RAAM



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  Race Across America                                                                             



Die Zeit nach dem RAAM

2013-12-21

Das Jahr 2013 ist bald wieder Geschichte. In diesem Jahr stand ich im Radsport eher auf der passiven, als auf der aktiven Seite, was sich im kommenden Jahr in ähnlicher Form fortsetzen wird. Schön waren vor allem die Vorträge in der Realschule Neckartenzlingen und in Eisenach. Die Betreuung von Klaus und Mischa beim 24h Rennen in Kelheim war auch wieder eine schöne Geschichte :-) Emotional war wohl das Abschiedsbrevet für Jörg das schönste Ereignis des Jahres.
Mit der Organisation der Brevets am Chiemsee, habe ich das Breveterbe von unserem Captain Jörg Beyreuther angetreten. Da wartet noch viel Arbeit auf mich, die ich mit der Unterstützung der Randonneure vom Chiemsee gemeinsam meistern werde. An dieser Stelle, schon einmal vielen Dank für Eure Hilfe. Natürlich werde ich auch wieder selbst bei den Brevets am Chiemsee mitfahren.
Im Jahr 2014 werde ich auch Betreuer einer Vierermannschaft beim RAAM sein. Auf diese Herausforderung freue ich mich auch. Dann werde ich das RAAM auch einmal von der Betreuerseite kennenlernen.
Es wird im Jahr 2014 einige Herausforderungen geben, denen ich mich mit großer Begeisterung zum Radsport stellen werde.

Ich wünsche Euch und Euren Familien eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein gesundes Jahr 2014, in dem alle Eure Wünsche und Träume in Erfüllung gehen mögen.




2013-08-17

Da ich bereits am Donnerstag den 04.Juli in Eisenach eingetroffen bin, konnte ich mir am Freitag Vormittag noch in Ruhe Eisenach ansehen. In der Vergangenheit war ich bereits zweimal dort, und habe jedes mal nur die Wartburg von außen, und den Marktplatz gesehen (Fleche Ankünfte 2008 und 2010). Dieses Mal, sollte sich das ändern. Mit meiner Bergziege bewaffnet, bin ich erst einmal in die Innenstadt zum Marktplatz, und dort kamen wieder die Erinnerungen an Jörg hoch, denn mit Ihm und unserer Fleche Mannschaft saßen wir in 2010 nach dem Fleche dort, und haben unseren 24h Ritt gefeiert. Nach einer kurzen Pause ging es dann im Freestyle in Eisenach hoch und runter, wobei ich die eine oder andere Ecke wiedererkannt habe. Zu guter letzt stand eine Führung auf der Wartburg auf dem Programm, mit dem gigantischen Ausblick über Eisenach und die Umgebung. Ab 18 Uhr ging es in Richtung Vortrag, bei dem nicht nur ich aus erster Hand vom RAAM berichtet habe, sondern auch Klaus Käfer, und Jens Ladicke aus unserem RAAM 2012 Team so einige RAAM-Geschichten ausgepackt haben. Was mich sehr gefreut hat, waren die sehr interessierten Gäste, die bereits vor Beginn des Vortrages viele Fragen gestellt haben, so solls sein :-) Nach ca. 2h war dann wieder alles vorbei, und ich kann behaupten, das es ein rundum gelungener Abend war. Bei dem die Gäste, dank der Unterstützung von Jens' Tochter und eine Ihrer Freundinnen, immer genug zu Trinken bekamen. Hierfür auch noch einmal ein herzliches Dankeschön an die beiden Mädels. Jens hat mal wieder sein hervorragendes Organisationstalent unter Beweis gestellt, indem er eine super Räumlichkeit, mit Beamer, Leinwand, etc. bereitgestellt hat. Noch einmal vielen Dank an alle Beteiligten für den rundum gelungenen Abend!!! Am nächsten Morgen ging es auf zur Thüringer Burgenfahrt, bei der ich leider nicht die gesamte Strecke mitfahren konnte, weil ich einen Anschlusstermin hatte. Aber der Start und die ersten 5 Kilometer waren sehr schön, und mit dem ein oder anderen netten Gespräch verbunden :-)

Am 13.-14. Juli ging es zum deutschen 24h Mekka schlechthin, nach Kelheim. Jens, zwei Mädels und ich waren die Betreuer von Klaus Käfer und Mischa, die beide in der Solokategorie am Start standen. An unserem gewohnten Platz haben wir die Beiden mit Verpflegung, und ich mit hochgradig intelligenten Sprüchen auf dem Rad gehalten :-))) Das Wetter war im Vergleich zum letzten Jahr sehr gut, wobei man das Trinken nicht vergessen durfte. Die Jungs haben sich wacker gehalten, und beide ihre Ziele erreicht. Klaus hat seine Bestmarke vom letzten Jahr um zwei Runden überboten, und Mischa hat sein erstes 24h Rennen mit einem absoluten Minimum an Standzeit bewältigt. Wir hatten wieder viel Spaß, und einiges zu Lachen. Der 24h Spirit kam auch wieder zum Tragen, weil einer dem anderen mit notwendiger Verpflegung ausgeholfen hat. Es war also einmal wieder ein rundum gelungenes 24h Rennen in Kelheim, ohne Stürze unserer Fahrer.

Zum Brevet für Jörg Beyreuther gibt es nun konkretere Informationen. Der Termin hat sich auf den
21. September verschoben. Wir werden um 8 Uhr an gewohnter Stelle vor dem Hallenbad in Unterwössen starten. Als Strecke werden wir den originalen 200er von Jörg fahren, und uns an den altbekannten Verpflegungsstellen versorgen. Geplant ist auch ein Essen am Freitag vor dem "Brevet", und nach dem Brevet.
Bei Interesse bitte einfach per Mail melden. Natürlich kostet die Teilnahme keinen Cent!!! Rainer Sacchi und ich würden uns über eine rege Teilnahme freuen :-)




2013-06-30

Am kommenden Freitag werde ich in Eisenach einen Vortrag über unsere RAAM-Teilnahme 2012 halten. Hier wird es viele Bilder, mit einigen lustigen Anekdoten zu sehen geben. Beim Vortrag wird auch Jens Ladicke unser stellvertretender Teamkapitän dabei sein.
Der Vortrag findet am Freitag den 05.Juli 2013 um 19.30Uhr im Vereinshaus des Sommergewinns, Kasseler Straße 16, in 99817 Eisenach statt. Der Eintritt kostet 5€ und kommt einem guten Zweck zu gute. Karten gib es bei Jens im Fahrradgeschäft (Fahrrad Service Helm; Katharinenstrasse 139; 99817 Eisenach) oder am Freitag vor dem Vortrag im Vereinshaus des Sommergewinns.
Am Samstag den 06.Juli werde ich dann zusammen mit vielen anderen Radlern an der Thüringer Burgenfahrt teilnehmen, bei der Jens übrigens Mitveranstalter ist.
Das RAAM 2013 ist nun auch wieder Vergangenheit, und hat einen würdigen Sieger gefunden, der eine unglaubliche Zeit in den Asphalt der USA gebrannt hat. Christoph hat es mehr als nur verdient, nach 2011 erneut das RAAM zu gewinnen.
Klaus unser Teamkapitän von 2012 ist auch wieder gut zu Hause angekommen, so soll es sein :-)




2013-06-11

Am 01.06. stand der 600er im Breisgau auf dem Plan. Vom Wetter her hätte es nicht besser kommen können :-) Ich bin hier am Samstag in der Früh mit dem Auto los, da war es noch trocken, um so näher ich dem Startort gekommen bin, um so stärker hat es geregnet. Da nahm übrigens der Regen für die verheerenden Hochwasser an der Elbe und Donau Anlauf, was sich zu einem leider mal wieder Jahrhunderthochwasser hochgeschaukelt hat. Wir haben also beim 600er eine ordentliche Dusche bekommen, die so ca. 17 Stunden anhielt. Wie heißt es da immer so schön, der Randonneurssport ist kein Hallensport :-) Landschaftlich war es mal wieder sehr schön, und mit der Compakt-Kurbel die ich jetzt verbaut hatte, lief es die Berge hoch wie von alleine :-) Es gab mal wieder das ein oder andere Tief während der Tour, aber das ist halt Langstreckenradsport, das ist wie Achterbahn fahren. Im einen Moment fährt man alle in Grund und Boden, und im anderen Moment bremst man die Gruppe aus, weil man einfach platt ist. Wir waren eine gute Gruppe von 3-5 Radlern, die sich immer gut mit der Führungsarbeit abgewechselt hat. Am Sonntag haben wir sogar die Sonnencreme rausholen dürfen, das war noch einmal richtig schön, und da habe ich auch noch einmal richtig Gas geben können. Und wie es sich gehört, bin ich den 600er endlich mal wieder ohne eine einzige Sekunde Schlaf durchgefahren, geht doch :-)

Heute in dem Moment wo ich den Text schreibe, starten die Jungs und Mädels der Solokategorie des RAAM 2013. Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich an das denke, was gerade in den Köpfen der Jungs und Mädels los ist. Unglaublich, da ist das schon wieder ein Jahr her, und trotzdem so, als wäre es erst gestern gewesen. Zwischendurch packt es mich immer wieder mal, und da schaue ich mir die vielen Bilder an, und bin wieder in unserem RAAM 2012, einfach genial. Klaus unser Teamkapitän von 2012 ist jetzt auch in den letzten Zügen der Vorbereitung für seine 8er Mannschaft. Ich wünsche Klaus, und seiner Mannschaft alles Gute für IHR RAAM 2013, und dass Sie alle wieder gesund nach Hause kommen. Natürlich wünsche ich auch den ganzen anderen Fahrer-/innen alles Gute, und viel Erfolg, dass Ihr Traum in Erfüllung geht, und sie das Ziel gesund erreichen. Es gab leider schon genug Tote beim RAAM, und da darf KEINER mehr dazu kommen!!! Ich werde gespannt verfolgen, was beim RAAM 2013 so ab geht, denn das Solo-Fahrerfeld ist so stark besetzt wie schon lange nicht mehr, aber Christoph schaukelt das schon.




2013-05-26

Am 1.Mai war ein ganz besonderer Tag. Einige sehr nette Personen und ich hatten die Ehre, zusammen mit Rainer Klaus, seinen 1.000.000ten Radkilometer zu fahren. Petrus meinte es nach doch recht düsteren Prognosen sehr gut mit uns, und hat uns mit schönstem Sonnenschein beglückt :-) Das war ein würdiger Rahmen für Rainers Ehrentag, und ein unbeschreiblicher Moment, als die 1.000.000 gefallen ist !!!
Der 300er und 400er im Breisgau sind auch Vergangenheit. Die Strecken waren wieder sehr schön, und das Wetter hat auch einigermaßen mitgespielt. Hoffentlich hält das Wetter beim 600er auch noch :-)
Ein ganz wichtiger Termin ist der 14.September 2013, da soll das Gedächtnisbrevet für Jörg "Der Captain" Beyreuther stattfinden. Jörg wird sich freuen, wenn möglichst viele seiner alten Weggefährten bei dieser Veranstaltung dabei sind. Also, gleich den Termin im Kalender markieren!!! Da es mit Garantie Captain Wetter gibt, bitte die Regenkleidung nicht vergessen. Genauere Informationen werde ich noch veröffentlichen. Vielen Dank an Ferdinand Jung, der dieses Brevet organisieren wird.




2013-04-29

Letztes Jahr wurde ich von meiner ehemaligen Nachbarin, die Lehrerin an der Realschule Neckartenzlingen ist angesprochen, ob ich nicht während der Projektwoche an der Schule, einen Vortrag über das RAAM, und über Wege, wie man sich allgemein motivieren kann, halten möchte. Am 18. März war es dann so weit. Vor insgesamt vier achten Klassen mit insgesamt 120 Schülerinnen und Schülern (SuS) habe ich einen Vortrag von je 90 Minuten gehalten. Ich hatte mit so einigem gerechnet, aber dass bereits Fragen während des Vortrags gestellt wurden hat mich sehr, sehr positiv überrascht :-) Schön waren auch die vielen Fragen in den Vortragspausen. Das hat mir gezeigt, dass die SuS doch mit viel Interesse bei der Sache waren.
Da ich es für mich als Schüler schön gefunden hätte, eine Zusammenfassung der Tricks und Kniffe für das Leben zu bekommen, habe ich dann noch eine A5 Übersicht erstellt, und jedem der SuS mit auf den Weg gegeben, damit Sie sich immer wieder die Punkte ansehen können, die ich vorgestellt habe.
Die Rückmeldung, die die Lehrer/-innen am Ende der Projektwoche von den SuS bekommen haben, waren sehr positiv, somit war der Vortrag ein voller Erfolg :-) Ich hoffe, dass ich wirklich ein paar der SuS aufwecken und motivieren konnte, damit Sie jetzt in Ihrem Leben voll durchstarten, und das Beste aus Ihrem Leben machen.

Am 10.April war ich beim Vortrag von Markus Strinz in Vollmaringen eingeladen. Bei diesem Vortrag hat Max sein RAAM 2012, und das für dieses Jahr geplante Race across Europe (The RACE) vorgestellt. Es war schön, einmal Max's RAAM Erlebnisse zu sehen, und anzuhören, wobei ich mich wieder mitten im RAAM befunden habe. Dabei sind wieder so viele Erinnerungen hoch gekommen, es war so, als wäre ich erste gestern erst in Annapolis vom Rad gestiegen :-)

Am 13. April musste ich gezwungenermaßen mein erstes Standardbrevet außerhalb des Chiemgau fahren, weil unser Captain nun von oben auf uns aufpasst. Fest steht, dass für mich die Brevets nicht mehr das sind, was sie mal waren, aber so ist das halt leider. Ich habe daraus meine Konsequenzen gezogen, und werde jetzt aus dem Ganzen, das Beste machen. Schön war, dass ich ein paar sehr nette Weggefährten gefunden habe, denen ich den Brevetgeist, wie ich ihn vom Captain gelehrt bekommen habe, nahe bringen konnte. Die Strecke, die wir bei größtenteils schönem Wetter unter die Räder genommen haben, war auch schön, und landschaftlich ansprechend. Schaun mer mal, was die anderen Brevets noch so zu bieten haben.

Letzte Woche waren Markus Strinz und ich auf der Radrennbahn in Öschelbronn. Nach anfänglich großem Respekt vor der Bahn, lief es dann immer besser. Es ist für jemanden der zwei Bremsen und einen Freilauf am Rennrad gewohnt ist, eine gewaltigen Umstellung, wenn auf einmal keine Bremsen, und eine fixe Hinterradnabe am Rad verbaut sind :-) So nach der ersten halben Stunde bin ich immer mutiger geworden, und hab die Kuh ein paar Mal so richtig fliegen lassen, auch wenn die Oberschenkel schon gewaltig gebrannt haben. So richtig genial war das Umzusetzen von dem, was ich bei den 200/250m Sprintern im Fernsehen gelernt hatte :-) Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man mit allem, was die Oberschenkel hergeben, in die Kurve fliegt, und so richtig in den Sattel gepresst wird :-) Was man tunlichst nicht machen sollte, ist am höchsten Punkt der Kurve nach unten schauen, weil es da verdammt steil nach unten geht :-) Hin und wieder habe ich "versucht" einen Tritt auszulassen, was dann umgehend bestraft wurde :-)
Die Jungs vom RSV Öschelbronn waren wirklich nett. Ich kann es nur jedem, der gern Rennrad fährt, ans Herz legen, dienstags mit seinen Pedalen, Radschuhen, Radhelm und sonstiger Radkleidung an der Halle in Öschelbronn zu erscheinen, sich dort ein Bahnrad auszuleihen, und sich mit gesundem Respekt vor dem Ganzen auf die Bahn zu wagen. Ich fand es ein unbeschreibliches Ereignis !!! :-)))
Max hat mir dann noch seine Idee nahe gebracht, auf der Bahn eine Veranstaltung für einen guten Zweck zu initiieren, die ich sehr gut fand. Mich würde es freuen, bei der Nummer dabei sein zu dürfen :-) Geistig ist das passende Rad schon zusammengestellt :-)




2012-12-19

Das Beste gleich zu Anfang, ich lebe noch :-)
Es gab nichts so wirklich weltbewegendes zu berichten, von daher war es etwas ruhiger auf unserer Website.
Eine schöne Nachricht gleich zu Beginn.
Ich habe jetzt die letzten RAAM-Mails beantwortet, und mich somit für Eure Unterstützung persönlich bedankt. Hoffentlich habe ich keinen vergessen, und wenn, dann war das bestimmt keine Absicht !!! Diese Aktion lag mir sehr am Herzen, weil Ihr sehr viel Zeit und Hirnschmalz in Eure Mails investiert habt, da musste ich einfach eine Antwortmail schicken !!!
Nach den zwei sehr harten Jahren in denen es nur um das RAAM ging, konnte ich jetzt mal wieder meinen Freunden bei Wohnungsumzügen zur Seite stehen, und mit anpacken. Mit unseren Stuttgarter RAAM Jungs ging es auf Piste, und das eine oder andere Mal mit Arbeitskollegen zum Tanzen. Dabei wurde mal wieder so richtig auf die Kacke gehauen :-)))
Eine sehr schöne Veranstaltung war die Vor-Premiere des Kinofilmes All-In vom RAAM-Team twenty.six. Herzlichst von den Jungs und Mädels des Teams empfangen, bin ich während des Films mal wieder so richtig dem RAAM Fieber verfallen. Das Kino war seeeehr gut gefüllt, und der Film war gigantisch gut, weshalb ich auch gleich mal die DVD bestellt habe :-) Es war ein wirklich sehr schöner Abend, an dem ich mit vielen netten Personen plaudern durfte.
Die RAAM-Welt ist wie eine große Familie, das ist echt etwas besonderes !!! Der Film zeigt sehr schön, wie man beim RAAM leidet, und was da wirklich während des RAAM ab geht. Ein nicht Sportler wird sich da fragen, was soll das alles??? RAAM ist halt alles, aber nicht vernünftig !!! Es ist phantastisch, und unbeschreiblich, im Zeitraffer durch die USA vom Pazifik zum Atlantik zu radeln, einfach GEIL, wenn es dann am Ende heißt "Das wars!".

Da sich das verrückte Jahr 2012 dem Ende zuneigt, möchte ich mich noch einmal bei Euch allen für Eure Unterstützung, und Treue bedanken. Dieses Jahr war ein sehr besonderes Jahr, in dem es von Tiefschlag zu Tiefschlag ging, aber es hat sich am Ende doch alles zum Positiven gewendet, und die lange Zeit der Vorbereitung hat einen versöhnlichen Abschluss gefunden !!! Diese Zeit hat mir für mein weiteres Leben sehr viel gebracht, und ich werde mich mein Leben lang mit einem Lächeln auf den Lippen daran zurück erinnern. Manchmal packt es mich wieder, und ich schaue mir die RAAM-Bilder und Videos an. Sofort bin ich wieder im RAAM-Fieber, und bin voll im RAAM in den USA !!! Auch die Texte auf unserer Website zu lesen, buxiert mich immer wieder in die RAAM-Zeit zurück, und ruft schöne Erinnerungen aus meinem Hinterstübchen hervor. Es war im nachhinein betrachtet die intensivst gelebte Zeit in meinem Leben, und hat mir dazu verholfen viele nette Personen kennen zu lernen, die ich ohne das RAAM nie kennen gelernt hätte. Es war halt einfach genial, und ich möchte Euch noch einmal für alles danken, vielen Dank !!!
Ein besonderer Dank geht an meine Eltern, Schwestern, engsten Freunde, und natürlich an unsere RAAM Mannschaft, ohne die wir nie in Annapolis angekommen wären, DANKE !!!

Ich wünsche Euch ALLEN eine schöne Weihnachtszeit mit Euren Liebsten, und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2013.

Eure Kampfsau Christian "Arny" Mayer

P.S. Das Leben ist wie ein Langstreckenrennen. In der einen Stunde bist Du oben auf, und es läuft alles wie von selbst, und in der nächsten Stunde bist Du platt, am Boden zerstört, und fragst dich was das alles soll. Doch wenn Du kämpfst, und nicht aufgibst, dann erreichst Du deine Ziele, und kannst mit Stolz auf das hart Erarbeitete zurück schauen, und dich über das Erreichte freuen !!!
Hört sich blöd an, iss aber so :-)))




2012-10-26

Heute war die letzte Lesung von Petra Durst-Benning, für diese Saison. Ich hatte die Ehre beim Saisonabschluss dabei sein zu dürfen. In der Bücherei Holzgerlingen war wieder einmal alles schön hergerichtet. Die Lesung war übrigens eine Kooperation der Büchereien Weil im Schönbuch, und der Bücherei in Holzgerlingen. Positiv anzumerken sei, dass die Bücherei bis auf den letzten Platz ausverkauft war :-)))
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal beim sehr netten Team der Bücherei Weil im Schönbuch/Holzgerlingen für die Einladung, den schönen Abend, mit vielen netten Gesprächen, und das Geschenk bedanken :-)))
Der Abend war ein würdiger Abschluss, bei dem wieder einmal das Lachen nicht zu kurz kam :-)))
Abschließend noch einmal vielen Dank an Petra, dass Sie mir es ermöglicht hat, bei Ihren Lesungen dabei sein zu dürfen, was für mich wirklich eine große Ehre war, DANKE !!!




2012-10-24

Am letzten Freitag war endlich die Versteigerung der Kugelkunstwerke für die Verschönerung der Realschule in Neckartenzlingen. An diesem Abend wurde auch das von mir gebaute Holzkugelfahrrad versteigert. Es ist von einer netten Dame, mit der ich nach der Auktion noch geredet habe, für 50€ gekauft worden. Insgesamt sind bei der Versteigerung der Kugelkunstwerke 5000€ zusammen gekommen, was doch ein recht schönes Sümmchen ist :-))) Ich habe mir auch gleich einmal zwei Kugeln gekauft. Insgesamt wurden übrigens 300 Kugelkunstwerke zum Kauf angeboten !!!
Heute war eine Lesung von Petra Durst-Benning, bei der ich auch eingeladen war. In der Heininger Bücherei wurde alles schön für die Lesung hergerichtet (historische Fahrräder, brandneue Fahrräder, selbst gebackenes, etc.). Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal beim sehr netten Team der Heininger Bücherei für die Einladung, den schönen Abend, mit vielen netten Gesprächen, und das Geschenk bedanken :-))) Ich denke, dass es ein sehr gelungener Abend war, an dem wir alle gemeinsam viel Spaß hatten.
Am 26.10.2012 bin ich übrigens zusammen mit Petra auf einer Lesung in der Bücherei Weil im Schönbuch. Vielleicht sieht man sich dort :-))) Die Lesung ist im Veranstaltungssaal der Stadtbücherei Holzgerlingen.




2012-10-15

Letzte Woche war ich etwas faul, aber das wird sich diese Woche wieder ändern :-)
So viel wie am letzten Wochenende habe ich schon lange nicht mehr gelacht. Gänsehaut hatte ich auch, und die Tränen standen mir auch das eine oder andere Mal in den Augen.
Es war ein rundum perfektes Wochenende, welches ich mit Menschen verbringen durfte, denen ich sehr viel zu verdanken habe, und die mir sehr ans Herz gewachsen sind.
Also, noch einmal vielen Dank für dieses schöne Wochenende.
Am kommenden Freitag den 19.10. um 17 Uhr ist auch die Versteigerung der schön gestalteten Holzkugeln, in der Realschule in Neckartenzlingen. Unter anderem wird auch mein Holzkugel-Fahrrad versteigert, dass ich für den guten Zweck gebaut habe. Zu diesem Termin werde ich auch anwesend sein, und bin sehr gespannt, wie viel Geld für die Schule zusammen kommen wird :-)
Wer kann und möchte, sollte dort auch vorbei schauen, und die Schule gegebenenfalls unterstützen, vielen Dank schon einmal im Voraus :-)




2012-10-07

Nach dem RAAM bin ich in ein relativ tiefes Loch gefallen. Das dies passieren würde, hatte ich von einigen Personen gehört, die mir dies prophezeit hatten. Der Grund war einfach die Ziellosigkeit, die jetzt nach den über zwei Jahren intensivster und stressigster Vorbereitung auf das RAAM, und das Ende dieser für mein Leben sehr prägenden Zeit, über mich herein gebrochen ist.
Was lehrt uns das, ein Mensch ohne Ziele vegetiert nur vor sich hin, und hat keinen Spaß am Leben, und verpasst sehr viele schöne Sachen. Problem erkannt, Problem gebannt :-)))
Jetzt gibt es viele neue Ziele, die nach und nach in Angriff genommen werden. Jetzt geht es wieder in die Vollen :-)))
Ich habe, so denke ich, einen gesunden Kompromiss aus Erholung/Leben und Training gefunden, mit dem ich sehr gut zurecht komme. Auf dem Rad standen neulich auf meiner Lieblingsstrecke mit drei sehr schönen Sehenswürdigkeiten 1000 Watt auf dem Leistungsmesser, es geht also immer noch was, auch wenn ich merke, dass die Ausdauer ein wenig verloren gegangen ist, aber das ist halt so, Hauptsache der Bums ist noch in den Knochen. Wenn man die volle Leistung auf die Pedale abfeuert ist das immer so, als wenn man in nem Flugzeug in der Beschleunigungsphase ist, das ist einfach Geil, und macht richtig Laune, auch wenn danach die Oberschenkel etwas brennen, aber dafür hatte man Spaß :-)))
Also, das Leben macht ohne Ziele keinen Spaß, und der Mensch ist halt einfach ein Herdenlebewesen. In diesem Sinne, ich hau jetzt mal rein, und arbeite an meiner ToDo-Liste, wie es so schön auf Neudeutsch heißt :-)))
Heute als es draußen wie aus Badewannen geschüttet hat, bin ich auf dem Sofa liegend, beim Zappen, bei einer sehr schönen Reportage über den Cirque du Soleil hängen geblieben. In dem Bericht ging es um die Vorstellung "O", in Las Vegas, die wir uns vor dem RAAM auch angesehen haben. Es war sehr faszinierend mal zu sehen, wie da hinter den Kulissen rumgewuselt wird, und welch technisches Monster diese Aufführung ist.
Wären wir wieder beim Thema Lebensweisheiten :-))) Alleine wäre ich da nie im Leben rein gegangen, aber die Jungs wollten sich das gern ansehen, und es war richtig genial. Was lehrt uns das wieder, nicht immer von vornherein NEIN sagen, sondern einfach einmal ansehen, und dann kann man immer noch sagen, das es nichts war.
So jetzt gab es aber genug Weisheiten :-))))))
CHAKKA, alles wird besser :-)))))))




2012-09-26

Ich lebe noch :-)
Die Formkurve, welche wieder steil nach oben zeigt, wurde durch ein kleines "Schnüpfchen" gedämpft. Meine zwei Einheiten pro Woche in den letzten vier Wochen zur Arbeit, haben wahre Wunder bewirkt (jeweils 120km/Tag). Auf dem Radweg hat mich nach den Wochen übrigens keiner mehr überholt :-) In der Muckibude ist auch wieder alles beim Alten, so wie es sein soll :-)
Schön sind aber auch die Sofaeinheiten die ich mir jetzt gönnen darf :-))) Diese Einheiten sind ein schöner Kontrast zu dem reduzierten Trainingsumfang :-)))
Heute hatte ich die Ehre bei der Lesung von Petra Durst-Benning in der Bibliothek "Im Kronenhof" in Böhmenkirch in der Nähe von Geislingen an der Steige, als Gast dabei sein zu dürfen. Das Team der Bibliothek "Im Kronenhof" konnte leider nicht vollzählig bei dem Event dabei sein. Auf diesem Wege eine gute Besserung an die Kollegin, die gesundheitsbedingt nicht dabei sein konnte. Das Team hat die Bibliothek passend zum Inhalt des Buches "Solang die Welt noch schläft", sehr schön hergerichtet, und auch leckere Radkekse und Josefinekekse gebacken :-) Der Abend, welcher mit einem Interview von Petra und mir begonnen hatte, wurde dann durch die Lesung von Petra abgerundet. In der Pause konnten Petra und ich viele nette Gespräche mit den Gästen führen und das eine oder andere Autogrammkärtchen an die Gäste verteilen. Es war mal wieder richtig schön über das RAAM berichten zu dürfen :-))) Die Atmosphäre war sehr schön, und ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal beim gesamten Team der Bibliothek "Im Kronenhof", und den Gästen für den schönen Abend und die Einladung bedanken.

Es gibt noch zwei weitere Lesungen von Petra, bei denen ich auch dabei sein darf:
24.10.2012 in der Bücherei Heiningen (Veranstaltungen)
26.10.2012 in der Bücherei Weil im Schönbuch (Veranstaltungen)

Ich habe mir einmal erlaubt die Kategorie RAAM auf unserer Website etwas umzustrukturieren, weil dort ein wenig Wildwuchs geherrscht hat (ich habs verbockt und nun wieder ausgebügelt :-))
Da sehr viele Besucher unsere Website über Bookmarks besuchen, können diese unter Umständen nun nicht mehr funktionieren, und führen Euch ins Leere.
Wenn Ihr uns also weiterhin über Bookmarks besuchen wollt, dann aktualisiert diese einfach, Danke.




2012-08-20

Diese Woche ging es zweimal mit dem Rad an die Arbeit. Das ist dringend nötig, weil ich auf dem Rad kaum die Kurbel rum bekomme, und noch Kraft in die Beine bekommen muss. In der Muckibude ist wieder alles wie vor dem RAAM, das ist gerade der einzigste Lichtblick :-)
Ich denke in zwei bis drei Wochen rollt es wieder bedeutend besser, und ich fühle mich wieder wohl in meiner Haut.
In der RennRad wurde jetzt der letzte Bericht der Serie "Mein Weg zum RAAM" abgedruckt. Hierfür, und für die gesamte Serie in der RennRad ein riesen großes Dankeschön an die Rennrad-Redaktion, vielen Dank!!!
Jetzt ist das RAAM entgültig Geschichte. Das ist schon verrückt, es ist vorbei und WIR haben es geschafft.
Ich werde immer gefragt, was jetzt kommt. Es gibt nichts mehr oberhalb des RAAM, da ist halt Ende. Ich werde schön meine Brevets fahren, und mal das eine oder andere 24h Rennen in Angriff nehmen, und dann ist gut. Wichtig ist, dass ich gesund bleibe und ein konstant gutes Niveau halte, dann bin ich mit mir mehr als zufrieden :-)




2012-08-13

Letzte Woche konnte ich endlich wieder aufs Rad, nachdem mein Zeh OHNE Operation wieder einwandfrei verheilt ist. Bei der ersten Runde am Montag hatte ich das Gefühl, das ich zum ersten Mal seit Jahren auf dem Rad sitze. Der Puls war hoch, und nichts ging.
In der Muckibude das gleiche Desaster. Normalgewicht aufgelegt, und ups, das wird nichts, also weniger Gewicht.
Die zweite Trainingstour war das komplette Gegenteil der ersten Tour. Leistung ohne Ende und der Puls war auch fast OK. Der zweite Besuch in der Muckibude war auch wieder um einiges besser, als der Erste. So langsam geht es also wieder aufwärts, und der Fuß macht auch keinerlei Mucken mehr.
Schön war der Besuch bei Markus Strinz, der mich auf sein Teamtreffen eingeladen hat, es war ein richtig schöner Abend, bei dem sehr viel gelacht wurde :-))) An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Max, seine Frau und sein Team für den sehr schönen Abend, DANKE!!!
Diese Woche war ich nur einmal richtig lange auf dem Rad, und es lief sehr zäh.
Aaaaaber jetzt ist ja endlich Olympia vorbei, und ich kann wieder trainieren ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, eine wichtige Entscheidung zu verpassen, das war ganz schön stressig :-))) Aber auf dem Sofa liegen war auch mal wieder richtig schön :-)))
Jetzt wird wieder normal trainiert, und das schöne Wetter genossen, welches uns diese Woche erwartet :-))) Erstmal wieder schön den Neckar hoch und runter, und dann mal wieder auf die Alb, aber eins nach dem anderen.




2012-07-29

Am 01.07.2012 sind Stefan Stefanow, Hannes Digomann und ich in Stuttgart gelandet. Was uns da erwartet hat war überwältigend. Aus Spaß hatte ich meinen Schwestern geschrieben, dass Sie doch bitte einen roten Teppich für uns ausrollen sollen. Meine Schwestern hatten dann tatsächlich einen roten Teppich im Flughafen ausgerollt, und eine riesen Bettlakenfahne dabei, auf der Sie uns zu UNSEREM Erfolg beglückwünscht haben. Meine Eltern, mein Trainingskollege Klaus Hartlieb mit seiner Frau Renate, meine große Schwester Martina und meine kleine Schwester mit Ihrem jüngsten Spross Darg haben uns einen richtig schönen Empfang bereitet :-)
Ab da hieß es erst einmal wieder den Schlafmangel in den Griff zu bekommen. Meine Hände fingen dann auch noch mit Karpaltunnelsyndrom ähnlichen Beschwerden an zu mucken. Das ist aber jetzt auch wieder vorbei. Das schlimmste war mein eiternder großer Zeh, den ich mir nach dem RAAM eingefangen hatte. Mein Hausarzt hat gesagt, Creme drauf und Zehnagel am einwachsen hindern, sonst geht's zum Chirurgen. Jetzt ist das auch wieder vergessen. Wegen dem Zehproblem bin ich auch bis heute keinen Millimeter mit dem Rad gefahren. Heute bin ich mal wieder 2 Stunden gefahren, war mal wieder schön am Neckar lang zu fahren :-) Das Monument Valley und der Grand Canyon waren als Radkulisse natürlich etwas ansprechender :-))) Richtig übel waren die zwei bis drei Wochen nach dem RAAM, da hatte ich die von Klaus prophezeiten Alpträume. Ich bin im Traum noch einmal das RAAM bis Durango abgefahren und habe geträumt, dass wir zu spät in Durango ankommen und rausfliegen. Ich bin immer Schweißgebadet aufgewacht, und habe festgestellt, dass ich in meinem Bett liege und alles OK ist.
Vom Stress her ist nach dem RAAM gleich vor dem RAAM. Zeitungsbericht hier, Präsentation dort, Ordnung machen, Leihgaben zurück schicken, etc.
Schön sind die Zeitungsberichte in der Südwestpresse und in der Nürtinger Zeitung, hierfür vielen Dank an die jeweilige Sportredaktion :-)
Das Interview mit Thomas Stolle meinem Mentaltrainer auf dem Schulter Symposium in Bad Cannstatt war auch ein tolles Event. Hier hat mich Thomas bezüglich des RAAM Interviewt und dann haben wir noch über die Wichtigkeit des mentalen Trainings in der Vorbereitung und während des RAAM geredet. Die Gäste waren sehr interessiert, und haben im Anschluss noch einige Fragen gestellt.
Wie wichtig die mentale Einstellung ist, habe ich in Kelheim beim 24 Stunden Rennen, und im Fernsehen bei Paul Biedermann bei Olympia gesehen. Im ersten Vorlauf angeblich voll geschwommen, von der Körpersprache her am Boden und fast rausgeflogen. Im zweiten Vorlauf voll motiviert (heiß) und souverän ins Finale geschwommen. Der Körper hat es drauf, die Psyche muss sich die Leistung nur frei entfalten lassen :-) Was sagt uns das, die Beste Physis ist ohne entsprechende Psyche nutzlos !!!
Mit Markus Strinz war ich in Nagold auf der Landesgartenschau und war live dabei, als er dem Hospiz in Nagold das von Max gesammelte Geld übergeben hat, danach haben wir über Gott und die Welt geredet, was sehr schön war. Ich durfte mir nach dem RAAM anhören, warum ich nicht auch so eine Spendenaktion gemacht habe. Ganz einfach, ich hatte keine Zeit dafür. Gerne hätte ich so etwas gemacht, aber ich habe bis 10 Stunden vor dem Abflug in die USA noch geackert wie ein besessener. Als Wiedergutmachung habe ich jetzt von meiner ehemaligen Nachbarin die Aufgabe bekommen aus zwei Holzkugeln etwas zu bauen, was dann für einen guten Zweck versteigert wird. Dieses Meisterwerk der Holzkunst kann am Freitag den 19. Oktober in der Realschule in Neckartenzlingen neben vielen anderen schön gestalteten Holzkugeln ersteigert werden. Zu meinem Holzkunstwerk gibt es auch eine signierte Autogrammkarte von mir. Mit dem Geld soll die Realschule ansprechender gestaltet werden. Wir wären doch früher auch viel lieber in eine schöne Schule, und nicht in son grauen Bunker gegangen ODER ???
Eine RAAM-Präsentation für meine Bertrandt und eine für meine Porsche Kollegen habe ich auch erstellt und vorgestellt. Hier gab es auch viele Fragen zum RAAM. Ich sage mir immer, wenn es Rückfragen gibt, dann haben die Zuhörer zugehört, und zeigen Interesse, was will man als Vortragender denn noch mehr :-) Wenn Interesse besteht, dann würde ich hier im Umland auch gern eine öffentliche Präsentation machen, schaun mer mal. Meine Wohnung sieht Dank der Hilfe meiner Eltern jetzt auch nicht mehr wie ein Radgroßhandel aus. Alles ist jetzt wieder an Ort und Stelle :-)
Richtig GEIL war das 24h Rennen von Kelheim. Hier war ich zum ersten Mal in meinem Leben bei einem Radrennen als Betreuer aktiv :-) Klaus Käfer unser RAAM Teamkapitän und Harry sein Bekannter haben sich zum ersten Mal in Ihrem Leben einem 24h Rennen gestellt. Bettina, Birgitt, Michael Foros und ich haben die beiden Jungs unterstützt. Das war ne richtig GEILE Nummer. Wir hatten so viel Spaß, und die Jungs haben alle Ihre Ziele mehr als nur erfüllt!!! Beide saßen nahezu die gesamten 24h auf dem Sattel, und haben richtig viele Runden gedreht. Schön war es auch mal wieder Brevetkollegen zu treffen. Charlie und seine Familie waren der Wahnsinn. Charlies Frau hat uns mit Brot und Kaffee versorgt, und als Gegenleistung habe ich Charlie auf dem Fahrrad gehalten, und den Berg hoch gebrüllt. Einmal als Charlie bei seiner Frau stand, bin ich auf Ihn zu gegangen, da hat er gesagt, "Nicht der schon wieder". Er wusste, dass ich Ihn wieder auf die Strecke jage, und so hat er am Ende auch richtig viele Runden gedreht :-) Gerhard habe ich auch getroffen, und Ihn immer fleißig angefeuert. Ich sag ja, das war ne richtig GEILE NUMMER :-) Nächstes Jahr muss ich glaub auch mal wieder in Kelheim ein paar Runden drehen, die Stimmung dort ist einfach gigantisch :-) Das Betreuerdasein ist aber auch sehr schön, wie ich jetzt feststellen durfte :-)))
Die Bilder vom RAAM sind auch online. Das war eine mehrere Tage füllende Aktion die Bilder in Reih und Glied zu bringen. Klaus hat mir da hervorragend geholfen. Dieser Bilder in zeitlicher Abfolge sind auch für mich wichtig, denn ich hatte immer nur vereinzelte Bilder im Kopf, die ich aber nicht in einen zeitlichen Zusammenhang bekommen habe. Jetzt passt das, und alle Bilder im Kopf sind geordnet. Ich behaupte mal, dass das eine der umfangreichsten RAAM 2012 Bildersammlungen ist, die man gratis ansehen kann :-)))
Über Rückmeldungen wäre ich dankbar :-)
So langsam kann ich wieder normal leben, ohne den unglaublichen Stress der RAAM Vorbereitung, weil alles wieder in geordneten Bahnen verläuft. Ich hatte ja die Hoffnung, dass es wieder ruhiger ist, wenn ich in Deutschland lande, aber das war ja leider nicht so.
Und noch einmal vielen Dank für Eure lieben Glückwunsch Mails, die werde ich jetzt nach und nach beantworten. Eure Mails während des RAAM waren ein SEHR wichtiger Schlüssel für UNSER Finishen in Annapolis. Die Mails waren immer so aufbauend, und haben mich aus vielen Tiefs gezogen. Vielen Dank noch einmal, DANKE !!!
Was mir noch auf der Leber liegt sind die vielen hirnamputierten Idioten da draußen, die auf diversen Webseiten ziemlich abwertende Kommentare zu UNSERER Leistung beim RAAM abgegeben haben. Ihr Witzfiguren stellt Euch der Vorbereitung des RAAM, fahrt das RAAM, und finisht das Monster in unter 12 Tagen, dann könnt Ihr so einen geistigen Scheißdreck schreiben. Und wenn jemand der das RAAM finisht kein Extremradsportler ist, wer dann??? Ihr Lachnummern könnt mit Eurem IQ doch gar nicht verstehen, was RAAM bedeutet, also nehmt Euch auch bitte nicht raus UNSERE Leistung durch den Dreck zu ziehen, DANKE !!! Herr lass Hirn vom Himmel fallen, und in den mit Luft gefüllten Schädeln dieser Gestalten landen, Danke. Sorry, aber das musste jetzt mal sein :-)
Wir sind Stolz auf UNSERE geniale Leistung :-) Das war DAS RENNEN meines Lebens, und das lasse ich mir von solchen Witzfiguren nicht madig machen :-)))))
Meine Mannschaft wird dieses Rennen mit seinen unglaublich vielen Eindrücken auch nicht vergessen, und immer mit Freude an die RAAM-Zeit zurück denken. Ich habe mich wirklich gefreut, das jeder im Team gesagt hat, das es Ihm trotz des Stresses sehr gut gefallen hat, und das ist doch was feines :-)))
Also Jungs, noch einmal vielen Dank für Euren genialen Einsatz während des RAAM, das war ein unbeschreiblich schönes Event, welches ich mein Leben lang nicht vergessen werde, DANKE, DANKE, DANKE !!!




2012-06-26

Hallo zusammen,

WIR haben es geschafft, die längste RadTouristikFahrt der Welt liegt hinter uns. Klaus und ich haben mit dieser Bezeichnung die Strecke etwas herausgefordert :-) Wenn kein Opfer in Sicht war, mit dem ich mich duellieren, und somit wach bleiben konnte, habe ich die Strecke so gefoppt, und herausgefordert :-) Ich habe mich oft im Blutrausch befunden, da bin ich mit unglaublicher Kraft die Berge hoch, und habe Angst vor mir selbst bekommen. Natürlich gab es auch zwei Momente, in denen ich so fertig und verzweifelt war, dass ich tatsächlich ans Aufgeben gedacht habe, aber das waren meine bekannten Frühprobleme, die wir aber auch mit den entsprechenden Gegenmaßnahmen bekämpft haben. Eines dieser Tiefs war kurz vor dem Anstieg auf den Wulf Creek Pass. Ich habe einen Powernap gemacht, und war danach immer noch platt, mit unserem Weg, den wir dann bis ins Ziel so weiter gegangen sind, habe ich aber dann die Rockys in einem Tag regelrecht geplättet, das war so genial, HAMMER :-))) Das ist Langstreckenradsport, im einen Moment der Aufgabe nahe, und im nächsten Moment ein Rocky-Bügeleisen, unglaublich aber wahr :-)))
Wir sind von Tag zu Tag besser ins Rennen gekommen, haben Probleme erkannt, und Gegenmaßnahmen getroffen. Das Team hat wirklich PERFEKT funktioniert. Es lief einfach alles wie am Schnürchen, wir waren nach spätestens dem Monument Valley alle auf Kurs, und gaben jeder für sich ALLES. Wir haben so viel Spaß gehabt, und gelacht, das war so eine gigantische Atmosphäre, unbeschreiblich. Schön waren auch die vereinzelten Personen am Straßenrand, die uns angefeuert haben, das hat auch immer wieder gepusht. Unglaublich war ein Mann an einer Tankstelle. Ich saß im Auto und habe die Füße hochgelegt, da kommt ein Mann auf unser Follow-Vehicle zu, und fragt was wir machen, "na RAAM halt". Da sagt er, dass er uns im Fernsehen gesehen hat, und drückt uns 10 Dollar als Spende in die Hand, und wünscht uns alles Gute. Das war unfassbar, wie im Traum :-))) Und der Mann sah nicht so aus, als ob er im Geld schwimmen würde, so ist es halt, die Armen geben, und die Reichen ersticken in der Regel an Ihrem Geld. Sehr schön war auch die Hilfsbereitschaft unter den Crews. Wenn der anderen Crew etwas gefehlt hat, dann hat die eigene Crew ausgeholfen, und umgedreht. Wir hatten halt alle das eine Ziel, und das hieß Annapolis. Schön war auch, dass die Crews, deren Fahrer aufgeben musste, immer noch die Crews auf der Strecke angefeuert haben. Schön waren auch die Begegnungen mit den ganzen Teamfahrern. Ich habe meiner Crew im Follow-Vehicle gesagt, dass Sie mir immer bescheid sagen sollen, wenn ein Teamfahrer vorbeikommt. Ich habe jeden per Handschlag begrüßt, und Ihm alles Gute gewünscht. Genau das Gleiche habe ich mit jedem Solo-Fahrer gemacht, den ich überholt habe oder der mich überholt hat. Wir waren halt alle eine Familie mit einem gemeinsamen Ziel.
Bewegend war auch die Überquerung des Mississippi, da habe ich geweint wie ein Schlosshund, weil wenn man den im Sack hat, dann hat man zu 95% das RAAM überstanden (nicht von der Strecke her, sondern von der Ankunftswahrscheinlichkeit her).
Gigantisch waren auch die vielen e-Mails von Euch allen, die haben mich oft so gerührt, dass ich auf dem Rad geweint habe, das hat so unglaublich viel Kraft gegeben, wenn man über die Mails erfahren hat, dass Familie, Freunde, und Bekannte zu Hause uns die Daumen drücken, und geistig bei uns waren, phantastisch :-))) Viel Kraft hat mir auch Jörg von oben gegeben, er hat sogar geweint, als wir einige Meilen vor dem Ziel waren, da hat es nämlich leicht geregnet, das waren Jörgs Freudentränen. Captain wir haben das mit gigantischem Willen, und sehr viel Freude für DICH gerockt !!! Im Ziel und auf dem Buffet am Tag nach der Zieldurchfahrt habe ich die Geschichte um Jörg und unser RAAM erzählen dürfen, und bin jedes Mal in Tränen ausgebrochen. Jetzt habe ich viel zu verarbeiten. Jörg ist nicht mehr da, da hatte ich ja noch keine wirkliche Zeit, dass zu verarbeiten, weil die RAAM-Vorbereitungen noch gemacht werden mussten, und das WIR das härteste Radrennen auf dieser Welt regelrecht mit einem Lächeln auf den Lippen weggebügelt haben. Schön war auch, dass WIR keine einzige Strafe bekommen haben, was bedeutet, dass ALLE im Team sehr vorbildlich gearbeitet haben. Ein weiterer schöner Punkt ist, dass Stefan unser Arzt nur an den letzten zwei bis drei Tagen etwas zu tun bekommen hat. Denn da hat so langsam der Hintern gestreikt, den er aber am letzten Tag so hinbekommen hat, dass ich erschrocken bin, als ich mich auf den Sattel gesetzt habe, in Erwartung eines gigantischen Schmerzes, aber von wegen, der Hintern war wie in einem Himmelbett gebettet, perfekt :-))). Sonst haben die Hände minimal gemuckt, die Lippen waren leicht angeschmort, und das Zahnfleisch zwischenzeitlich leicht gereizt. Also physisch lief alles nahezu perfekt. Gigantisch waren auch die abendlichen Massagen von Michael. Ich wusste immer, dass ich Abends nochmal ALLES auf dem Rad geben konnte, denn Michael, hat mir die Beine dann am Abend wieder perfekt für den nächsten Tag gerichtet, gigantisch :-))) Michael hat auch die sehr schönen Berichte geschrieben, die Ihr täglich lesen durftet. Ich habe diese Berichte auch erst gestern Abend zusammen mit der gesamten Mannschaft vorgelesen bekommen, GENIAL :-))) Aber auch der Rest der Crew war IMMER da, und hat Probleme erkannt, und zusammen eine Lösung gefunden. Klaus hat alles perfekt am Laufen gehalten, und koordiniert, welches Auto, wann, wo ist, wie lange geschlafen wird, etc. Jens hat zusammen mit dem Rest der Crew die Räder in Schuss gehalten. Fabian die Navis am Laufen gehalten. Olli mit den Pferden und Kühen gesprochen. Hannes hat immer wieder nen trockenen Witz rausgehauen, bei dem man sich voll konzentrieren musste, um die Buchse nicht nass zu machen :-))) Es war einfach ein Traum mit dieser Crew das RAAM fahren zu dürfen. Wir haben auch mit den VAN's und dem RV Glück gehabt, denn hier hatten wir keinerlei Pannen. Ich schreibe es ja, perfekter hätte es nicht laufen können :-))) Das war das Radrennen meines Lebens !!!
Nur beim nächsten Mal in 2014 als Betreuer, habe ich etwas gröberes für die wilden Hundebestien dabei, die mich einige Male fast erwischt hätten.
Gestern waren wir noch schön im Hafen in Annapolis in einer Hafenbar, und haben noch einmal einen auf UNSER RAAM getrunken.
Heute haben wir zu 95% alle Sachen Flugfertig gemacht. Morgen werden wir uns Washington D.C. ansehen, und dann geht es bald wieder nach Hause. Ach freue ich mich auf leckeres Brot :-)
Ich kann es immer noch nicht fassen, dass WIR diese Nummer so bravurös gemeistert haben.
Das ist wie damals mit der Führerscheinprüfung, da saß ich dann auch im Auto, bin in der Gegend rumgefahren, und habe mir gedacht, das kann nicht sein, so wird es die nächste Zeit auch sein, wenn ich im Neckartal mit dem Rad langfahre, werde ich mir auch denken, kann nicht sein, aber es ist so, WIR haben es geschafft, GEIL :-)))
Ach so, ich hoffe, doch, dass Ihr mich nach einem gigantischen Zielsprint, beim Überfahren der Ziellinie bis nach Deutschland habt schreien hören, war das GEIL :-)))
Aber ich war sowas von im Eimer, ich bin regelrecht zum Hotelzimmer getorkelt, und habe dann die Dusche genossen, die ich mal in RUHE über mich ergehen lassen konnte, ohne ein virtuelles Ticken der Uhr im Hintergrund.

Also, noch einmal vielen Dank an Euch, für die hervorragende Unterstützung, und natürlich an meine unfassbar, gigantische Mannschaft :-))) !!!

Bilder und mehr Berichte folgen dann aus Deutschland, wenn ich wieder ausgeschlafener bin :-)))
Vorab kann ich schon schreiben, dass gigantische Bilder dabei sein werden :-)))

Ach so, an alle Zweifler, die UNS das nicht zugetraut haben, wir haben es EUCH ALLEN gezeigt, bitte ärgert EUCH jetzt :-))) Wille versetzt Berge, und es EUCH zu beweisen, hat ungeahnte Kräfte in UNS freigesetzt :-)))))))))))))) Der SIEG geht an UNS :-)))))))))))))



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