 1000ten Besucher auf meiner Website begrüßen dürfen :-)
DANKE für Euer/Ihr Interesse an meiner Website.



2010-11-07

Diese Woche hatte mein Trainer wieder etwas ganz besonderes vorbereitet. Am Mittwoch durfte ich eine Runde Schwimmen. Eigentlich stand Kraulschwimmen auf dem Programm, nachdem ich diverse Mitschwimmer fast erschlagen, und gefühlt das halbe Becken im linken Ohr hatte, bin ich dann auf Brustschwimmen umgestiegen. Das Ende vom Lied war, dass ich seitdem einen ordentlich verspannten Rücken habe, aber was fast von alleine gekommen ist, das geht auch wieder fast von alleine :-) Heute habe ich mir den New York Marathon angesehen, und bin dann eine 3/4h fast wie ein Kenianer durch meinen Heimatort geschwebt :-) Also dahinschleichen trifft es zwar besser, aber egal, der Trainingseffekt zählt,
und nicht das Tempo (Laufen stand auch im Trainingsplan). Das RAAM-Buch, was ich letzte Woche angefangen hatte zu lesen, habe ich heute auch zu Ende gelesen. Ich habe wieder viele wichtige Anregungen bekommen. Kommende Woche werde ich auch die Ehre haben, mit Rainer Klaus (KingCrab) reden zu dürfen. Rainer konnte das RAAM bereits erfolgreich finishen, und kann mir hoffentlich einige wichtige Ratschläge geben.
Ab morgen geht auch die Vorbereitung für die Saison 2011 los. Was für ein Einstand. Grundlage fahren, und das bei Regen, aber was einen nicht umbringt, macht einen nur noch härter.



2010-11-02

Die erste radfreie Woche habe ich gut überstanden, wobei es mir bei dem doch recht guten Wetter schwer gefallen ist, mein Rad stehen zu lassen. Meine ersten Joggingversuche seit ca. 2 Jahren waren auch gar nicht mal so schmerzhaft. Ich hatte mit einem schlimmeren Muskelkater gerechnet :-) Es hat sogar richtig Spaß gemacht zu Joggen. Mal sehen, vielleicht werde ich jetzt des öfteren mal mit meinen Laufschuhen unterwegs sein. Meine obligatorischen Dehn- und Kräftigungsübungen hab ich natürlich auch noch gemacht. Zur Abwechslung war ich gestern auch mal wieder in der Therme. Zum Lesen bin ich auch mal wieder gekommen. Ich habe ein Buch von einem RAAM-Finisher zur Hälfte durchgelesen, und einige wichtige Informationen zum RAAM bekommen.



2010-10-24

Diese Woche habe ich mal wieder zur Rekordwoche auserkoren. Mit 631,5km war das bis jetzt die beste Trainingswoche, seit dem ich von Andreas trainiert werde. Am Samstag um 18.45Uhr bin ich in Piding bei der 48h Ergometer Challenge von Michael Birner auf ein Ergometer geklettert. Am Ende habe ich Michael mit 13 Stunden auf dem Ergometer unterstützt. Ziel des Ganzen, war es, Geld für eine Kinderkrebshilfe zu sammeln. Pro verbrannter Kilokalorie wurde ein Betrag x von REWE gespendet.
Dafür habe ich gerne geschwitzt wie ein Weltmeister. Am Ende kam eine Summe von ca. 1000€ zusammen. Ein schöner Randeffekt bei diesem 48h Rennen war, dass ich mit Markus Ernst von Sana vita evtl. einen hervorragenden Physiotherapeuten für das RAAM gefunden habe.
Die kommenden zwei Wochen werden "radfreie" Wochen. Ja, ich werde tatsächlich keinen Meter mit dem Rad fahren. Mein Trainer hat diesen Vorschlag gemacht, damit ich danach mit voller Kraft in die Saison 2011 starten kann. Ich werde also nur Dehnen, Krafttraining machen und Schwimmen oder Laufen. Hoffentlich verlerne ich in den zwei Wochen nicht das Radfahren :-)



2010-10-17

Nach der harten Trainingseinheit am letzten Sonntag, war ich am Montag so fertig, dass ich von meinem Trainer eine sofortige Trainingspause verordnet bekommen habe. Nach der Pause am Dienstag ging alles wieder wie geschmiert. Das Wetter an diesem Wochenende hat einen eher zum Chillen, als zum Radeln eingeladen. Trotz dieses kalten (7-8°C) und regnerischen Wetters habe ich mein Trainingssoll für diese Woche erfüllt. Nächste Woche werde ich mal versuchen eine Trainingseinheit im Fitnessstudio zu machen.



2010-10-10

Nach dem letzten Umzug, bei dem ich geholfen hatte, und bei dem zwei Personen erkältet waren, habe ich mich am Dienstag geistig auf eine längere Trainingspause eingestellt. Am Dienstag war mein Ruhepuls 4 Schläge höher als sonst und meine Nase begann zu rebellieren. Also habe ich sofort meine geplante Trainingseinheit ausgesetzt um Schlimmeres zu verhindern. Am Mittwoch war Gott sei Dank wieder alles im grünen Bereich, und ich habe eine abgespeckte Trainingseinheit eingelegt. Am Donnerstag bin ich dann wieder voll ins Training eingestiegen.

2010-10-05

Nach vier Wochen Training nach den Vorgaben meines Trainers, kann ich ein sehr positives Zwischenfazit ziehen. Meine Kraft hat sich durch die Bergfahrten merklich erhöht, mein Puls ist deutlich flexibler, hiermit meine ich, dass mein Puls selbst nach kurzen Tretpausen sofort abfällt, und ich richtig Gas geben muss, um den Puls wieder auf GA1 Niveau anzuheben. Die Grundgeschwindigkeit ist auch um ca. 1km/h gestiegen. Und dank meiner bisher schon guten Ernährung habe ich mein Gewicht auf Kampfgewichtniveau halten können :-) Dank dieser doch beachtlichen Erfolge macht es auch viel Spaß weiter so hart zu trainieren, weil ich sehe, dass doch einiges geht :-) Nach meiner Unterstützung bei den Umzügen von Freunden an den letzten beiden Wochenenden, kann ich jetzt hoffentlich wieder voll trainieren und meinen Körper weiter wie in den letzten vier Wochen formen.
Freuen tut mich auch, dass ich heute bereits den sechshundertsten Besucher auf meiner Website begrüßen durfte, für das rege Interesse möchte ich mich bei Euch/Ihnen WIRKLICH recht herzlich bedanken. Ihr gebt mir viel Kraft, um das teilweise doch sehr harte Training knallhart durchzuziehen. DANKE !!!



2010-09-28

Da Erholung mindestens genauso wichtig ist wie das Trainieren an sich, habe ich mich letzte Woche halt mal der Erholung gewidmet. Die Woche war demzufolge mit relativ kurzen und sehr lockeren Einheiten versehen. Das Training nach den Vorgaben meines Trainers hat auch schon sehr viel gebracht. Mein Ruhepuls ist seit Anfang des Monats um 4 Schläge gesunken. Mein Körperfettanteil hat sich merklich reduziert, und gestern im Fitnessstudio habe ich einen Schrecken bekommen, weil ich 225 Watt wie nichts weggedrückt habe. Es geht also steil nach oben :-) Ach, und am Freitag durfte ich mal wieder einen Plattfuß reparieren, zur Abwechslung mal vorne, und das bei strömendem Regen :-(



2010-09-19

Diese Woche war das Wetter, entgegen der Prognosen, sehr gut. Als Folge dieses hervorragenden Wetters stehen diese Woche 516 Kilometer auf dem Tacho :-) Nächste Woche steht ein Umzug in Frankfurt am Main auf dem Programm, welcher perfekt in meine Regenerationswoche passt. Am Mittwoch werde ich einen Tag frei nehmen, um mich um wichtige organisatorische Dinge kümmern zu können.



2010-09-12

Diese Woche war mit 415 gefahrenen Kilometern wieder sehr gut. Das Training an sich läuft auch immer besser. Ich habe mich auch so langsam an die Intervalle im Training gewöhnt.
Am Mittwoch hat mich der Pannenteufel heimgesucht. Mein Mantel am Hinterrad hat sich mit einem lauten Knall verabschiedet. Nachdem Klaus mir einen neuen Mantel nach Tübingen gebracht hatte, ging es dann wieder heim. In K'furt hat dann hinten noch einmal die Schlange zugebissen, weil ich zu wenig Luft in den Schlauch gepumpt hatte. Gut, daß ich zwei Ersatzschläuche dabei hatte :-) Für was so eine gut bestückte Packtasche alles gut ist :-)
Leider wird mich wohl nächste Woche das Wetter im Stich lassen. Aber da muß man eben durch. Meiner Regenkleidung sei Dank, wird es wohl einigermaßen erträglich.



2010-09-05

Diese Woche ist sehr gut gelaufen!!! Am 01.09.2010 waren Jörg (Captain) und ich in Friedrichshafen auf der EUROBIKE. Der Anlass für diesen Besuch, war die Kontaktaufnahme mit potentiellen Sponsoren für unser Projekt RAAM 2012. Bei diversen Gesprächen mit sehr netten Damen und Herren aus der Welt des Radsports haben wir uns und unser Projekt vorgestellt. Mit etwas Glück kommen wir mit der einen oder anderen Firma zusammen, was natürlich gigantisch wäre.

Am 02.09.2010 stand das erste Training nach den Vorgaben von Andreas von www.Radlabor.de auf dem Plan. Die von Andreas vorgeschlagene Wochenplanung gefällt mir sehr gut. Vor allem kommt jetzt viel mehr Abwechslung ins Training als früher. Nicht nur Grundlage bis der Arzt kommt, sondern auch mal Berge hochbolzen und Frequenzintervalle, etc.. Diese Woche war auch vom Trainingsumfang her hervorragend. Trotz zweier "Ruhetage" knapp 400km sind TOP :-)



2010-08-24

Am 24.08.2010 stand mein Laktat-Leistungstest auf dem Plan, der die Grundlage für meine Trainingspläne darstellen soll. Während dem Laktattest fühlte ich mich irgendwie leer und kaputt. Dementsprechend war ich nach dem Test von einem eher ernüchternden Ergebnis ausgegangen. Mein Trainer Andreas vom Radlabor wiederlegte mein schlechtes Gefühl und stellte mir das Ergebnis vor. Meine Leistung an der IAS / iANS (Individuelle Anaerobe Schwelle) hat sich im Vergleich zum Test vom 04.01.2010 um geschmeidige 12% verbessert. Zudem meinte Andreas, dass von der Physis her nichts gegen eine Teilname am RAAM 2012 sprechen würde. Jetzt heißt es 1,5 Jahre nach Plan trainieren. Hart wird vor allem, dass mir Andreas meine großen Leidenschaften nehmen wird (Ortsschildsprints, Bergwertungen und Rennen mit anderen Radlern). Aber da muss ich durch, wenn ich effizient trainieren will :-(
RAAM 2012 ich komme !!!



2010-08-19

Die Vorbereitung nimmt Formen an. Ab dem 01.09.2010 werde ich mit Trainingsplänen von www.Radlabor.de versorgt. Der große Vorteil beim Radlabor gegenüber anderen Anbietern von Traininsplänen ist, dass hier nicht ein Programm, sondern ein persönlicher Trainer die Trainingspläne erstellt.

Gegen Ende September werde ich hoffentlich stolzer Besitzer einer CycleOps POWERTAP Leistungsmessnabe sein. Damit werde ich in eine neue Welt des Trainings einsteigen können.



2010-08-08

Nachdem jetzt die Qualifikation für das RAAM geschafft ist, geht es jetzt an die Planung für das RAAM 2012.
Als erstes werde ich mir nun eine Leistungsmessnabe beschaffen. Der Vorteil des Trainings nach Leistung im Vergleich zum pulsgesteuerten Training ist es, dass man nahezu immer im gewünschten Trainingsbereich unterwegs ist. Dies wird durch häufiges Schalten erreicht, womit man Umgebungseinflüsse wie z.B. Wind, Hügel, etc. schnell ausblenden kann (sofortiges Gegensteuern möglich, im Gegensatz zum Trainieren nach dem trägen Puls; der Puls hängt der Leistung immer nach). Zudem fällt der Puls bei langen Trainingseinheiten nach und nach ab.

Ein weiterer Punkt, den ich verbessern möchte, ist das Training an sich. Dafür werde ich mir Trainingspläne von Leuten, die ihr Handwerk verstehen, erstellen lassen.

Mit den oben erwähnten Maßnahmen sollte ich meine Leistung an der aneroben-Schwelle um mind. 10% steigern können. Zudem sollte ich mit diesen Maßnahmen auch effizienter trainieren können.





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Neuigkeiten

2013-12-21
  Alles Gute für 2014 :-)


2013-08-17
  Dies und das :-)


2013-06-30
  Vortrag :-)

2013-06-11
  RAAM 2013 :-)


2013-05-26
  1.000.000 :-)


2013-04-29
  Neuigkeiten :-)


2010-08-08
  www.christian-mayer.net geht online.


2010-07-03
  RAAM Qualifikation geschafft !!!

 

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